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UP Gallery Berlin

…about my Josephines…

Izabella Gustowska



Copyright Izabella Gustowska

10. April - 09. Mai

…ABOUT MY JOSEPHINES…

und nachdenkend über das Wort recreativity und warum die Zukunft so tief in der Vergangenheit verwurzelt ist, hört sie auf einmal das Lied mit Gershwins Musik aus dem Funny Face Film und alles passt in eine einzelne vollständige Komposition von Fragmenten aus drei ähnlichen sonnigen Morgen.

MORNING SUN – NYC – 1952

Die 68 jährige Josephine Hopper…posiert für ein Gemälde mit dem Titel Morning Sun an einem Wintermorgen am 22. Februar 1952 und notiert in ihrem Tagebuch:

„Edward working on Girl sitting up on bed looking out big window over brick rooves. I posing occasionally.“

MORNING SUN – POZNAŃ – 2010

Eine Canon 5D Kamera filmt Iza G., sitzend auf einem Bett an einem Februar Morgen in 2010, rotes Licht füllt das ganze Schlafzimmer…

MORNING SUN – NYC – 2013

Der Wind weht durch leinene Vorhänge in einem leeren Studio; ein Geruch vom Hudson wird den Platz erreichen und die Sonne wird auf das Gesicht der ersten Josephine scheinen – Kate
So wird die wichtigste Szene des Films beginnen, dreizehn Frauen in Folge auf einem rosa Bett.

Was können dreizehn Frauen auf einem rosanen Bett tun, an einem sonnigen Morgen in New York in 2013?
Sie weiß schon, dass Abigail – die wütende Abi – hoch und runter springen wird in einem Hemd mit der Aufschrift
„don´t worry be happy“

Und Sari wird von unter dem Kopfkissen ein Notizheft hervorholen und anfangen, die Worte Jo Hoppers vom 6.12.1949 vorzulesen und dann wird ein Schulterträger von Annelises beschmutztem Hemd fallen, aber der Text wird so stark sein das…
„It is the nature of animals to be gloomy after love
Ed has done something very advancing to that canvas this after noon put shadows in back ground that does much for deepening the room.
He was saying regarding his buxom prima donna for whom I couldn’t be used to pose C’est la propre des animeaux d’etre triste apres l’amour.A fine name for his picture. He says it could scare off buyers.”
Und der Raum wird erneut erfüllt sein mit einem Lied aus dem Film…Funny Face…, getragen vom Wind; dreizehn Hüte werden wirbeln, und Naomi die sechste Josephine wird sagen:
„I´m no golden swan – MOI – I´m a winged skunk.” (February 21, 1955)

Izabella Gustowska

Geboren in Posen. Lehrstuhlinhaberin. Vorlesungen an der Universität der Künste in Posen, an der Fakultät für multimediale Kommunikation – Institut für Darstellende und Multimediale Aktivitäten und an der Hochschule für Humanistik und Journalismus Posen im Studienfach Grafik. Lebt und arbeitet in Posen. Verwendet ein weites Spektrum an Medien. Nimmt teil an renommierten internationalen und polnischen Ausstellungen. Ihre Werke befinden sich in Museen, Galerien und privaten Sammlungen in Polen und außerhalb.

Neueste retrospektive Ausstellung – Life is a Story, National Museum Posen, 2007. Neueste Veröffentlichung 66 persons search for Iza G., 2012. Neuestes Projekt: ein 50-Minuten Film (Der Fall Josephine H..), 2014, gedreht in New York und die Publikation: Hybrid, 2014. In 2014 war der Film Der Fall Josephine H.. im Programm des Internationalen Filmfestival T-Mobile Era Neue Horizonte in Breslau, des 11. jährlichen Big Apple Filmfestival in New York, Teil der Reihe New Voices, Ancient Echoes: Polisch Women in Film in New York und im Museum für Moderne Kunst in Warschau. Zurzeit arbeitet die Künstlerin an ihrem Projekt Hybrid – media story.
Mehr Informationen auf gustowska.com

UP GALLERY 
ist eine gemeinsame Initiative der Universität der Künste in Posen und der UAP Stiftung. Sie ist eine Plattform zum Austausch von Ideen und Einstellungen zur Kunst, als auch ein Veranstaltungsort, der die faszinierendsten Phänomene polnischer Kunst in Berlin vorstellt. Das Projekt versammelt erfahrene Künstler, Kuratoren und Kunsttheoretiker, sowie auch Künstler der jungen Generation. In 2015, als Teil des Programms implementiert unter dem Motto VISUAL CONVERSATIONS, haben wir eine Reihe von Kunst-und Bildungsevents geplant. Das Programm umfasst unter anderem Ausstellungen, workshops, Projekte ansässiger Künstler, Studienfahrten und Treffen, in denen ausgesuchte Aspekte polnischer Kunst vorgestellt werden. Das Projekt wird von der Stadt Posen mitfinanziert.

DIE STIFTUNG DER UNIVERSITÄT DER KÜNSTE IN POSEN ist eine gemeinnützige Organisation, welche die der Universität der Künste in Posen verbundene künstlerische Gemeinschaft unterstützt und fördert. Die Stiftung konzentriert ihre Aktivitäten darauf, kreative Partnerschaften zu gründen, Kontakte zwischen Institutionen, die sich mit der Entwicklung und Verbreitung von Kunst beschäftigen, zu schaffen und Kooperationen mit führenden Kulturinstituten in Polen und weltweit einzugehen. Die UAP Stiftung ist Ausrichter zahlreicher einmaliger Veranstaltungen und organisiert Langzeit-Kunstprojekte, z.B. Poznań Design Days, Photo Diploma Award, Curatorial Lab und UP Gallery.

UP Gallery Berlin
Richar­d­strasse 43/44
12043 Berlin
Donner­stag – Sonna­bend: 16:00 – 20:00
UP Gallery Berlin






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