sponsored by


Tchoban Foundation - Museum für Architekturzeichnung

Alexander Brodsky. Werke.



Ort des allgemeinen Wohlstands, 1998, Siebdruck, 1010 x 760 mm © Alexander Brodsky

Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a, 10119 Berlin

Laufzeit: 14. März 2015 – 5. Juni 2015

Öffnungszeiten: Mo – Fr 14–19 h, Sa – So 13–17 h
Tickets: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro


Die Ausstellung im Museum für Architekturzeichnung zeigt Werke von Alexander Brodsky, einem zeitgenössischen russischen Künstler und Architekten, der weltweit Bekanntheit und Anerkennung erlangt hat. Alexander Brodsky entstammt einer renommierten Künstlerfamilie aus Moskau und gilt als einer der wegweisenden Mitbegründer der in den frühen 80er Jahren in der Sowjetunion entstandenen Bewegung der „Papierarchitektur“. Ihr Streben war es, die Routine der sowjetischen spätmodernistischen Architekturindustrie zu revolutionieren. Alexander Brodsky ist heute weltweit für seine fantastischen utopischen Architekturwelten bekannt, die in zahlreichen Ausstellungen von Tokyo über Paris und New York ausgestellt und prämiert wurden, und 2006 auf der Architekturbiennale in Venedig zu sehen waren.

Die Ausstellung, die zum Teil neue und speziell für Berlin entworfene Arbeiten zeigt, gibt einen Einblick sowohl in das Schaffen des Künstlers als auch des Architekten, und präsentiert anschaulich den Variantenreichtum der von ihm verwendeten Techniken.


ohne Titel, 2014, ungebrannter Ton, 840 x 1750 mm © Alexander Brodsky

Die Architekturgrafik von Brodsky zeigt keine konkreten Projektentwürfe, sie entspringt vielmehr der Fantasie des Künstlers. Hier geht es in erster Linie um Emotionen, die durch das Erleben der Architektur, also des Raumes, hervorgerufen werden. Die Ausstellung zeigt alle wichtigen Motive der Werke von Brodsky: phantasmagorische Landschaften, Horizonte und deren Fragmente, architektonische Objekte, die an Industrieanlagen erinnern, Skulpturen, verschiedene Volumen und Raummodelle, die zwar in einer erfundenen Architekturwelt existieren, jedoch dank ihres Detailreichtums und ihrer Präzision ganz real erscheinen.

Die für die Architekturgrafik traditionellen Radierungen, Bleistiftzeichnungen und Siebdrucke werden durch Techniken ergänzt, die eher wie Installationen anmuten: Tonfassaden, die wie archäologische Fundstücke aussehen, Fundamente aus Bau-Teerpappe mit Labyrinthen aus Tusche, sowie verschiedene Architekturobjekte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Landschaft, 1995, Radierung, 600 x 1320 mm © Alexander Brodsky

Künstler:

Alexander Brodsky wurde 1955 in Moskau als Sohn des Künstlers und Architekten Sawwa Brodsky geboren. 1978 hat er die Architekturfachhochschule in Moskau mit Diplom abgeschlossen. Ende der 1970er und 80er Jahre arbeitete er mit Ilya Utkin zusammen, nimmt an internationalen Wettbewerben teil und wird zu einem der Begründer der sogenannten „Papierarchitektur“ – einer Bewegung gegen die postsowjetischen Routine der Typenbauplanung. In den 90er Jahren erstellte er viele Installationen und arbeitete mit der Galerie von Ronald Feldman in New York zusammen. 2000 eröffnete Brodsky sein eigenes Architekturbüro in Moskau und arbeitet seither als Architekt. Seine künstlerischen Werke wurden mehrfach prämiert und befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt/Main, des Institute of Contemporary Art in Boston, des Museum of Modern Art in New York und in bedeutenden Privatsammlungen.

Tchoban Foundation - Museum für Architekturzeichnung






    Berlin Karte Galerie Ausstellungen

    Berlin Daily 21.10.2017
    Performance
    21 Uhr: Kasia Justka im Rahmen der "Polenbegeisterungswelle"
    Club der Polnischen Versager | Ackerstraße 168 | 10115 Berlin

    Anzeige
    berlin

    Anzeige
    Atelier


    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    museum FLUXUS+




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Stadtmuseum Berlin




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Kommunale Galerie Berlin




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Schering Stiftung




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Haus am Kleistpark