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Dezember 01
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"Schwanensee" eine Videoinstalltion von Markus Wirthmann Wer schon immer mal sehen wollte, was ein kleines, ferngesteuertes
Schnellboot im Rhythmus von Tschaikowskys Schwanensee mit einer Wasserobfläche
anstellt, der sollte sich Markus Wirthmanns Videoinstallation ansehen.
Diese empfehlenswerte Videoinstallation "Schwanensee" kann vom 4. bis zum 25.Juni im Foyer des Theater am Halleschen Ufer (Hallesches Ufer 32 / 10963 Berlin) gesehen werden. ch Noch bis zum 21.6.02 können für die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow, Anträge zur Künstlerförderung gestellt werden. Beantragt werden können bis zu 2500 EUR. Voraussetzung ist, dass die Projekte zwischen dem 15.07.02 und Dezember dieses Jahres in Mitte realisiert werden. Gefördert werden sollen vor allem Projekte aus den Bereichen Darstellende Kunst, Musik, Literatur, Bildende Kunst, Film, Fotografie, Neue Medien und Soziokultur. Die Anträge sollen in 14-facher Ausfertigung bis Freitag, 21.06.02, 18 Uhr, im Kulturbüro des Kulturamts Mitte an der Auguststr. 21 ,10 117 Berlin abgegeben haben. Im Kulturbüro gibt es Vorlageblätter und weitere Infomaterialien für die Anträge. Infos unter: Tel.: 28884442 ch Framework: "Charakters Projekt for a glasscube" In der Schlesischen Strasse 28 (Berlin-Kreuzberg) hat im Februar diese Jahres die neue Galerie "framework" eröffnet.
Unkonventionell verknüpft sie die Präsentation von Kunst mit der Funktion einer "Kaffeebar": Architekturfotografien als raumbildende Maßnahme für morgendliche Kaffeetrinker, Müßiggänger und andere mit kurzer Mittagspause. Muss sich auch die Verknüpfung von Kaffee und Kunst wirtschaftlich erst noch bewähren, so ist das Galeriekonzept durchdacht und klar ablesbar. Zwei unüberschaubare Themen wie Kunst und Architektur treffen sich im wahrsten Sinne des Wortes auf ihrem kleinsten gemeinsamen Nenner, denn viel kleiner ist es kaum vorstellbar. Auf engstem Raum werden so konzeptionell überzeugend einige wenige Fotografien von Stephanie Kiwitt und danach von Tomek Mzyk als Ambiente zum Kaffee gereicht. Im Juni folgt als Teil des Ausstellungsprojekt "Rethinking: =space, time and architectur" des UIA-Weltkongresses die Präsentation von Gunda Försters und Stephan Höhnes "characters". Zusammen haben Künstlerin und Architekt das Konzept für einen Glasskubus entworfen, der mithilfe von Licht und Lamellen, Architektur erfahrbar machen soll, zeitlich erfahrbar. Mit Hilfe unterschiedlicher Beleuchtung soll Raum für den Betrachter geöffnet bzw. verschlossen werden. Eine thematische Zusammenarbeit, die sich inhaltlich in das Galeriekonzept einfügt, als wäre sie dafür entwickelt worden. Bleibt abzuwarten, ob die Präsentation dem gerecht werden kann. ©Stella Hoepner-Fillies für art-in-berlin 4.Berliner Forum für Kultur- und Medienmanagement Am 14. und 15. Juni findet das 4.Berliner Forum für Kultur- und Medienmanagement im Jüdischen Museum, Berlin statt. Dabei bilden unterschiedliche Finanzierungsmodelle für die Kultur vom Stiftungswesen über Fundraising-Modelle bis zu Kulturinstitutionen den Schwerpunkt des Forums. Referenten sind u.a. Alice Bernstein / Brooklyn Academy of Music; Ken Garby / Jüdisches Museem; Walter Homolka / Deutsche Bank; Kendall Hubert / Guggenheim New York; Olaf Zimmermann / Deutscher Kulturrat. weitere Infos und Programm zur Veranstaltung: ch "Rethinking: space, time, architectur" Vom 22.-26. Juli findet in Berlin der "UIA - Weltkongress der Architektur" statt. Parallel dazu zeigen 70 Gruppen von jeweils einem oder mehreren Künstlern, Architekten und Galeristen Installationen und Projekte an unterschiedlichen Orten, hauptsächlich jedoch in Berlin-Mitte. Wieder einmal wird der Versuch unternommen, die beiden befreundeten Feinde zusammenzubringen. Es sollen neue Koordinaten ausgelotet und Grenzen erkannt werden, fruchtbar sein und Möglichkeiten eröffnen. Es soll nicht um "Kunst am Bau" gehen. Versprochen wird die ernsthafte Auseinandersetzung der Kunst mit der Architektur und umgekehrt. Die Ziele sind also hoch gesteckt, und es bleibt zu überprüfen, ob die weitgefächerten Aktivitäten dem gerecht werden. Der organisatorische Aufwand ist immens und die