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Kommunale Galerie Berlin

Punctum

Caroline Bayer und Katrin von Lehmann



Caroline Bayer, Konsum, 2014
Installationsansicht Weltkunstzimmer
Düsseldorf
Holz und MDF lackiert
Fundstücke (u.a.: Neonlampe, Buch, Mineral, Teppich, Onyxvase, Agave, Marmor, Aquarium)


Eröffnung
Mittwoch 09. Dezember 2015 | 19 Uhr
mit Bezirksstadträtin Dagmar König

Ausstellungsdauer
10. Dezember 2015 – 24. Januar 2016

Ort
Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Öffnungszeiten
Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
24.12.2015 – 04.01.2016 geschlossen
Eintritt frei

Zur Einführung in das Werk spricht Dr. Christine Nippe, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin.

Seit vielen Jahren ist das Frauenmuseum Berlin regelmäßig zu Gast in der Kommunalen Galerie Berlin, und seit vielen Jahren besteht das Konzept darin, zwei Künstlerinnen verschiedener Generationen einzuladen und miteinander auszustellen. Für diese Ausstellungsreihe wurde endlich ein übergreifender Titel gefunden, der gut abbildet, was das Frauenmuseum Berlin e.V. anstrebt: 4händig betont das Zusammenspiel, das Sich-Aufeinander-Beziehen, die Polyphonie zweier Linien (seien sie musikalischer oder grafischer Natur), das Gemeinschaftswerk, das eine Zweier-Ausstellung im Idealfall ist.
Bei den Künstlerinnen Caroline Bayer und Katrin von Lehmann, die – um bei der musikalischen Begrifflichkeit zu bleiben – auf ganz unterschiedlichen Klaviaturen spielen, ist noch offen, auf welche Art sich die Arbeiten der beiden konkret im Ausstellungsraum miteinander verweben werden. Klar war aber vom ersten Treffen an, dass es Gemeinsamkeiten gibt, eine Vorliebe für analytisches, fast wissenschaftliches Arbeiten ist beiden Künstlerinnen eigen. Sie wollen der Sache »auf den Grund gehen«, um sie in ihrer künstlerischen Arbeit »auf den Punkt zu bringen«. So war auch der Ausstellungstitel schnell gefunden: Punctum.

Caroline Bayer entwickelt, ausgehend vom Stadtraum und seinen visuellen Ordnungssystemen, Zeichnungen und Installationen, die sich auf das direkte Umfeld des Ausstellungsraums beziehen. Sie untersucht architektonische Versatzstücke oder bestehende räumliche Ordnungssysteme. Strukturen aus dem Außenraum, auf ihre Grundformen reduziert, werden im Innenraum neu kontextualisiert, so dass eine Art Hybrid zwischen Objet Trouvé und autonomem Objekt entsteht. Die so entstandenen Arbeiten können vom Betrachter decodiert werden. Sie produzieren das subjektive Bild eines bestimmten Ortes und einer bestimmten Zeit. Für die Ausstellung punctum. in der Kommunalen Galerie Berlin hat die Künstlerin eine Arbeit realisiert, die auf die improvisierten Feldküchen im Preußenpark am Fehrbelliner Platz Bezug nimmt.


Katrin von Lehmann
Proxy, 2015
perforierte Fotografie über Fotografie


Katrin von Lehmanns Arbeit ist ebenso analytisch motiviert. In langen künstlerischen Arbeitszyklen beschäftigt sie sich mit Fragen, die häufig Berührungspunkte mit Naturwissenschaften aufweisen. In den drei Serien „Proxy“ bezieht sie sich auf die Struktur menschlicher Erbinformation, die, anders als lange vermutet, nicht nur anhand des Genoms, sondern nur unter Einbeziehung auch von anderen Faktoren in seiner Komplettheit dechiffrierbar zu sein scheint. Bezogen auf die endlos erscheinenden Buchstabenreihen der Basenpaare A, T, C, G, aus der jedes Lebewesen besteht, hat die Künstlerin 3 Serien entwickelt, in denen sie klassische künstlerische Medien nutzt, über deren Grenzen aber weit hinausgeht: Papier wird nicht nur bezeichnet, sondern so lange gelocht und gestanzt, bis es skulpturale Formen annimmt, die Leerstelle, die durch das Loch entsteht, ergibt paradoxerweise ein Mehr an Raum. Fotos derselben Zeichnungen werden perforiert, bilden eben nicht ab, sondern entwickeln ein Eigenleben, eine Struktur. Amorphe Glasgefäße oszillieren zwischen Labor-Utensil und hingehauchter Skulptur.

Am Sonntag, 17.1.2016, 12 Uhr findet ein Künstlerinnengespräch statt.
Moderation: Birgit Effinger, Goldrausch Frauennetzwerk e.V.

Weitere Informationen zu den Künstlerinnen unter
Caroline Bayer: carolinebayer.de
Katrin von Lehmann: vonlehmann.com

Kommunale Galerie Berlin
Tel: 030 | 9029 16704 (Galerie)
Tel: 030 | 9029 24100 (Durchwahl)
Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
info@kommunalegalerie-berlin. de

kommunalegalerie-berlin.de
charlottenburg-wilmersdorf.de

Die Galerie ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin,
Abteilung Bürgerdienste, Weiterbildung, Kultur, Hochbau und Immobilien - Fachbereich Kultur.

Öffnungszeiten
Di - Fr 10 bis 17 Uhr
Mi 10 bis 19 Uhr
So 11 bis 17 Uhr
Eintritt frei
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