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Studioblüten

Thorsten Brinkmann




Alte Möbel, Sperrmüll, Objekte vom Flohmarkt, diese abgelegten und von Thorsten Brinkmann wieder aufgegriffenen Alltagsgegenstände bilden das Arbeitsmaterial, aus dem malerisch anmutende Fotografien, Videos, Installationen und Skulpturen entstehen. Brinkmanns Arbeiten sind dabei deutlich durch einen performativen und szenischen Charakter geprägt. Der Künstler ist Darsteller, Regisseur, Bühnentechniker und Kameramann in einem. Er wandelt den Alltag zur Bühne. Verschiedene objet trouvés und banale Alltagsgegenstände wie eine Vase, ein Fönaufsatz, ein verbeulter Eimer oder die Zahnleiste eines Tieres werden in einer bühnenartigen Installation platziert und sind so Teil einer neuen Dramaturgie.

Thorsten Brinkmann spielt dabei sowohl souverän als auch ironisch mit der Kunstgeschichte und verbindet mit leichter Hand klassische und zeitgenössische Kunst. Für die Ausstellung Studioblüten lässt er sich von der Tradition des Stilllebens im 17. Jahrhundert, von Duchamps Ready-mades und vom Dadaismus inspirieren und experimentiert mit ihrer Umdeutung und Neukombination.


Aufbau der Ausstellung

Objekte in seinem Studio „wachsen“ zu vermeintlichen Studioblüten, deren Gestalt immer wieder an kunsthistorische Grössen erinnern. Die Titel entstehen wie die Bilder als eine Collage aus Kombination und Umwandlung, manche wie ein Lautgedicht von Kurt Schwitters. So kann man in The Redstellark eine formale Annäherung an Frank Stella sehen während Arprialuga das Vokabular von Hans Arp thematisiert.

Der Ausstellungstitel Studioblüten verweist gleichzeitig auf die Fragilität der Arrangements. Die Blütezeit des Zusammenspiels aus Perspektive, Gegenständen und Hintergrund ist kurz und für Brinkmann nur mit dem Medium Fotografie zu realisieren, die einzelnen Gegenstände dagegen überdauern und können schon in einem seiner nächsten Stillleben erneut aufblühen.

Thorsten Brinkmanns Arbeiten werden auch in Twinism zu sehen sein, einer Ausstellung zur 20. jährigen Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Osaka. Twinism, kuratiert vom Leiter des Kunsthauses Hamburg, Claus Meves, wird am 11. Mai 2009 im Kunsthaus Hamburg und am 6. Juni 2009 in der AD&A Gallery in Osaka eröffnet. Weitere an der Ausstellung beteiligte Künstler sind u.a. Peter Piller, Yasumasa Morimura und Jonathan Meese.

In der 3. Triennale des ICP (International Center of Photography) in New York zeigt Brinkmann Arbeiten aus seiner Serie Portraits of a Serialsammler. Die Triennale ist vom 18. September 2009 bis zum 3. Januar 2010 zu sehen, teilnehmende Künstlern sind u.a. Cindy Sherman, Mickalene Thomas (USA), David Rosetzky (Australia) und Kimsooja (Korea).

Thorsten Brinkmann (geb. 1971 in Herne) ist in öffentlichen und privaten internationalen Sammlungen vertreten u.a. in der Sammlung des Gemeentemuseum, Den Haag, der Sammlung Pieter und Marieke Sanders, Niederlande, der Sammlung des Museum der Moderne in Salzburg, österreich und der Sammlung Caron, Frankreich.

Im Jahr 2008 hat der Kunstbuchverlag Hatje Cantz seiner Arbeit einen umfassenden Katalog gewidmet.

Der Künstler lebt und arbeitet in Hamburg.

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