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Stadtmuseum Berlin

LOST WORDS

Chiharu Shiota


Werkabbildung
Chiharu Shiota | Foto: Sunhi Mang

Ausstellungsort:
MUSEUM NIKOLAIKIRCHE
Nikolaikirchplatz | 10178 Berlin

Ausstellungsdauer:
29.09. bis 19.11.2017

Mit der spektakulären Rauminstallation LOST WORDS wird die international renommierte Künstlerin Chiharu Shiota das Innere der Berliner Nikolaikirche in einen ganz neuen Assoziations- und Denkraum verwandeln. Anlass und Ausgangspunkt für die Arbeit ist das 500-jährige Jubiläum der Reformation, zu deren Zentren auch das heutige Museum zählte.

Wie in der Zukunftsstrategie des Stadtmuseums Berlin 2016 bereits angekündigt, wird die Nikolaikirche nun auch zu einem Ort der zeitgenössischen Kunst. Die von Frizzi Krella und Christhard-Georg Neubert kuratierte Ausstellung LOST WORDS bildet den künstlerischen Schlussakkord des fünfjährigen DEKALOG-Projektes der Guardini Stiftung und der Stiftung St. Matthäus in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin.

Chiharu Shiota, die ihre Heimat in Japan und ihr Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg hat, widmet sich den großen Themen der Menschheit. In ihren Installationen und Performances spielen Erinnerung, Heimat, Angst, Geburt und Tod zentrale Rollen. Mit ihren komplexen Verflechtungen von Fäden, die überwältigend und filigran zugleich anmuten, schafft sie neue visuelle Ebenen. Sie macht Zusammenhänge sichtbar, die zuvor nicht augenscheinlich waren – so wie in ihrer viel beachteten Installation The Key in the Hand, die im japanischen Pavillon auf der Kunst-Biennale Venedig 2015 zu sehen war.

Im Mittelschiff der Nikolaikirche zeigt Chiharu Shiota nun ihre eigens für diesen Ort geschaffene Arbeit LOST WORDS. Ein dichtes Gespinst aus schwarzen Fäden, in das Bibelseiten verschiedener Zeiten, Übersetzungen und Sprachen eingewoben sind, steht als ein Sinnbild für die globale Verflochtenheit der Reformation und der biblischen Botschaft. Vor dem Hintergrund der Geschichte ihrer Japanischen Heimat verbindet Shiota in der Installation die aktuellen Debatten um Migration und Integration mit der Frage nach der Verbreitung der biblischen Schriften, die ihrerseits Teil einer weltweiten Migrations- und Integrationsgeschichte sind.

Die Ausstellung wird begleitet durch Lesungen, Diskussionen, Konzerte und von einem musikalischen Gottesdienst am Reformationstag.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e. V. München

Stadtmuseum Berlin




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    Berlin Daily 25.11.2017
    Performances
    20.30 Uhr: by Tatsuru Arai / Luca De Rosso im Rahmen der Ausstellung Cybernetic Choreographies
    SPEKTRUM | Bürknerstr 12 | 12047 Berlin - Neukölln
    Infos über Workshop, s. Website

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