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PALASTgalerie Berlin

Geldkapitalismus

Milana und Denis Khyzhavski



Copyright Milana und Denis Khyzhavski, "Destruction"

Milana und Denis Khyzhavski und die Realität des Kapitalismus

Die gängige Kapitalismuskritik in den westlichen Medien ist, wie könnte es anders sein, dem Reflexionsniveau der Zielgruppe(n) angepasst. Das heisst im Klartext: Angesichts der weitgehenden Unkenntnis von den Marktmechanismen, also den Vorgängen in der Wirtschaft, beschränkt es sich auf eine Abfolge von Schlagworten mehr oder weniger starken emotionalen und symbolischen Gehalts wie "Profit" oder "Heuschrecken". Die Komplexität des modernen, wertschöpfungsfreien Geldkapitalismus lässt einfache Erklärungsmuster versagen. In der Tat ist es kaum möglich, Phänomene wie "Derivate" oder wie "ungedeckte Leerverkäufe" einem normalen Menschen als gängige wirtschaftliche Objekte oder selbstverständliche ökonomische Praxis nahezubringen.


Copyright Milana und Denis Khyzhavski, "Wall", 125x175 cm, Öl auf Leinwand

Nicht nur das, da werden auch moralische Fragen aufgeworfen, und den Geldinstituten sind, 2008 fortfolgende, auch die zu großen Happen im Halse stecken geblieben. Statt das aber als zum Kapitalismus eigentlich dazugehöriges Versagensrisiko zu sehen, ist man den "zu groß zum Scheitern" dastehenden Häusern mit Milliarden zu Hilfe gekommen. Auch das ist moderner Kapitalismus: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.
Solche Themen bearbeiten Milana und Denis Khyzhavski in ihren Bildern. Mit aller Deutlichkeit, nicht aber wie im Sozialistischen Realismus, sondern mit den Mitteln der Westkunst, mit differenzierter Malerei, feinem Farbgespür, wechselnden Blickwinkeln und dynamischen Bildstrategien. Die malerische Ästhetik hebt die Kritik nicht auf, sie unterstützt sie, denn man kann ihr durch ästhetische Abwehrgesten ("plakativ") nicht entkommen.
Gerhard Charles Rump


Copyright Milana und Denis Khyzhavski, "Recognition of the monetary system", 103x123 cm, Öl auf Leinwand

Milana and Denis Khyzhavski and the Reality of Capitalism

The usual criticism of capitalism in the Western media is, how could it be any different, adapted to the level of reflection of their target group(s). In the vernacular: Facing the widespread ignorance about market mechanisms, and the economic process it restricts itself to a sequence of catchwords, more or less emotional or symbolic, like "profit" and "locusts". The complexity of modern money based capitalism free of value creation has simple models of explanation at loss. It is, indeed, hardly possible to familiarize the man in the street with phenomena like "derivatives" or "naked short sales". And it is not only that, but there are also moral strings attached. The Financial Institutes had recently bitten off more than they could chew and so they choked in 2008 and the following years. But instead of seeing this risk of loss and failure as part of the capitalist parcel, the "too big to fail" organizations were propped by zany zillions. That is also modern capitalism: Individualize gains, socialize losses.
Milana and Denis Khyzhavski treat such contemporary issues in their art. With all proper clarity, but not like in Socialist Realism, rather deploying the means of Western Art, with differentiated ways painting, a fine feeling for color, changing aspects and dynamic pictorial strategies. Painterly aesthetics do not overrule criticism, they support it, as there is no room for aesthetic defense gestures ("simple and bold") enabling you to escape it.
Gerhard Charles Rump

Vernissage: 14.1.2016 / 19 Uhr
>
Palastgalerie
Reinhardtstrasse 3
10117 Berlin

Öffnungszeiten: Di - Fr 13 - 18 Uhr, Sa 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung
PALASTgalerie Berlin


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Lecture Performance Talking Blues
19 Uhr: mit Natasha A. Kelly (Künstlerin), Corina S. Kwami (Künstlerin) und Kelvin Sholar (Musiker) im Rahmen der Ausst. Revolt She Said - dekoloniale und feministische Perspektiven auf 68 . DISTRICT Berlin |
Bessemerstraße 2-14 | 12103 Berlin

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