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museum FLUXUS+

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI - Spielarten des Triptychons

Gisela Schlicht



Gisela Schlicht, 24 Stunden, Triptychon, Mittelteil, 2009

Ausstellung: 04. September bis 15. November 2015, Mi – So von 13 – 18 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 3. September - 19:00 Uhr

Bereits 2008 präsentierte das museum FLUXUS+ im atrium Malerei und Collage der Berliner Künstlerin Gisela Schlicht, die die Frage „Was ist Fortschritt“ kritisch beleuchteten. Im Mittelpunkt der Werkgruppe stand die Arbeit „Nachrichten des Tages“. Die aus Pressefotos von Krieg und Zerstörung zusammengesetzte Collage in raumgreifender Kreuzform ist ein zeitloses Dokument von Barbarei, vom Menschheitsdrama zwischen Religion und Gewalt.

Das Werk der Malerin Gisela Schlicht ist komplex und facettenreich, mit unverwechselbarer Ausdruckskraft und jenseits von Moden und Trends.

In diesem Herbst zeigt das museum FLUXUS+ im atrium eine neue Werkgruppe von Gisela Schlicht. Ihre unterschiedlichen Bildwelten im dreigeteilten Format thematisieren Fragen zur Widersprüchlichkeit des menschlichen Daseins, nach Schicksal und Endlichkeit.

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI - Spielarten des Triptychons heißt die aktuelle Ausstellung. Das traditionsbeladene dreiteilige Bildformat fasziniert die Künstlerin seit vielen Jahren. Von christlichen Glaubensinhalten entlastet und frei von Regeln der klassischen Ausformung, entfaltet das Triptychon Dynamik, bietet Offenheit und lässt Gestaltungsvielfalt zu. In unserer Gesellschaft ist Drei mit Spiel und Ordnung verbunden, wir kennen den Dreiklang und den Dreisatz, das Märchen verleiht der Zahl magische Kraft.

Wir freuen uns, Sie bei der Vernissage am Donnerstag, dem 3. September 2015 um 19.00 Uhr begrüßen zu dürfen. Die Künstlerin ist anwesend.

Künstlerinfo:

1942 in Berlin geboren
1970–75 Studium Freie Kunst an der UdK, Berlin, Prof. Bachmann
1979–80 Teilnahme am Modellversuch Künstlerweiterbildung, FB11 der UdK, Berlin
seit 1980 Freischaffende bildende Künstlerin

1981–87
Leitung von kunstpädagogischen Projekten
1. Preis Wandmalereiwettbewerb Berlin-Kreuzberg
Entwurf, Planung und Ausführung von Kunst-am-Bau-Projekten in Berlin: Charlottenburg, Kreuzberg, Neukölln, Tempelhof und Wedding
Gutachterin bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur (Referat Kunstwettbewerbe)
Freie Mitarbeit im Malersaal der SCHAUBÜHNE, Berlin
Ausführung von Bühnenbildern

zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen im In- und Ausland: Aachen, Berlin, Hamburg, London, München, Potsdam, Weimar, Zürich

seit 1988
Auswahl:
Informel Groups, Kulturforum Villa Oppenheim, Berlin (EA)
Informelle Malerei, Galerie Büsch, Berlin (EA)
Klassische Moderne, Galerie Binhold, Berlin (GA)
Sommerausstellung, Atrium, Ludwig Forum, Aachen (EA)
Zeitform – 7 Berliner Künstlerinnen, Kleine Orangerie, Berlin (GA)
Skulpturen und Bilder aus der Berliner Kunstszene, Galerie Michael Schultz, Berlin (GA)
Works on paper, Serpentine Gallery, London (GA)
Einzelwesen, Galerie HOLOS, München (EA)
Postmoderne Menschlichkeit, Evangelische Kirche, Grüneberg (EA)
Zwillinge, Galerie Schoen und Nalepa, Berlin (GA)
Mutanten und Frohnaturen, Galerie art + life, Potsdam (EA)
Nachrichten des Tages, Atrium, Museum Fluxus+, Potsdam (EA)
Rhythmisch – Poetisch, ZELLERMAYER Galerie, Berlin (EA)

Öffnungszeiten: Mi - So 13.00 – 18.00 Uhr

museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f, 14467 Potsdam
Telefon: 0331 / 60 10 89 - 0
Telefax: 0331 / 60 10 89 - 10
museum FLUXUS+






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