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Tchoban Foundation - Museum für Architekturzeichnung

Berliner Projekte. Architekturzeichnungen 1920–1990


Werkabbildung
Hans Poelzig. Entwurf für das Messegelände. Perspektive, 1928/29, Pastell auf Papier, auf braunem Karton kaschiert, 27,7 x 55,7 cm © Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main; Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main

Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung

Ort: Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Adresse: Christinenstraße 18a, 10119 Berlin

Laufzeit: 25. Februar 2017 – 25. Juni 2017
Öffnungszeiten: Mo – Fr 14–19 h, Sa – So 13–17 h
Tickets: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro
Führungen nach Voranmeldung, Infos unter tchoban-foundation.de/Ihr-Besuch.html


Kaum eine andere Stadt hat sich im 20. Jahrhundert architektonisch und städtebaulich so gewandelt wie Berlin: historische Ereignisse, Wirtschaftskrisen, Kriegsschäden und Wiederaufbau, die Teilung der Stadt und die Wiedervereinigung, all das erforderte Neuplanungen und bot den Architekten und Stadtplanern Raum und Anlass für neue Projekte, neue Ideen, neue Visionen für Berlin. Die Stadt entwickelt sich weiter – so reißt die Diskussion um das künftige Aussehen Berlins nicht ab und ist heute aktueller denn je.

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Gottfried Böhm. Entwurf für den Umbau des Reichstags. Ansicht, 1992, Kohle auf Transparentpapier, 50 x 81 cm © Gottfried Böhm; Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main; Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main

Die Ausstellung Berliner Projekte. Architekturzeichnungen 1920–1990 zeigt einen spannenden Abschnitt der städtebaulichen und architektonischen Entwicklungsgeschichte Berlins, illustriert durch handgezeichnete Entwürfe von Hans Scharoun, Hans Poelzig, Frei Otto, Gottfried Böhm, Zaha Hadid, Álvaro Siza Vieira und anderen namhaften Architekten. Die Werkschau darf dabei keinesfalls als vollständige chronologische Dokumentation der Architektur der Hauptstadt in diesem Zeitraum verstanden werden: Vielmehr wollen die Kuratoren mit der Auswahl der Zeichnungen die Vielfalt der Ideen und Visionen für Berlin vorstellen, zu einem Vergleich der gezeichneten und gebauten Architektur anregen sowie die hohe künstlerische Qualität der Werke hervorheben.

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Zaha Hadid. Bürogebäude am Kurfürstendamm, 1986, Spritztechnik auf Karton, 97 x 200 cm © Zaha Hadid Foundation © Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main; Photo: Uwe Dettmar, Frankfurt am Main

Neben den realisierten Bauvorhaben, wie dem Wohnhaus „Bonjour Tristesse“ von Álvaro Siza Vieira oder dem Haus am Checkpoint Charlie von OMA, werden auch Wettbewerbsbeiträge, wie zum Beispiel die Blätter von Hans Scharoun zum ersten Ideenwettbewerb für den Neubau eines Hochhauses am Bahnhof Friedrichstraße von 1922 vorgestellt.

Die Rolle des Reichstags in der deutschen Geschichte und seine Bedeutung für Berlin sind unbestritten. Aus diesem Grunde werden die Projekte rund um das Reichstagsgebäude in der Ausstellung mit einigen prominenten Werken präsentiert: mit den Wettbewerbsbeiträgen von Gottfried Böhm mit der begehbaren Glaskuppel und dem Siegerentwurf von Lord Norman Foster, gezeichnet von Helmut Jacoby, sowie das Projekt des verhüllten Reichstags von Christo.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind die Visionen für die Hauptstadt, die im Rahmen des vom Deutschen Architekturmuseum und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veranstalteten Ideenwettbewerbs Berlin morgen Anfang der 1990er Jahre entstanden sind, um Ideen für die Neugestaltung der ehemaligen Altstadt Berlins nach der Wiedervereinigung zu entwickeln. An diesem Wettbewerb nahmen viele bekannte Architekten teil, in der Ausstellung vertreten durch Bernard Tschumi, Mario Bellini und Manuel de Solà-Morales.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kuratoren:
Nadejda Bartels, Museum für Architekturzeichnung, Berlin
Inge Wolf, Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main

Kontakt:
Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung, Christinenstraße 18a, 10119 Berlin, tchoban-foundation.de, Tel.: +49 (0)30 43 73 90 90, Fax: +49 (0)30 43 73 90 92, mail@tchoban-foundation.de

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