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Haus am Kleistpark | Projektraum

SEVEN SEAS & LANDMARKS | Prolog. Fotografie und Video

Susanne Wehr


Werkabbildung
© Susanne Wehr, Wandinstallation; Palomino, 2014, Fotografie

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 30. März 2017 um 19 Uhr
im HAUS am KLEISTPARK | Projektraum laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung Barbara Esch Marowski, Galerieleiterin
Zur Ausstellung Dr. Birgit Möckel, Kunsthistorikerin

Susanne Wehr setzt sich in dieser Ausstellungsinstallation mit dem alltäglichen Gebrauch von Fotografie auseinander. Inspiriert durch die Beobachtung, dass die digitalisierte Gegenwartsgesellschaft große Teile ihrer Identität aus wachsenden visuellen Bezügen auf und durch Fotografien bezieht, thematisiert die Künstlerin Fragen zum Umgang mit dem Medium im Feld von Realität, Authentizität und Privatheit. Die gezeigten Arbeiten sind als exemplarisch für den allgemeinen Umgang mit Fotografie zu verstehen. Wie wirken Fotografien? Welchem inneren Bildkodex folgen wir? Welche Folgen hat die massenhafte Verbreitung persönlicher Schnappschüsse auf unser Leben?

Werkabbildung
© Susanne Wehr, Chicamocha Canyon, 2013, Fotografie, Print auf Zeitungspapier

Zentrum der Ausstellung ist ein Zusammenschnitt aus Filmsequenzen, in denen Fotografien oder der Vorgang des Fotografierens eine wesentliche Rolle im dramaturgischen Zusammenhang spielen. Die Kompilation aus mehr als 30 Filmen, darunter Blow Up von Antonioni, Der kleine Soldat von Godard oder Hitchcocks Das Fenster zum Hof zieht die Betrachter/innen mittels überraschender Verknüpfungen in die Welt der Fotografie. In ihrer Rauminstallation bezieht sich die Künstlerin mit Fotografien auf diese Szenen und setzt poetische Marksteine in einem Meer von Bildern und Wirklichkeiten.

Hinter der künstlerischen Recherche von Susanne Wehr steckt, so die Kunsthistorikerin Birgit Möckel im begleitenden Katalog „...die Suche nach dem Bild hinter dem Bild – nach dem Wesen der Fotografie als etwas dem Bild zugrunde liegenden Eigen(sinnigen), als Moment zwischen Authentizität und Konvention mit Wirkkraft. Mit ihrer aktuellen weitgespannten Präsentation ausgewählter Fotografien digitaler und analoger Herkunft steckt die Künstlerin einmal mehr jenes Feld an Fragestellungen ab, das Fotografie aufwirft.“

Susanne Wehr (*1960) lebt und arbeitet in Berlin. Die Künstlerin wurde vor allem für ihre Arbeit personal views bekannt, mit der sie, wie Christoph Tannert es beschrieben hat, „den fotografischen Bildervorrat dieser Welt durchforstet“. Sie hat in den letzten Jahren u.a. in der Berlinischen Galerie, dem Carré Rotondes (Luxembourg), dem MUSA (Wien), dem Maison Européenne (Paris) ausgestellt.

HAUS am KLEISTPARK – Projektraum, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
31. März bis 24. Mai 2017, Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei
pictures-paradise.de/
Haus am Kleistpark | Projektraum




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    Berlin Daily 17.12.2017
    Parapolitik: Kulturelle Freiheit und kalter Krieg
    15 Uhr: Gespräch (EN) A lot of Fuss about a Drawing: On Stalin by Picasso and other Cold War Battles, Nida Ghouse, Lene Berg
    Haus der Kulturen der Welt | John-Foster-Dulles-Allee 10 | 10557 Berlin

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