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Fruehsorge | Galerie für Zeichnung

Nowhere is Here

Axel Antas, Nogah Engler, Franziska Furter, Reece Jones, Damien Roach


Nowhere is here - wurde kuratiert von Kate Macfarlane und Mary Doyle, Begründerinnen und Ko-Direktorinnen des Londoner „Drawing Room“.
Die Ausstellung macht sich die besondere Fähigkeit der Zeichnung zu eigen, die vielfältigen Eigenschaften der Natur und unseres komplexen Verhältnisses zu ihr einzufangen.Die Künstler kommen aus den unterschiedlichsten Gegenden der Welt - unter anderem aus Finnland, Israel, der Schweiz, Botswana und England- und haben sich alle international etabliert. Jeder von ihnen bringt eine spezifische Beziehung zur Natur mit; erfunden, erfahren, erinnert, emotional oder leidenschaftslos. Die Künstler nutzen das Medium Zeichnung um hybride Welten zu kreieren, die möglicherweise eine Neudefinition unserer Beziehung zur Natur und Gesellschaft suggerieren könnten.

Axel Antas verbringt Zeit in der Natur, indem er auf unkonventionelle Weise mit ihr interagiert und dann Fotografie und Video verwendet, um seine Beobachtungen und Interventionen festzuhalten. Die Zeichnung ist dabei ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Mit einem Bleistift der Stärke HB übersetzt er seine fotografischen Darstellungen in Zeichnungen, denen ein unheimliches Echo menschlicher Aktivität innewohnt obwohl sich diese dem Betrachter entzieht.

Nogah Englers Beziehung zur Natur ist konkret, jedoch eher emotional als körperlich. Sie wechselt zwischen den Medien Zeichnung und Malerei und benutzt Landschaft und Natur als Metaphern um Erfahrungen, die Erinnerung und Geschichte verarbeiten, auszudrücken.

Franziska Furter verwendet Bleistift, Tinte und Papier um großformatige Zeichnungen und Skulpturen zu schaffen, deren Ausgangspunkt oft ein Manga ist. Die Darstellung wird dann stark verändert, indem unterschiedlichen Szenerien gemorpht und signifikante Elemente wie Figuren und Sprechblasen entfernt werden und das daraus resultierenden Bild anschliessend extrem vergrößert wird.

Reece Jones agiert in einer sehr physischen Beziehung zu seinen stark durchgearbeiteten Holzkohlezeichnungen, die durch einen Prozeß von Zeichnen und Auslöschen entstehen. Er nutzt ein riesiges Bildarchiv und vereint menschlich erzeugte und natürliche Welten um Bühnen zu erschaffen für dramatische Ereignisse.

Damien Roachs künstlerische Praxis umfaßt Zeichnung, Aquarell, Collage, Video und Skulptur. Ihr ist ein bestimmtes Interesse für Form, Farbe und eine visuelle Qualität der Materialien zu eigen. Durch subtiles Zusammenbringen von Objekten und Bildern beleuchtet Roach Übersehenes und Vergessenes, um unsere Wahrnehmung, unser Wissen und unsere Wertesysteme zu hinterfragen.

The Drawing Room hat begleitend zur Ausstellung einen 48 seitigen Katalog publiziert, der in der Ausstellung in der Galerie fruehsorge-contemporary drawings für 10,- € zu erwerben ist. Die erste Station dieser Ausstellung war im Aspex in Portsmouth (29. März bis 18. Mai).


Axel Antas, geboren in Finnland 1976, wohnt und arbeitet in London. Solo Ausstellungen: 2008 Spacex, Exeter; Galleria Heino, Finnland; Rokeby, London
Nogah Engler, geboren in Tel Aviv, Israel, lebt und arbeitet in London, Ausstellungen 2008: Beijing Biennale; 2007: Solo Ausstellungen: Ritter/Zamet, London; 2006: Israel Museum, Jerusalem
Franziska Furter, geboren in Zürich, Schweiz, 1972, wohnt und arbeitet in Berlin. Solo Ausstellungen: 2008: Galerie Schleicher+Lange, Paris; 2006: doggfisher, Edingburgh, Galerie Friedrich, Basel
Reece Jones, geboren in Gaberone, Botswana, 1976 wohnt und arbeitet in London. Solo Ausstellungen: 2008: Joe LaPlace&Dickinson Fine Art, London; 2005: Andrew Mummery Gallery, London; 2004: Rockwell, London
Damien Roach, geboren in Kent, England, 1980, wohnt und arbeitet in London. Solo Ausstellungen: 2008: Sies&Höke, Düsseldorf, 2007:IBID, London, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen, 2006: Gasworks



Nowhere is here is curated by Kate Mcfarlane and Mary Doyle, codirectors of The Drawing Room, London and taps into the capacity of drawing to capture the contingent quality of the natural environment and our complex relationship with it. The artists hail from different parts of the world including Finland, Israel, Switzerland, Botswana and England and all are establishing international reputations. Each brings a different relationship to the natural environment, be it imagined, experienced or remembered, emotional or dispassionate. The artists use drawing to create hybrid worlds that could suggest a repositioning of our relationship to nature and society.

Axel Antas spends time with the natural environment, interacting with it in unconventional ways and then using photography and video to record his observations and interventions. Drawing forms a significant strand of his practice and he uses the resistant medium of the HB pencil to translate these photographic representations into drawings that possess an uncanny resonance of human activity which nonetheless eludes the viewer.

Nogah Engler shares a tangible relationship with the natural world – but it is more emotional than physical. Alternating between the mediums of drawing and painting she uses landscape and nature as metaphors for expressing experiences that deal with memory and history.

Franziska Furter uses pencil, ink and paper to make large scale drawings and sculptures which often use Manga as a starting point. This imagery is dramatically altered as different settings are morphed and signifying features such as figures and speech bubbles are removed and the resulting image is subjected to a dramatic increase in scale.

Reece Jones enacts a very physical relationship with his heavily worked charcoal drawings that are created through a process of drawing and erasure. Tapping into a huge picture archive Jones marries both man-made and natural environments to create stage sets for dramatic incidents.

Damien Roach’s practice spans drawing, watercolour, collage, video and sculpture but is characterized by a particular attention to form, colour and the visual quality of materials. He elevates the status of the overlooked and forgotten through his subtle juxtaposition of objects and images to question our perception, knowledge and value systems.




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