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Akademie der Künste / Pariser Platz

Mafalda und Eternauta retten die Welt. Die kritische Kunst des argentinischen Comics

Héctor Germán Oesterheld, Solano Francisco Lopéz



Fassadeninstallation am Akademie-Gebäude Pariser Platz und Akademie-Gespräch zur Eröffnung am 11. November 2015


Hugo Pratt Corto Maltese © Cong S.A., Switzerland. All rights reserved

Mit einer Fassadeninstallation am Pariser Platz, einem Akademie-Gespräch sowie einer Broschüre, gestaltet von dem Künstler REP, widmet sich die Akademie der Künste der kritischen Kunst des argentinischen Comics. Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel hat für die Installation sechs argentinische Künstler, die seit den 1950er Jahren mit Humor, scharfer Kritik und visionärer Einbildungskraft ganze Generationen geprägt haben, ausgewählt: den Schriftsteller Héctor Germán Oesterheld, die Zeichner Solano Francisco López und Alberto Breccia, Hugo Pratt und Quino sowie mit Miguel Repiso (REP) einen Vertreter der neuen Generation. Szenen ihrer bedeutendsten Comics sowie exemplarische Zeichnungen werden ab dem 11. November täglich von 16 bis 22 Uhr auf die Fassade des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz projiziert. Im Akademie-Gespräch zur Eröffnung am 11. November um 20 Uhr diskutieren Jeanine Meerapfel, Miguel Repiso (REP), der Verleger Johann Ulrich (avant-verlag) und die Autorin Anna Kemper über die politische und künstlerische Aktualität der Comic-Kunst in Argentinien. Das auf Deutsch und Spanisch geführte Gespräch wird simultan übersetzt.


Quino Mafalda © Quino

Comics sind aus der Gesellschaftskritik Argentiniens nicht wegzudenken. Einige der weltweit angesehensten Vertreter der Comic-Kunst entstammen der sogenannten „Argentinischen Schule“. Entstanden Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, verbreitete sich die neue Kunstform mit ihrer innovativen Kombination von Bildfolgen, Lautmalerei und Figuren-Sequenzen schnell. Argentiniens großer Zeitungsmarkt brachte Anfang der 1920er Jahre eine eigene Riege kreativer Zeichner hervor. Nach den Goldenen Jahrzehnten der 1940er bis 1960er Jahre behaupteten sich die Comics im Widerstand gegen die Diktatur in den 1970er Jahren.


Héctor Germán Oesterheld und Alberto Breccia, Eternauta, © avant-verlag, 2015

Die in Berlin vorgestellten Künstler haben biografische Wurzeln in Deutschland, Paraguay, Italien, Spanien und dem Libanon; in ihrer Kunst spiegelt sich das kritische Gewissen und das imaginäre Bewusstsein einer Einwanderungsgesellschaft. Die Installation würdigt in ihrem Titel die zwei bekanntesten argentinischen Comicfiguren: Eternauta ist der Held in El Eternauta von Héctor Germán Oesterheld (1919-1978) und Solano Francisco Lopéz (1928-2011); die Science-Fiction-Geschichte spielt in Buenos Aires und erzählt von dem Widerstand gegen eine Invasion von Außerirdischen. Das sensible und neunmalkluge Mädchen Mafalda ist eine weltbekannte Schöpfung von Quino (Joaquín Salvador Lavado, geb. 1932).

In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Argentinien und dem Literaturhaus Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung von avant-verlag, Verlag Schreiber & Leser, Cong.

3. Akademie-Gespräch [und …] zur Eröffnung der Fassadeninstallation
„Mafalda und Eternauta retten die Welt. Die kritische Kunst des argentinischen Comics“
Mittwoch, 11. November 2015, 20 Uhr, Ticket € 5/3
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin, Tel. 030 200 57-1000
Laufzeit der Installation: 11. November – 17. Januar 2016, Projektion täglich 16-22 Uhr

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin

Akademie der Künste / Pariser Platz




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