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SARA ASPERGER GALLERY

"Mutatio" - Zeichnung Skulptur Fotografie Film

Wolfgang Petrick


Das Werk von Wolfgang Petrick gilt es immer wieder neu zu entdecken. Auch derjenige, der glaubt, es zu kennen, wird beim Besuch jeder neuen Ausstellung des Künstlers (Jahrgang 1939) erneut feststellen, wie viel bildnerische Kraft - wahrlich unerschöpflich - in diesem Mann steckt, der seit den neunzehnhundertsechziger Jahren seinen festen Platz in der deutschen Kunstgeschichte hat. Auch nach all diesen Jahrzehnten ist keinerlei Erschöpfung bei ihm zu erkennen, der mit Verve seine Bilder, Zeichnungen und Skulpturen, seine Druckgrafik, Bücher und Fotografien vorantreibt und dabei an Aktualität in seiner Auseinandersetzung mit Gegenwart nichts, aber auch wirklich nichts vermissen lässt.



Die Asperger Gallery ist daher höchst erfreut, den von ihr bereits mehrfach präsentierten Künstler Wolfgang Petrick (z.B. 1986 in Chicago und 1992 in Straßburg) mit einer weiteren Einzelausstellung würdigen zu können. Neue Zeichnungen, Skulpturen, Fotos und ein experimenteller Film werden in einer vom Künstler gestalteten räumlichen Inszenierung zu sehen sein, die seiner aktuellen Arbeitsweise kongenial entspricht.

Ausgangspunkt vieler Werke sind eigenhändig aufgenommene Fotografien, beispielsweise Bilder von New Yorker Graffiti und Landschaften, Aufnahmen von leer stehenden Dachböden oder Dokumentationen selbst inszenierter Performance - Sessions mit Modellen in seinen Ateliers in Berlin und Brooklyn. Ausgehend von diesem Material, das trivial bis erhaben erscheint, setzt er Statements auf Papier, Leinwand und andere Materialien, die die Grundlage der nun folgenden zeichnerischen und malerischen Kommentierungen, Schichtungen und Veränderungen sind, Statements, die durch überlagerungen in tiefenräumliche Welten überführt werden. Kein metrisches Nebeneinander sondern ein übereinander, oft mit anamorphotischen Systemen kombiniert. Es ist diese so entstehende Dichte und Komplexität, die Petricks Werk auszeichnet, diese Transmission von traditionellen, konventionellen Techniken hin zum Experiment auf ein und demselben Blatt, auf ein und derselben Leinwand.

Auffallend auch die ständige Metamorphose einzelner Sujets quer durch alle Medien. Was einst als fertiges dreidimensionales Objekt bereits ausgestellt war, dann Requisite einer der Performances wurde und dort fotografisch dokumentiert, landet schließlich im Computer, wird digital bearbeitet und dient im nächsten Arbeitsschritt als Material für Bilder und Zeichnungen, die zukünftig ihrerseits wieder Teil von Rauminszenierungen werden. Es ist diese permanente Wandlung von Dingen, dieser Wechsel von Perspektiven und Bedeutungen, die die aktuelle Arbeitsweise Wolfgang Petricks kennzeichnet. Und die so zu ungeahnten und ungewohnten Ergebnissen führt. Aufregend, anregend, einfach ein Muss für Kunstliebhaber!

Wolfgang Petrick lebt in Berlin und seit 1991 auch in Brooklyn, New York. Von 1975 bis 2007 war er Professor an der Universität der Künste in Berlin. Seit 1993 ist er zudem Mitglied in der Akademie der Künste in Berlin. In den 1960er Jahren war er Gründungsmitglied der legendären Galerie Großgörschen 35 in Berlin, 1977 nahm er an der von Manfred Schneckenburger geleiteten documenta 6 teil.

SARA ASPERGER GALLERY Berlin
Sophienstr. 18
10178 Berlin
phone 030 / 28044904
fax 030 / 28044905
info@sara-asperger-gallery.de / sara-asperger-gallery.de
Öffnungszeiten: Di – Sa 12 – 18 Uhr
SARA ASPERGER GALLERY






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