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Akademie der Künste / Hanseatenweg

Käthe-Kollwitz-Preis 2016. Edmund Kuppel

Edmund Kuppel



Edmund Kuppel Sich dazwischen stellen, 1972 Dia-Carousel-Projektion © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Die Akademie der Künste zeigt anlässlich der Verleihung des Käthe-Kollwitz-Preises 2016 an Edmund Kuppel eine Auswahl seiner Werke im Akademie-Gebäude am Hanseatenweg. In der Ausstellung sind Fotografien, Videoinstallationen, Fotoapparaturen und Bildwerfer zu sehen, darunter die Rauminstallation Das Kabinett des Ferdinand von Blumenfeld (1977-2009). Erstmals wird der Film Les marches du héros absurde, 2016, präsentiert.

Kuppel hat mit seinem Werk Pionierarbeit zum Verhältnis von Fotografie und Skulptur geleistet. Sein umfangreiches Werk kreist um die Entstehungsprozesse, die technischen Bedingungen und die Wahrnehmung des Fotografierens. Die Jury des Kollwitz-Preises, bestehend aus den Akademie-Mitgliedern Bogomir Ecker, Raimund Kummer und Hermann Pitz, unterstreicht insbesondere, dass es sich um ein herausragendes, unterschiedlichste Medien reflektierendes Werk handelt, das für alle Generationen relevant sei und bislang zu wenig Beachtung im internationalen Diskurs gefunden habe.
Zur Ausstellung erscheint – in der Reihe der Käthe-Kollwitz-Preis-Publikationen – ein besonderes künstlerisches Objekt: Aus einer ca. 60-minütigen Videoarbeit zu zehn Fahrten mit einem Zug, die immer wieder im Ausgangsbahnhof enden, entwickelte Edmund Kuppel eine elfte Fahrt in „Buchform“. So entstand ein Leporello, der eine Art Endlosschleife bildet.

Edmund Kuppel wurde 1947 im badischen Blumenfeld geboren und lebt heute in Karlsruhe und Paris. Er studierte in Karlsruhe Bildhauerei und Kunstgeschichte. 1987 bis 1988 lehrte er als Gastprofessor für Experimentelle Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, leitete 1999 ein Atelier an der École des Beaux-Arts in Angers mit dem Titel „Itinéraires“ und lehrte 2002 an der Kunstakademie Karlsruhe. 2011 zeigte das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe eine große Ausstellung mit seinen Projektionen von 1970 bis 2010, begleitet von einem umfangreichen Katalog, der im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen ist.
Edmund Kuppel ist in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten: Kunsthalle Kiel; Centre Georges Pompidou, Paris; San Francisco Museum of Modern Art; Städtische Galerie, Karlsruhe; Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe; Bibliothèque nationale de France, département des estampes et de la photographie, Paris; ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe.

Der Käthe-Kollwitz-Preis, den die Akademie der Künste jährlich an einen bildenden Künstler vergibt, ist mit 12.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger waren u.a. Bernard Frize (2015), Corinne Wasmuht (2014), Eran Schaerf (2013), Douglas Gordon (2012) und Janet Cardiff & George Bures Miller (2011).
Der Preis wie auch die dazugehörige Ausstellung und die Publikation werden mitfinanziert von der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museum Köln.

Ausstellung
3. September – 3. Oktober 2016, Di- So 11-19 Uhr, Eintritt 6/4 €
bis 18 Jahre und dienstags von 15 bis 19 Uhr Eintritt frei
Führungen sonntags, 11.30 Uhr


Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Di 11 – 22 Uhr, Mi – So 11 – 19 Uhr
Akademie der Künste / Hanseatenweg






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    Installatives Konzert
    20.30 Uhr: mit Maximilian Marcoll und Annie Garlid + „Amproprification #7: Weiss / Weisslich 17c, Peter Ablinger“ im Rahmen der Gruppenausstellung ECHOES
    rk - Galerie, Möllendorffstraße 6 in 10367 Berlin

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