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museum FLUXUS+

Babylon in Arkadien

Lutz Friedel


Die Ausstellung "Babylon in Arkadien" zeigt Arbeiten des 1948 in Leipzig geborenen und jetzt in Berlin und im Havelland lebenden Künstlers Lutz Friedel.

Der Ausbildung an den Kunsthochschulen von Dresden und Leipzig folgte ein dreijähriges Meisterschülerstudium an der Akademie der Künste zu Berlin bei Prof. Bernhard Heisig.

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten "Turm zu Babel" I – IV, großformatige Bilder (200 x 170 cm), stehen in ihrer metaphorischen Expressivität formal und zeitlich im Zusammenhang zu den in der ständigen Präsentation des museum FLUXUS+ gezeigten Arbeiten.

Italien / Arkadien, das Sehnsuchtsland der deutschen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, hat Friedel nach seiner Ausreise aus der DDR Mitte der Achtziger Jahre mehrmals auf Studienreisen besucht. Mit Goethes Italienreise im Gepäck folgte er aber nicht den Spuren der Romantiker und Nazarener. Die Schönheit des Landes, das berühmte, oft verklärte Licht des Südens fast ganz ignorierend, war die Ausbeute dieser Reisen eine andere. Bilder der eruptiven Kraft des Stromboli-Vulkans und der riesige, gar nicht poesievolle Schlund des Vesuv-Kraters fanden dagegen seine Aufmerksamkeit.



Interessant ist auch die aus 20 kleinformatigen (35 x 40 cm) Tafeln bestehende Serie vom Ausbruch des Ätna auf Sizilien. Die Radiomeldung davon 2001 veranlasste den Künstler spontan zum Aufbruch zum Ort des Geschehens. Die Parallelität zu den rauchen Trümmern der Ereignisse im gleichen Jahr in New York spiegelt sich fast zufällig, in dieser spannenden Serie.

Ergänzend sind noch die fünf Kopfskulpturen zu erwähnen. Die aus massiven Eichenstämmen gehauenen und gesägten "Köpfe" sind eine Auswahl aus hundert, seit 1991 entstandenen Arbeiten des Themas. Überlebensgroß, bis zu einen Meter hoch, sind diese, manchmal 3 Zentner schweren, Arbeiten.
"Ihre Individualität ist eine im Arbeitsprozess gezogene Summe einzelner Beobachtungen, die sich jeder charakterologischen Festlegung entzieht. Das macht ihr Geheimnis aus, wir wissen nicht, mit wem wir es zu tun haben, obwohl wir jeden von ihnen zu kennen glauben." Matthias Flügge – Text zur Ausstellung "Walhall der Nichtse" im Dom zu Brandenburg 2003.

Zur Vernissage spricht Andreas Hüneke, Potsdamer Kunstverein e.V.
Lutz Friedel wird anwesend sein und freut sich darauf, Sie zur Eröffnung dieser Ausstellung bei uns begrüßen zu dürfen.

Abb.:
- Lutz Friedel "Köpfe", Eichenholz, entstanden 1991 - 2007
- Lutz Friedel, "Der Turm zu Babel", 1994 Öl/Lwd.,100 x 140 cm

Einladung zur Vernissage der Ausstellung
"Babylon in Arkadien" - Lutz Friedel
im atrium im museum FLUXUS+
Donnerstag, 19. Februar 2009 – 19.00 Uhr

museum FLUXUS+
Betreiberin des Museums: BSM excursion GmbH & Co. art + life KG
Schiffbauergasse 4f, Schirrhof, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Di - So 12.00 – 20.00 Uhr, montags geschlossen
Telefon: 0331 / 60 10 89 - 0, Telefax: 0331 / 60 10 89 – 10
info@fluxus-plus.de,
fluxus-plus.de
Weitere Informationen: atrium-potsdam.de
Der Eintritt in das atrium ist frei.
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