Größe und Individualität aller beteiligten Gruppen schwer einschätzbar. Die Flut an Informationen ist unübersichtlich und nicht leicht zu strukturieren. art-in-berlin will im Vorfeld des Kongresses einzelne Galerien und ihre Konzepte vorstellen sowie Akzente setzen, die eine Orientierung im kleinsten Sinne möglich machen. (Fortsetzung folgt) ©Stella Hoepner-Fillies für art-in-berlin DAAD - Künstlerauswahl für 2003 (Bildende Kunst) Auf Vorschlag unabhängiger Jurys hat das Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) folgende Künstler/innen für das Jahr 2003 nach Berlin eingeladen: Matthew Buckingham, USA; Minerva Cuevas, Mexiko; Mona Hatoum, Palästina/Großbritannien; Arturo Herrera, Venezuela/USA; Katarzyna Kozyra, Polen; Joao Penelva, Portugal/Großbritannien Kara Walker im Dt. Guggenheim Berlin Vom 17.5. bis zum 7.7.02 zeigt die Sammlung Deutsche Bank eine Ausstellung mit Werken der amerikanischen Künstlerin Kara Walker im Guggenheim Berlin. Zu sehen sind Scherenschnitte und Zeichnungen der Künstlerin, die sich mit Rassismus und sozialen Missständen auseinandersetzen. Auffällig an dem Werk Walkers ist die dekorative Umsetzung provokanter Inhalte. So scheinen die Scherenschnitte in ihrer Zartheit und spielerischen Darstellung erst bei näherem Hinsehen ihre düsteren Aussagen zu rassistischen oder sexistischen Themen zu offenbaren. Dennoch stellt sich bei dieser Ausstellung die Frage, inwieweit die aufgeladene Konfrontation von Inhalt und formaler Umsetzung nicht zu kurzlebig ist. Weitere Informationen unter: http://www.deutsche-guggenheim-berlin.de ch transportale: ein zweijähriges Kunstprojekt / Kolloquium Im Rahmen der "transportale" - einem zweijährigen Kunstprojekt -, das die Bedeutung von temporären künstlerischen Arbeiten im Stadtraum zum Schwerpunkt hat, findet am 25.(10-20h) / 26.(14-18.30h) Mai ein Kolloquium in der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10) statt. Vorträge werden u.a. gehalten von Dr. Hans Dickel über "Kunst - im öffentlichen Raum? Berliner Beispiele einer schwierigen Allianz", außerdem von Jochen Becker zur temporären Kunstpraxis und der politischen Öffentlichkeit sowie von zahlreichen Künstlern/innen wie bspw.Mario Rizzi oder Roswitha Baumeister, die auch an der Ausstellung beteiligt sind. Noch bis zum 26.5.02 wird im HAUS am KLEISTPARK (Grunewaldstr. 6-7) die Ausstellung zu dem Projekt gezeigt, an der u.a. Künstler/innen teilnehmen, wie: Susanne Ahner, Roswitha Baumeister, Dagmar Demming, Gunda Förster, Azade Köker, Chantal Labinski, Inge Mahn, Norbert Radermacher. Im nächsten Frühjahr (2003) sollen dann für 6 Wochen weitere 15 künstlerische Positionen entlang der S-Bahn Linie 2 realisiert werden. Anmeldung zum Colloquium und weitere Infos: Tel. (030) 7560 - 6964 Medienkunstwettbewerb: digital sparks digital sparks ist ein Wettbewerb für Studierende der Medienkunst, Mediengestaltung und Medieninformatik. Der Wettbewerb wird dieses Jahr zum 2.Mal von der Internetplattform netzspannung.org organisiert. Diese Plattform versteht sich als dynamisches Wissensportal, das als fachübergreifendes Bindeglied zwischen Medienkunst und -gestaltung, Wissenschaft und Technologie Aktivitäten der Medienkulturszene kommuniziert. Noch bis zum 31.Mai können Studierende aus den Bereichen Medienkunst, -gestaltung und -informatik ihre Projekte online auf der Internetplattform netzspannung.org einreichen. Nach Abschluss des Wettbewerbes werden alle Beiträge auf netzspannung.org publiziert und als virtuelle Ausstellung präsentiert. Weitere Infos: netzspannung.org/digital-sparks ch Markus Huemer und Marc Bijl im Künstlerhaus Bethanien Ab Morgen, den 17.5.02, sind im Künstlerhaus Bethanien zwei Ausstellungen mit den Künstlern Markus Huemer und Marc Bijl. Über letzteren und seine Ausstellung in der K&S Galerie wurde hier an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet. Der Österreicher Markus Huemer ist als Teilnehmer des Internationalen Atelierprogramms des Künstlerhauses Bethanien in Berlin zu Gast. In seinen Installationen setzt er sich mit Malerei und neuen Medien auseinander. Gemeinsame Eröffnung: Donnerstag, 16. Mai 02 ab 19 Uhr Künstlerhaus Bethanien / Mariannenplatz
