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Tchoban Foundation - Museum für Architekturzeichnung

Gezeichnete Welten. Alvin Boyarsky und die Architectural Association

Gruppenausstellung


Werkabbildung
Jeremie Frank. Das Makrofon, 1981, Tuschezeichner und Tinte, Airbrush und Tinte, Collage und Vorzeichnung in Grafit auf Karton, 81 x 111.4 cm. Aus der Sammlung des Alvin Boyarsky Archive © Jeremie Frank

Ort: Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Adresse: Christinenstraße 18a, 10119 Berlin

Laufzeit: 8. Juli – 24. September 2017
Öffnungszeiten: Mo – Fr 14–19 h, Sa – So 13–17 h
Tickets: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro
Führungen nach Voranmeldung, Infos unter tchoban-foundation.de


Die Ausstellung zeigt rund 50 Meisterwerke der zeitgenössischen Architekturzeichnung aus der Hand namhafter Architekten, gesammelt durch den langjährigen Leiter der Architectural Association School of Architecture (AA) in London, Alvin Boyarsky.

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Zeit einer zunehmenden globalen Mobilität und internationalen Ideenaustauschs. Diesen Zeitgeist spürt man auch in den ausgestellten Werken: Der überwiegende Teil stammt aus den 1980er Jahren, einer Zeit, in der die internationale Ausrichtung der Architectural Association School of Architecture und die wachsende Beliebtheit der Handzeichnung der Suche nach einer neuen Architektursprache frische Impulse verlieh.

Die AA gilt zu Recht als eine der bedeutendsten Talentschmieden der Architektur und hat zahlreiche Stirling- und Pritzker-Preisträger hervorgebracht. Zu den bekanntesten Absolventen zählen Rem Koolhaas, Zaha Hadid, Nigel Coates, David Chipperfield, Ben van Berkel, Will Alsop und andere namhafte Architekten. Viele der Absolventen kehrten später als Professoren an die Hochschule zurück.

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Zaha Hadid. Die Welt (89 Grad), 1984, Druck mit von Hand aufgetragener Acrylfarbe und Tinte, laviert, auf Papier, 69.9 x 57.5 cm. Aus der Sammlung des Alvin Boyarsky Archive © Zaha Hadid Foundation

Die künstlerische, methodische und geografische Vielfalt der Zeichnungen und deren Verbindung zur gebauten Architektur verdeutlicht die Bedeutung des Lebenswerks von Alvin Boyarsky. Der Sammler wurde 1928 in Kanada geboren und studierte Architektur an der McGill University in Montreal. Nach den ersten Berufserfahrungen schloss er das Postgraduate-Studium an der Cornell University ab und unterrichtete anschließend an der University of Oregon, the Bartlett School of Architecture und der Architectural Association School of Architecture, London, die er später von 1971 bis 1990 leitete. Alvin Boyarsky vertrat die Auffassung, dass die wichtigste Aufgabe einer Architekturakademie darin besteht, gesellschaftskritisch zu sein. Darüber hinaus hat er es geschafft, die AA international auszurichten und den Studienaufbau mit sogenannten frei wählbaren units zu revolutionieren. Eine besondere Bedeutung wurde der Architekturzeichnung beigemessen.

Die Ausstellung zeigt frühe Werke von Architekten, deren Namen sich heute wie ein Who´s who der zeitgenössischen Architektur lesen, darunter Frank Gehry, Zaha Hadid, Daniel Libeskind, Rem Koolhaas und Bernard Tschumi, und ermöglicht einen Einblick in ihre Ideenwelten, die durch Zeichnungen umgesetzt wurden. Für Alvin Boyarsky war die Architekturzeichnung nicht nur ein Repräsentationsmittel oder ein Darstellungsmedium, sondern auch eine Form der Architektur.

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Office for Metropolitan Architecture, Alex Wall, Die Freude an der Architektur, 1983, Farbsiebdruck auf Papier, 77.9 x 51.3 cm. Aus der Sammlung des Alvin Boyarsky Archive © OMA

Die Originalausstellung Drawing Ambience: Alvin Boyarsky and the Architectural Association entstand als Kooperation zwischen dem Kemper Art Museum der Washington University in St. Louis und dem Museum of Art, Rhode Island School of Design, Providence. Sie ist kuratiert von Jan Howard, der leitenden Kunstkuratorin der Rhode Island School of Design, und Igor Marjanović, Professor der Architektur an der Washington University in St. Louis, und wird durch einen Ausstellungskatalog begleitet, der durch die University of Chicago Press vertrieben wird.

Kontakt:
Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung, Christinenstraße 18a, 10119 Berlin, tchoban-foundation.de, Tel.: +49 (0)30 43 73 90 90, Fax: +49 (0)30 43 73 90 92, mail@tchoban-foundation.de

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