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KLANGFARBEN

Manfred Mohr


Abbildung: Serie P 1272, je 126 cm x 126 cm, Pigmenttinte / Leinwand / Holz, pigmented ink / canvas / wood

KLANGFARBEN

Manfred Mohr
Preisträger des d.velop digital art award [ddaa] 2006

P 1272, Objekt (Computeranimation/PC/2 LCD-Bildschirme) und Prints
Ausstellungsdauer: 27.09. - 15.11.2008
Ausstellungseröffnung: 26.09.2008, 19:00 - 21:00

"Meine künstlerische Absicht ist erreicht, wenn eine Arbeit sich visuell vom logischen Inhalt distanzieren kann und sich überzeugend als unabhängiges abstraktes Kunstwerk behauptet." (Manfred Mohr, New York, 2004)

Der Künstler Manfred Mohr, einer der Pioniere der Computerkunst, beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Thema des Würfels, den er mittels selbst geschriebener Software in vielfachen Dimensionen rechnet und durch Rotation der Würfel sowie durch zufälliges fragmentarisches Darstellen einzelner Linien immer neue, nie wiederkehrende Konstellationen entstehen lässt. Er konfrontiert uns mit der Unmöglichkeit der Darstellung von Vieldimensionalität auf einem zwiedimensionalen Medium und schafft trotz des strengen konzeptionellen Ansatzes abstrakte Kunstwerke, die gemäß seiner Philosophie auch ästhetisch sehr überzeugend sind. Durch die Klarheit seiner Abstraktionen und Farben sowie durch seine Nähe zur Musik fühlt man sich an Wassily Kandinsky erinnert.

Die Ausstellung „Klangfarben“ gruppiert sich um ein Objekt „P 1272“, das aus zwei Bildschirmen, einem Computer und Software besteht. Ein Bildschirm zeigt ein stabiles, eher kontemplatives Bild mit einem langsamen Ablauf der sich stetig wandelnden Grafiken, auf dem anderen Bildschirm entstehen und verändern sich die Bilder in Darstellung und Farben in einem schnelleren Ablauf. Die Bildschirme sind bewusst in einem 90 Grad-Winkel zueinander gestellt, damit sich der Betrachter für die eine oder andere Variante entscheiden muss. Mit der Logik und Ästhetik dieses Objektes assoziiert Mohr, der selbst Musiker ist, Klangkompositionen aus der sogenannten „Seriellen Musik“, bei der ein Konzertstück dadurch erzeugt wird, dass diverse Instrumente mit dem gleichen Ton durch die Verschiedenartigkeit ihres Klanges subtile Melodien erzeugen. Zu dem Objekt werden großformatige Prints der gleichen Arbeitsphase gezeigt („P 1273) sowie kleinformatige Prints als Screenshots des Objekts. Durch den dunklen Hintergrund entwickeln die Farben eine durchdringende Leuchtkraft und Klarheit.

Der 1938 in Pforzheim geborene, seit vielen Jahren in New York lebende Manfred Mohr widmet seit 1969 sein Werk dem Computer als künstlerisches Medium. Er programmierte von Anfang an selber, entwickelt früh einen hohen Grad an Abstraktion und beschäftigt sich seit 1973 mit der Figur des Kubus - viele Jahre in schwarz-weiß, seit 1999 auch in Farbe. Auf die Frage nach einer Hinwendung zu anderen Motiven in seinem Werk erklärt Mohr, dass das Thema des vieldimensionalen Würfels („Klangfarben“ basiert auf einem 11-dimensionalen Kubus) noch voller Rätsel für ihn sei.

Sein konsequent computergeneriertes Oeuvre führte in den ersten Jahren zu einer schwierigen Position in der Bildenden Kunst. Inzwischen erfährt Mohrs Werk große Wertschätzung. 1990 erhielt er die Goldene Nica des Prix Ars Electronica und mit der Vergabe des d.velop digital art award [ddaa] 2006 an Mohr wurde seine herausragende künstlerische Position gewürdigt. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Museen und Sammlung vertreten.

[DAM]Berlin nimmt teil an der Messe ART.FAIR 21, Köln, Stand A3, 3. - 5. Oktober 2008

Weitere Informationen unter dam-berlin.de


english version

KLANGFARBEN

Manfred Mohr
winner of the d.velop digital art award [ddaa] 2006

P 1272, Object (Computeranimation/PC/2 LCD-Screens) and Prints

Exhibition: 27.09. - 15.11.2008
Opening: 26.09.2008, 7 - 9 pm

"My artistic goal is reached when a finished work can visually dissociate itself from its logical content and convincingly stand as an independent abstract entity." (Manfred Mohr, New York, 2004)

The artist Manfred Mohr, one of the pioneers of Digital Art, is dealing for more than 30 years with the subject of a cube which he transfers in multiple dimensions by using his own custom software. New and never returning constellations arise by the rotation of the cubes as well as by the incidentally fragmentary appearance of their lines. Manfred Mohr confronts us with the impossibleness of showing multi-dimensionality on a two-dimensional media and creates artworks that are aesthetically very convincing despite of his stringent conceptual approach. Due to the clarity of his colours and abstractions as well as by his affection to music one feels reminded of the works of Wassily Kandinsky.

The center of the exhibition „Klangfarben“ consists of an installation „P 1272“ that is composed of two LCD-screens, a computer and custom software. One of the screens shows a fixed, more contemplative sign, changing every 10 seconds, whereas the images on the other screen appear and change in forms and colours constantly. The screens are presented in a 90° degree angle so that the observer is bound to make a decision for one or the other version. Mohr who still thinks as a musician associates the logic and the aesthetics of the object with sound compositions of the so called „serial music“ in which a composition is made of one musical note played on various instruments and therefore creates subtle melodies.
Complementary to the object we show large-sized prints of the same work phase („P 1273“) and smaller prints as screenshots of the installation. Due to the dark background the colours appear very bright and lucent.

Manfred Mohr was born in 1938 in Pforzheim, Germany, lives in New York for many years and dedicates his artistic work since 1969 to the computer as the only medium. He works with his own programs from the start, his work shows from the beginning a high degree of abstraction and he exclusively deals with a hyper-cube since 1973 – for many years in black and white, since 1999 also in colours. To the question of changing the subject he answers that the hyper-cube („Klangfarben“ is based on a 11-dimensional cube) is still full of mysteries for him.

His consequently computer-generated oeuvre lead in the early years to a difficult position in Fine Arts but meanwhile his work receives a high appreciation. He was awarded the Golden Nica of Prix Ars Electronica in 1990 and in 2006 the d.velop digital art award [ddaa] underlines the importance of his outstanding position in contemporary art. His work is shown internationally in numerous museums and collections.

[DAM]Berlin takes part at the ART.FAIR 21, Cologne, Booth A3, 3. - 5. October 2008
For further information please go to our website dam-berlin.de

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