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Stadtmuseum Berlin

BerlinZEIT – Geschichte kompakt

Themenausstellung


Werkabbildung
Märkisches Museum vom gegenüberliegenden Spreeufer
© Stadtmuseum Berlin
Foto: Michael Setzpfandt


BerlinZEIT – Geschichte kompakt
Neue Dauerausstellung im Märkischen Museum: Modern, multimedial, überraschend
10. Juni 2018 bis auf weiteres

ERÖFFNUNG Sonntag, 10.06.2018, 14 – 22 Uhr
Märkisches Museum | Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin


BerlinZEIT – Geschichte kompakt und nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise in die prägendsten Kapitel der Stadtgeschichte. Dabei wird Berlin anhand von 18 historischen Momenten als Stadt der Vielfalt und der Offenheit, aber auch als Stadt der radikalen Veränderung thematisiert. Auf zeitgemäße Weise wird Berliner Geschichte lebendig und interaktiv vermittelt.

„Die neu konzipierte Dauerausstellung zeichnet sich durch eine klare Chronologie aus, die sich an herausragenden Ereignissen orientiert und diese aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Wir wollen damit Anknüpfungspunkte für unterschiedlichste Besuchergruppen bieten und über vielfältige partizipative Angebote dazu einladen, am kulturellen Leben und Erbe Berlins teilzuhaben und teilzunehmen.“ erläutert Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums Berlin.

Berlin verstehen – in knapp einer Stunde
Drei Leitgedanken prägen die neue Dauerausstellung: Stadtentwicklung durch Zerstörung, Konflikt zwischen Staat und Stadt bzw. Herrscher und Untertanen sowie Vielfalt und Toleranz. Dabei konzentriert sich der chronologische Rundgang im ersten Obergeschoss auf zentrale Eckpunkte der Berlin-Geschichte von der Eiszeit bis heute, denn BerlinZEIT soll in maximal einer Stunde für alle Interessierten die Geschichte und das Wesen der Stadt verständlich machen.

Der Rundgang beginnt mit einem visuellen Highlight. Ein großformatiger Stadtplan im Comic-Stil visualisiert auf den ersten Blick unterschiedliche Geschichten, Gebäude und Objekte der Stadt. Im selben Raum lädt Paul Spies das Publikum zu einer filmischen Radtour durch „sein“ Berlin ein. Speziell für Kinder gibt es ein interaktives Quiz rund um Berlins Töne, Klänge und Geräusche. In den folgenden Ausstellungsräumen repräsentieren bemerkenswerte archäologische Einzelfunde die historischen Momente weit über die Gründung der Stadt hinaus. In mehreren Räumen widmet sich die Ausstellung der Geschichte Berlins seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden unter anderem einige erst vor wenigen Jahren auf dem Tempelhofer Feld geborgenen Reste des ehemaligen KZ Columbia-Haus. Der letzte Raum des Rundgangs thematisiert die Veränderungen, die der Mauerfall 1989 mit sich brachte.

Verweilen und Vertiefen
Das zweite Obergeschoss des Märkischen Museums, in dem sich mit der Waffenhalle, dem Zunftsaal und der Gotischen Kapelle historische Stimmungsräume aus der Anfangszeit des 1908 eröffneten Museums befinden, wurde als Ruhe- und Vertiefungsebene der Ausstellung nur behutsam verändert, um den einzigartigen Charakter des Hauses zu bewahren. Mit der herausragenden Sammlung mechanischer Musikinstrumente bleibt ein Highlight der bisherigen Dauerausstellung erhalten. In direkter Nachbarschaft lädt eine Jukebox aus dem Jahr 1962 anhand von 80 digitalisierten Titeln zu einer akustischen Reise durch die letzten 70 Jahre Musik aus und über Berlin ein. Um Einblicke in die Vielfalt der mehrere Millionen Objekte umfassenden Sammlungen des Stadtmuseums Berlin zu bieten, wird im Raum „Berlin heute“ ein „Objekt des Monats“ vorgestellt. Im „Foto-Grafischen Kabinett“ werden Grafiken und Fotografien zu wechselnden Themen präsentiert. Den Anfang macht hier der berühmte „Pinselheinrich“ Zille.

Partizipation und Innovation
Grundlegend für die Konzeption von BerlinZEIT war der Gedanke, ganz unterschiedlichen Besucherinnen und Besuchern jeden Alters einen leicht verständlichen und unterhaltsamen Zugang zur Berliner Geschichte zu bieten: Familien wie Individualisten, hier Geborenen wie den vielen Neuberlinerinnen und -berlinern. Ein ganz besonderes Highlight und wesentlicher Bestandteil der Ausstellung ist der Audioguide, der entlang ausgewählter Objekte durch die Stadtgeschichte führt. Hier kommen Berlinerinnen und Berliner aus Vergangenheit und Gegenwart zu Wort – wie der Rapper Romano, der auf ganz eigene Art und Weise seine Lieblings-Exponate vorstellt. An vier historischen Momenten experimentiert BerlinZEIT mit aufwendigen Medieninstallationen: „Eiszeit“ bietet einen interaktiven Zugang zu den Auswirkungen der jüngsten Kaltzeit im Berliner Raum, „Zeitrad“ erlaubt den historischen Vergleich mit anderen Metropolen und „Zerstörtes Berlin“ gibt einen detaillierten Blick auf die Verwüstung der Berliner Quartiere im Zweiten Weltkrieg. Die „Berlin Wall of Sound“ bietet ein außergewöhnliches Klangerlebnis und soll vor allem der jüngeren Generation eine emotionale Begegnung mit Mauerbau und Mauerfall ermöglichen.

Das Märkische Museum lädt anlässlich seines 110. Geburtstages am 10. Juni zu einem großen Tag der offenen Tür mit Museumsfest ein. Im Museum und im angrenzenden Köllnischen Park gibt es von 10 bis 22 Uhr ein buntes Programm. Musikalischer Stargast des Tages ist Romano.

Am Köllnischen Park 5 | 10179 Berlin
Tel. (030) 24 002-162 | info@stadtmuseum.de

Eröffnung Sonntag | 10.06.2018 | 14 – 22 Uhr

Laufzeit 10. Juni 2018 bis auf weiteres

Öffnungszeiten Di – So | 10 – 18 Uhr

Eintritt 7,00 / erm. 4,00 Euro

Stadtmuseum Berlin


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