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museum FLUXUS+

Ausstellung KUNST(T)RÄUME - Kunst am Bau und Freiraumgestaltung

Mary Bauermeister




Entwurfszeichnung Atelier Mary Bauermeister für die Bundesfernmeldestelle Bonn, 1981 - 1986. "KRISTALL-BAUM und Prismensplitterlandschaft“

Anlässlich des 80. Geburtstages der charismatischen Künstlerin Mary Bauermeister zeigt das museum FLUXUS+ die Sonderausstellung KUNST(T)RÄUME und lädt zur Vernissage am 6. September um 16.00 Uhr ein. In der Ausstellung im atrium des museum FLUXUS+ wird der besondere Aspekt des vielfältigen Raumes – unseres Lebensraumes – aus dem facettenreichen Werk der Künstlerin gezeigt: Planungen und Entwürfe aus den 70/80er Jahren für Wettbewerbe sowie Entwürfe für Privatgärten wie für das Auswärtige Amt, die Kölnische Rückversicherungs-AG oder die Landeszentralbank. Aquarellierte Entwürfe, künstlerisch bearbeitete Ausführungszeichnungen und Fotodokumentationen der Bauphasen geben umfassende Einblicke in die Projekte. Eine aktuelle Ergänzung findet die Ausstellung durch eine Vision für den Schirrhof der Schiffbauergasse. Um 18.30 Uhr folgt die Premiere des Dokumentarfilms „Mary Bauermeister / Leben und Werk der 50/60er Jahre“ von Johann Camut im T-WERK. Der Eintritt zur Ausstellung und Filmpremiere ist frei.

Zur Finissage am 22. November 2014 lädt das museum FLUXUS+ zusammen mit der Bundesstiftung Baukultur von 14.00 - 17.00 Uhr zum ersten Potsdamer BaukulturSalon - "KUNST(T)RÄUME" - Kunst und Öffentlichkeit" ein. Der Potsdamer BaukulturSalon der Bundesstiftung Baukultur ist ein neues Veranstaltungsformat, das Potsdamer Themen für aktuelle baukulturelle Fragen aufgreift. Thema der interdisziplinären Podiumsdiskussion wird die Bedeutung von Kunst für den öffentlichen Raum, dessen Belebung und Aufwertung, der inhaltlichen und formalen Möglichkeiten und der Nachhaltigkeit von Kunst sein. Es werden Mary Bauermeister, Susanne Titz, Direktorin des Museums Abteiberg in Mönchengladbach, Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D. und Gründungsdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam, und weitere Teilnehmer diskutieren.

Seit 1957 arbeitete Mary Bauermeister als freie Künstlerin in Köln, wo sie 1960 das „Atelier Mary Bauermeister“ gründete. Mit Konzerten neuer Musik, Lesungen und Ausstellungen war dies ein Dreh- und Angelpunkt für gleichgesinnte junge Kreative. Hier ist der europäische Ursprungsort der späteren Fluxus-Bewegung zu finden. Ab 1962 hatte Bauermeister Einzelausstellung im Stedelijk Museum (Amsterdam), anschließend in der Bonino Gallery (New York) und ab 1972 in der Galeria Arturo Schwarz (Mailand). Auf dem Höhepunkt ihrer amerikanischen Karriere verließ Bauermeister 1972 New York um sich in Rösrath bei Köln niederzulassen. Von hier organisierte sie ihre internationalen Ausstellungen und beschäftigte sich mit Grenzwissenschaften, die sie in ihre vielfältigen Gartengestaltungs- und Kunstprojekte einfließen ließ.

Generell verändert die Kunst der Mary Bauermeister das Sehen, die Sehweise. Kunstbetrachtung wird zur Entdeckungsreise. Bei ihrer Freiraumplanung arbeitet die Künstlerin mit Pflanzen, die durch Spiralen aus Findlingen und Kieselsteinen wachsen, Wasserflächen, in denen sich die Strahlen der Sonne durch Kristalle und Prismen brechen, in Spektralfarben reflektieren. Sie fordert mit ihrer „Kunst im öffentlichen Raum“ das kreative Potential des Betrachters.

Programm und Ablauf am 6. September 2014
16:00 Uhr Vernissage der Ausstellung KUNST(T)RÄUME
Die Begrüßung spricht Heinrich Liman (Geschäftsführer museum FLUXUS+), gefolgt von einer Ansprache von Frau Dr. Anne Schmedding (Bundesstiftung Baukultur / Architekturhistorikerin). Mary Bauermeister ist anwesend und liest aus ihrem Briefwechsel mit Nam June Paik.

18:30 Uhr Filmpremiere - Dokumentarfilm „Mary Bauermeister“ (Teil 1)
von Johann Camut im T-WERK - Internationales Theaterzentrum Potsdam
Der Dokumentarfilm soll in drei Teilen die Komplexität und Vielseitigkeit des künstlerischen Schaffens von Mary Bauermeister zum Ausdruck bringen. Johann Camut zeigt im ersten Teil Interviews, Statements und die filmische Darstellung der Frühwerke aus den 50er/60er Jahren. Insgesamt steht die Entstehung und Weiterentwicklung des künstlerischen Schaffens von Mary Bauermeister durch die Nutzung neuer Materialen und deren Zusammenspiel im Fokus der Dokumentation.

T-Werk,
Schiffbauergasse 4E,
14467 Potsdam

(direkt neben dem museum FLUXUS+)

museum FLUXUS+ gemeinnützige GmbH
Schiffbauergasse 4f
14467 Potsdam
Fax: (0331) 60 10 89 - 10
Fon: (0331) 60 10 89 - 27
E-Mail: vanessa.liman@fluxus-plus.de
museum FLUXUS+






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