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Kommunale Galerie Berlin

HEIM_SPIEL Charlottenburg-Wilmersdorf

Gruppenausstellung



(c) Catrin Wechler, 2014

Ella Adamova | Angela Bröhan | Marta Djourina | Barbara Eitel | Ellinor Euler | Ute Hoffritz | Rachel Kohn | Betina Kuntzsch | Marianne Stoll | Catrin Wechler

Eröffnung
Dienstag, 7. Juli, 19 Uhr
mit Dagmar König, Kulturstadträtin

Laufzeit
8. Juli bis 30. August 2015

Ort
Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Öffnungszeiten
Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
Eintritt frei

Zur Einführung sprechen Julie August und Rachel Kohn, Frauenmuseum Berlin.

»Heim_Spiel« ist eine 2012 vom Frauenmuseum Berlin entwickelte Ausstellungsreihe, die in Berlin lebenden und professionell arbeitenden Künstlerinnen Gelegenheit zur Präsentation gibt. Zugelassen zu den »Heim_Spielen« sind jeweils nur Bewerberinnen, die in dem Bezirk leben oder arbeiten, in dem die Ausstellung stattfindet – in diesem Fall Charlottenburg-Wilmersdorf.
In den letzten Jahren waren bereits Heim_Spiele in Tempelhof-Schöneberg (2012), Spandau (2013) und Mitte (2014) zu sehen.

Für Ella Adamova bildet die Figur der biblischen Esther, die ihre wahre Identität verheimlicht, um ihr Volk zu retten, die Brücke zur Thematik Heimat/Identität. Ihre Keramiken sind gleichzeitig Gefäße – und berühren damit ein ganz archaisches Konzept von ›Zuhause‹, dem Ort, an dem gekocht, gegessen, gelebt, geliebt, gelitten wird. Angela Bröhan zeigt in ihrer Serie ›in Gärten‹ ein deutsches Phänomen, das in Charlottenburg-Wilmersdorf sehr präsent ist: den Schrebergarten. In Fotografien, die sich generell durch einen eigenwilligen Bildaufbau und überraschende Bildausschnitte auszeichnen, blickt sie buchstäblich ›hinter die Zäune‹. Marta Djourina baut Lochkameras, die sie sich dann mit eingelegtem Fotopapier 9×13cm per Post selbst zuschickt. Auf dem Postweg sind die Kameras aktiv, die Reise der Sendungen wird also von innen fotografisch dokumentiert. Die dabei entstehenden zarten Fotogramme sind eine poetische Referenz an den abstrakten Begriff ››Zuhause‹‹. Auf der Suche nach der Bedeutung des Begriffes ›Heimat‹ wählt Barbara Eitel populäre Motive aus verschiedenen Kulturen der Welt, die sie in einem Zusammenspiel von Papierschnitt und Zeichnung miteinander verwebt. Ellinor Eulers Beitrag bezieht sich direkt auf die Lebenssituation der vielfältigen Menschengruppen im Kiez. Der Spiegel ist per se ein Gegenstand, der zur Reflektion der eigenen Identität dient, während das Tuch, glitzernd, an Frauen aus südlichen Ländern denken lässt, die mit Stickarbeiten, Pailletten und Perlen vertraut sind. Die Plastiken von Ute Hoffritz kreisen um das Verhältnis von Innen und Außen, das sie mit Masse und Raum durchspielt. Dabei verleiht die Kühle und Schwere des Materials zusammen mit der durch die sinnliche Oberfläche gebrochenen Geometrie den wuchtigen Formen eine Art spröder Poesie. Der Bildhauerin Rachel Kohn geht es in ihren Arbeiten um Beziehungen, oft auch um Verluste, Bedrohungen von innen und wie außen. Zum ihr ureigenen Thema Heim/Heimat entstehen hängende, ineinander verzahnte, verschachtelte, liegende, stürzende, sich auflösende oder auch ganz einfach Häuser, die Schutz, einen Rahmen bieten. Das Rohmaterial von Betina Kuntzsch sind Bilder aus Endlosfilmen für Laterna Magica sowie Filmfragmente, aus der Zeit um 1900. Die originalen 35 mm-Filme werden einzelbildweise und wieder in Bewegung gesetzt, die kurzen Bildsequenzen lassen die Entwicklung des Kosmos Kino erahnen, der heute im Heimkino seine Fortsetzung findet. Marianne Stoll arbeitet zum Themenfeld ›Behausung‹. Die Arbeiten aus der Serie ›Grundrisse‹ beziehen sich auf die Berliner Architektur, während sie in ›Heimat‹ den Bogen zu ihrem Geburtsort schlägt. Das Aufregende am Bild einer Stadt ist für Catrin Welcher die Vielzahl von Welten oder »Heimaten«, die gleichzeitig nebeneinander existieren. Ihre Arbeit ›Stadtplan‹ zeigt ein flimmerndes, farbiges Bild, zusammengesetzt aus 6000 Einzelbildern, die alle Fenster zeigen: die Brücke zwischen einer Außen- und Innenwelt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der aus dem Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien in Berlin gefördert wurde. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an info@frauenmuseumberlin.de.

Am 30. August um 16 Uhr wird Andreas Hermann von der mianki.Gallery, der auch Mitglied der Jury für die Ausstellung war, durch die Ausstellung führen und mit den ausstellenden Künstlerinnen ins Gespräch kommen.

Die Galerie ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abteilung Bürgerdienste, Weiterbildung, Kultur, Hochbau und Immobilien - Fachbereich Kultur.

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10709 Berlin
tel 030 90 29 16704
fax 090 90 29 16705
info@kommunalegalerie-berlin.de
charlottenburg-wilmersdorf.de

Öffnungszeiten
Di - Fr 10 bis 17 Uhr
Mi 10 bis 19 Uhr
So 11 bis 17 Uhr
Eintritt frei
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