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Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Obentō & Built Space

Themenausstellung


Werkabbildung
Einladungskarte

Die Ausstellung wird wegen starken Interesses bis zum 17. August verlängert. Am 26. Und 27. Juli bleibt sie allerdings wegen anderer Veranstaltungen geschlossen.

Eröffnung
9. Mai 2018 um 19 Uhr im JDZB

Begrüßung
KIYOTA Tokiko, Stellvertretende Generalsekretärin des JDZB

Einführung und Demonstration
Debra SAMUELS, „How to fill an Obentō-Box“ (in englischer Sprache)

Konzept & Kooperation: Debra SAMUELS und Boston Architectural College

Bentō-Boxen, die auch außerhalb Japans immer beliebter werden, inspirieren zahlreiche Architekten und Designer dazu, das Potenzial von Raumlösungen neu zu überdenken. Wie lässt sich etwa die Raumaufteilung in japanischen Lunchboxen auf die Konzeption von Wohnraum übertragen? Dieser und weiteren Fragen geht die Ausstellung „Obentō & Built Space“ nach, in der Bentō-Boxen, Skizzen und Fotografien nebeneinander präsentiert werden. Die Ausstellung wurde bereits im Boston Architectural College, Massachusetts, im Frühjahr 2015 mit großem Erfolg präsentiert.

Werkabbildung
A-Bento Loft Axon with Chopsticks, © KOKO Architects, Mishi Hosono and Adam Weintrab

Bentō und Architektur
Diese Ausstellung beleuchtet die materiellen und gesellschaftlichen Aspekte der Bentō-Kultur und zeigt, wie sie Architekten und Designer dazu inspiriert, sich mit den Möglichkeiten von Leere, Handwerk, praktischer Handhabung und Nachhaltigkeit einer solchen Verpackung zu beschäftigen. So gibt die Ausstellung etwa auch Auskunft über die kunstvolle Zubereitung seines Inhaltes: Speisen, die genau auf den Empfänger, die Jahreszeit und die Absichten des Zubereitenden abgestimmt sind.

So, wie es gute Architektur ausmacht, sind auch die Bentō-Boxen gegliedert und werden in ein dementsprechend landschaftliches Umfeld platziert, was bei einem Bentō ein Furoshiki ist, ein Tragetuch das auch als Platzdeckchen dienen kann. Sowohl die Bentō-Schachteln aus der Sammlung von Debra Samuels, als auch die Arbeit der Architekten und Künstler Fujii Hiromi, Sou FujImoto und Yokomizo Makoto stellen einen Dialog zwischen zwei Arbeitsdimensionen her: der Mikrodimension (Bentō) und der Makrodimension (Architektur). Jede Dimension für sich entsteht auf ihre eigene Weise aus Transaktion, Materialität, Modularität, Mobilität, Vollständigkeit und Kompaktheit. Jedes Werk trägt eine explizite Funktion in sich und hat die Ambition, mit seiner Form kulturellen Ausdruck zu verkörpern.
Boston Architectural College

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B-Shōkadō-Bentō,© Joanne Rathe-Strohmeyer

Bentō in der japanischen Kultur
Bentō, die beliebte japanische Proviantschachtel, ist bekannt dafür, dass sie einfach überall mithingenommen werden kann; sie spiegelt zudem das japanische Verständnis von Essen, Ernährung, Ästhetik und kulinarischer Tradition wider.

Die Zubereitung eines Bentō erfordert grundsätzlich die richtige Zusammensetzung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Gemüse. Für eine ausgewogene Mahlzeit ist es in Japan üblich, rote, schwarze, gelbe, grüne und weiße Speisen miteinander zu kombinieren. Denn unabhängig davon, ob das Bentō für Kindergarten, Schule oder für den Arbeitsplatz gedacht ist, stets gilt dasselbe Prinzip: Das Auge isst mit.

Eine junge Japanerin sagte mir einmal, ihr Bentō zu öffnen sei für sie, als würde sie „jeden Tag ein schönes Geschenk bekommen.“ Für mich ist Bentō einfach ein Sinnbild für japanische Kultur in Schachtelform.
Debra Samuels

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A Model Gallery Sakuranoki,2007, Nagano, © Hiroshi Nakamura-NAP-Co., Tokio

Zur Ausstellung
Zwei so unterschiedliche Bereiche wie japanische Lunchboxen und Architektur in einer Ausstellung gegenüberzustellen, mag auch für Japaner gewagt erscheinen, ist aber gerade darum so spannend.

Wie das Brot in Deutschland, hat bekanntlich der Reis in Japan einen hohen Stellenwert in der täglichen Ernährung. Der Reis als Hauptdarsteller wird von geschmacksintensiven Komponenten wie Fisch, Fleisch oder Gemüse umrahmt, die in den Nebenfächern der Bento-Box Platz finden.

Wie die Ausstellung zeigt, haben sich die Architekten und Designer diese Raumordnung bei der Aufteilung ihrer Wohnungen und Häuser zu Nutze gemacht. In einer Zeit knapper werdender Wohnräume in Metropolen wie Tokyo oder Berlin müssen diese von ihren Konstrukteuren neu definiert werden.

Diese Ausstellung möchte dazu beitragen, mit Gedankenspielen aus der Food- Bewegung mögliche Wege zu innovativen Wohnraumkonzepten aufzuzeigen. Wir danken Frau Debra Samuels sowie dem Boston Architectural College, für die gute Zusammenarbeit sowie für die freundliche Zurverfügungstellung ihrer bereits in Boston gezeigten Exponate.
Japanisch-Deutsches Zentrum

Hinweis zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen dieser Ausstellung im JDZB:

Samstag, 9. Juni: Bentō-Workshops am Tag der offenen Tür mit Debra SAMUELS
Freitag, 22. Juni, 18 Uhr: Filmvorführung „A Tale of Samurai Cooking – A True Love Story“ (2013, 121 Min., OmeU), Anmeldung ab 11. Juni
Freitag, 29. Juni, 18 Uhr: Filmvorführung zur Finissage „Norikos Noriben“ (2009, 107 Min., OmdU), Anmeldung ab 18. Juni

Öffnungszeiten: Mo – Do 10–17 Uhr, Fr 10–15:30 Uhr
Eintritt frei

Ausstellungsdauer: 11. Mai bis 17. August 2018

Japanisch-Deutsches Zentrum
Saargemünder Strasse 2 | 14195 Berlin
Tel: +49 (030 839 07-0 | jdzb.de

Texte + Bilder
© JDZB, 2018 | © bei den Autoren

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin


Berlin Daily 17.11.2018
Gespräch: Kunst, Hegemonie und Spaltung
19 Uhr: mit Mit Imran Ayata (Autor, ehem. Kanak Attak), Christiane Mennicke (KunstHaus Dresden) und Britta Peters (Urbane Künste Ruhr) im Rahmen von "Kunst im Untergrund"
nGbK, Oranienstraße 25, 10999 Berlin

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