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Tchoban Foundation - Museum für Architekturzeichnung

LEBBEUS WOODS, ON-LINE

Lebbeus Woods



Lebbeus Woods. Geomagnetic Flying Machines. 1988. Tusche auf Transparentpapier auf Karton, 832 × 811 mm. © Estate of Lebbeus Woods

Ort: Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Adresse: Christinenstraße 18a, 10119 Berlin

Dauer: 28. Juni – 3. Oktober 2014
Öffnungszeiten: Mo–Fr 14–19 Uhr, Sa–So 13–17 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro


Mit der Ausstellung Lebbeus Woods, ON-line präsentiert das Museum für Architekturzeichnung eine Auswahl herausragender Werke des Architekturtheoretikers, Zeichners, Lehrers und Architekten Lebbeus Woods (1940–2012). Kuratiert von seinem langjährigen Freund und Partner Christoph a. Kumpusch, vereint die Ausstellung zum Teil noch nie gezeigte Arbeiten. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf den eindrucksvollen Darstellungen architektonischer und urbaner Welten, die Woods in den frühen Jahren seiner Karriere schuf. Diese Tusche- und Bleistiftzeichnungen decken einen großen Bereich von Woods‘ Untersuchungen und Neuinterpretationen von realen und imaginären Städten ab und stehen für seinen steten Drang, die transformative und sprachgewaltige Kraft der Architektur aufzuzeigen.


Lebbeus Woods. Centricity: Quad GA: Square with Geodynamic Towers. 1987. Bleistift und Airbrush auf Karton, 612 x 584 mm. © Estate of Lebbeus Woods

Zum ersten Mal werden Lebbeus Woods‘ Projekt 4 Cities & Beyond (1982–83) – darunter die Serien A City (1987) und Centricity (1987–88) –, Darstellungen von Region M (1984), Underground Berlin (1988) und Entwürfe für ein Meta-Institute (1994–95) zusammen ausgestellt. Über diesen Schauplätzen scheinen stets seine fragilen metallbeschlagenen und kabelumwundenen geomagnetischen Flugmaschinen (1988) zu schweben.


Lebbeus Woods. Geomagnetic Flying Machines. 1989. Wasserfarbe über eine Bleistiftzeichnung, 790 x 575 mm. © Estate of Lebbeus Woods

Mit der Auseinandersetzung der unterschiedlichen Charakteristika seines Duktus trägt die Ausstellung Woods‘ hingebungsvollem Einsatz Rechnung, die Zeichnung als außerordentlich starke und evokative Art und Weise der Architekturvermittlung zu begreifen. Farbe, Kontrast und Schatten stehen dabei im Dienste der Klarheit und der Atmosphäre der Zeichnungen, die – zugleich kraftvoll und zerbrechlich wirkend – von der einzigartigen menschlichen Wärme ihres Schöpfers durchdrungen sind und von der Überzeugung, dass mit Zeichnungen Dinge gesagt werden können, die Worte nicht auszudrücken vermögen.

Kontakt:
Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung, Christinenstraße 18a, 10119 Berlin, Tel.: +49 (0)30 43 73 90 90, Fax: +49 (0)30 43 73 90 92, mail@tchoban-foundation. de

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