2/ 10 997 Berlin / Kreuzberg Preis der Nationalgalerie für junge Kunst Zum 2. Mal findet in diesem Jahr die Vergabe des "Preises der Nationalgalerie für junge Kunst" statt, den der Verein der Freunde der Nationalgalerie stiftet.Von 114 eingereichten Vorschlägen wurden 4 Künstler/innen für die "short list" von der Jury (Prof. Dr. Wulf Herzogenrath / Direktor der Kunsthalle Bremen, Dr. Renate Wiehager / Leiterin Kunstbesitz DaimlerChrysler, Hans-Ulrich Obrist / Kurator am Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris) ausgewählt. Zu den "Auserwählten" zählen: die Künstlerin Tacita Dean, die Konzeptkünstlerin Maria Eichhorn, die dänisch-norwegischen Installationskünster Michael Elmgreen & Ingar Dragset, der Maler Daniel Richter. Die Ausstellung der nominierten Künstlerinnen und Künstler wird am 16.5.2002 im Werkraum der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, eröffnet und dauert bis zum 7.7.2002. Eine weitere Jury (zwei wissenschaftliche Mitarbeiter der Nationalgalerie sowie eine unabhängige Jurorin oder Juror) wird aufgrund der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten die Preisträgerin oder den Preisträger am 4.6.02 auswählen. Neben der Ausstellung im Hamburger Bahnhof umfasst der "Preis der Nationalgalerie für junge Kunst" einen Geldbetrag von 25.000EUR und den Ankauf einer oder mehrerer Arbeiten im Wert von 25.000EUR. Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart - Berlin ch Wettbewerb: 48 Stunden Neukölln Noch bis zum 10.6.02 können künstlerische Vorschläge zum Wettbewerbsthema "Unternehmensstrukturen in Neukölln" eingereicht werde. Das Preisgeld für die Gewinner beträgt 2.500EUR. Projektleitung: Uwe Henk, Tel. 68 24 78 - 21 Weitere Infos, unter: www.kultur-neukoelln.de Jochen Gerz und Klaus Staeck in Frankfurt/Oder Wer über Pfingsten einen kleinen Ausflug nach Frankfurt/Oder unternehmen möchte und neben der Landschaft auch noch eine Ausstellung sehen will, kann das Museum Junge Kunst besuchen. Dort werden ab dem 12.5. Plakate, Objekte, Installationen und Videoarbeiten von Jochen Gerz und Klaus Staek ausgestellt. Ob die beiden recht unterschiedlichen Künstler in der Ausstellung wirklich in einen Dialog treten, wie es in der Presseerklärung heißt, kann dabei überprüft werden. Museum Junge Kunst c.h. Galerien-Austausch: Berlin-London "London / Berlin" ist der Titel eines Projektes, das das British Council Berlin und das Goethe-Institut London zum kulturellen Austausch der beiden Städte initiiert haben. Teil diese Projektes ist ein Galerieaustausch, bei dem junge, innovative Galerien aus London und Berlin ihr Programm in der jeweils anderen Hauptstadt vorstellen sollen. Der Transfer, der diesen Sommer in London beginnt und im Herbst in Berlin fortgesetzt wird, findet zwischen folgenden Galerien statt: Galerie Wieland - VTO; Galerie Kapinos, Barbara Wien Buchhandlung Verlag Galerie, Wohnmaschine - Essor Project Space; KunstPunkt - Transit Space; Seitz & Partner, Galerie Inga Kondeyne - EcArtspace; Wohnmaschine - f a projects; LASAL - Completely Naked / Century Gallery; Galerie Volker Diehl - Laurent Delaye Gallery; Felixleiter Raum für Kunst - Andrew Mummery Gallery; Galerie Markus Richter - Rocket Gallery; Galerie Neu - Cabinet Gallery; loop - raum für aktuelle kunst - Rhodes + Mann; BüroFriedrich - Emily Tsingou Gallery. weiter Infos, unter: www.goethe.de/berlin-london c.h. Konferenz: Frames of Viewing / Wahrnehmung, Erfahrung,
Urteil Vom 17.05.02 bis 19.05.02 findet die Konferenz "Frames of Viewing" im Haus der Kulturen der Welt in Zusammenarbeit mit dem Getty Research Institute for the History of Art and the Humanities in Los Angeles statt. Thematisch steht die Frage im Mittelpunkt, ob die verstärkte Nutzung der Visuellen Medien zu einer größeren visuellen Intelligenz der Betrachter führt oder ob diese nur effektiver manipuliert werden. Auf der Konferenz sollen dabei aus der Verbindung von Kognitionswissenschaften, Kunstwissenschaften, Ethnologie, Philosophie, und Medienwissenschaften neue wahrnehmungs- und bildtheoretische Ansätze diskutiert werden. Eintritt frei ausführliches Programm unter: www.hkw.de
Ein äußerst empfehlenswertes Kultur-, Medien- und Business Portal für Russen (und Deutsche) in und außerhalb von Berlin ist am 18.01.2002 zweisprachig an den Start gegangen.
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