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Haus am Lützowplatz

BLACK BANDITS

Gruppenausstellung



Uwe Henneken, Marie Malaise, 2007, Eisen, Stahl, Aluminium und Holz, lackiert, 110 x 250 x 180cm

Eröffnung: Donnerstag, 23. April 2015, 19 Uhr

Mit Werken von: Johannes Albers, Thomas Behling, Olivia Berckemeyer, John von Bergen, Marc Bijl, Norbert Bisky, Emmanuel Bornstein, Thorsten Brinkmann, Jeanno Gaussi, Axel Geis, Philip Grözinger, Ursus Haussmann, Uwe Henneken, Jenny Löbert, Jonathan Meese, Deimantas Narkevičius, Gerhard Richter, Römer + Römer
Kuratiert von Marc Wellmann

hal-berlin.de/black-bandits

Das Haus am Lützowplatz befasst sich in Form einer Ausstellung zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler – darunter Norbert Bisky, Jeanno Gaussi, Jonathan Meese und Deimantas Narkevičius – mit dem Namensgeber des Platzes im Bezirksteil Tiergarten. Ludwig Adolph Wilhelm Freiherr von Lützow wurde im Februar 1813 Befehlshaber einer preußischen Freiwilligeneinheit, die für den Krieg gegen Napoleon aufgestellt wurde. Ihre Mitglieder wurden nicht unter Zwang im Rahmen einer staatlich verordneten Mobilmachung eingezogen, sondern setzten im Verständnis eines patriotisch gestimmten Freiheitskampfes ihr Leben aufs Spiel. Ihre mitgebrachte Kleidung wurde einheitlich schwarz gefärbt, woraus sich insbesondere für die Kavallerie der Lützower der Beiname Schwarze Jäger ableitete. Das Lützowsche Freikorps war militärisch nicht sonderlich erfolgreich, erlangte jedoch im Zuge der National- und Freiheitsbewegung des Vormärz große Bekanntheit. In ihm kämpfte ein besonders hoher Anteil von Künstlern und Intellektuellen. Neben Friedrich Ludwig Jahn und Karl Friedrich Friesen, den Begründern der paramilitärisch ausgerichteten Turnbewegung in Berlin, zählten dazu der Pädagoge Friedrich Fröbel, der Theologe Heinrich Herrmann Riemann, die Maler Philipp Veit, Friedrich Olivier und Georg Friedrich Kersting sowie die Dichter Joseph von Eichendorff und Theodor Körner.


Norbert Bisky, r.e., 2009, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm, Foto: Bernd Borchardt, Credits: VG Bild-Kunst, Bonn, Sammlung des Künstlers

Die Ausstellung hat keine rein geschichtliche Aufarbeitung des Themas zum Ziel. Im Bewusstsein der Stärke und auch aktuellen Brisanz des historischen Narrativs setzt sie auf die Autonomie der zeitgenössischen Werke im Hinblick auf einen dadurch geöffneten Resonanzraum zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es geht bei den Arbeiten, die zum Teil speziell für die Ausstellung geschaffen wurden, nicht um die Illustration von Geschichte, sondern um die Markierung von Brüchen und Verwerfungen beim Prozess des Erinnerns der Ereignisse vor zweihundert Jahren und deren Spuren im heutigen kollektiven Bewusstsein.


Olivia Berckemeyer, Krieg, 2012, Aus der Serie: Die Apokalyptischen Reiter, Bronze, 44 x 28 x 40 cm, Credits: VG Bild-Kunst


Haus am Lützowplatz
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Haus am Lützowplatz






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