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Galerie Wedding

TERRA NOVA

Bassirou Sarr, Ioannis Michaloudis, Zurab Bero, Jost Kirsten




Kurator: Pantelis Sabaliotis

"Galerie Wedding – Kunst & Interkultur"
Bezirksamt Mitte von Berlin/ Bibliotheks- und Kulturamt
Müllerstraße 146/147
13353 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag: 12.00 Uhr – 18.00 Uhr

Die vier Künstler von Terra Nova sind Jost Kirsten, ein Deutscher aus Namibia, Bassirou Sarr aus dem Senegal, Ioannis Michaloudis aus Griechenland und Zurab Bero aus Georgien

Mit der Ausstellung ihrer Arbeiten wird deutlich, dass es im aktuellen Berlin eine Kunstströmung gibt, in der Künstler Kunst mit wissenschaftlicher Entdeckung verbinden. Jeder von ihnen bezieht sich dabei auf eines der wesentlichen Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde.



Michaloudis hat über Jahre bei der NASA gearbeitet und nutzt eine Weltraumtechnik, die bereits drei Guiness-Preise gewonnen hat, u.a. als leichtestes Festmaterial der Erde: Silica Aerojel aus 99,9 Prozent Luft und 0,1 Prozent Glas. Michaloudis’ durchscheinende, fast schwerelose Skulpturen, in einem langwierigen Arbeitsprozess gewachsen, sind von eigener Magie, die nicht von dieser Welt scheint. Seine Arbeiten sind Interpretationen einer neuen kosmischen Theorie, die den Menschen betrifft, seine Beziehung zur neuen Zeit und den Aufbruch in die Sternenwelt.



Zurab Bero zeigt uns mit seiner fliegenden Schildkröte und weißen Quallen aus Epoxy Resin die Unterwasserwelt und die Bedeutung des Ozons hinsichtlich der neuen Gleichgewichte des aktuellen Ökosystems.



Jost Kirsten arbeitet mit Feuer. Indem er Eichenstämme verbrennt und dafür einen Baum wählt, der als Quelle menschlicher Kultur von großer symbolischer Bedeutung ist, verleiht er damit frühsten Werten Ausdruck, als die Kunst noch dazu diente, ihre Beziehung zur Technologie zu definieren.

Kalebassen, getrocknete Hüllen aus Flaschenkürbissen, sind für viele Völker Afrikas Symbol von Fruchtbarkeit und Wohlgefühl. Sie dienen als Instrument oder zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Eine kaputte Kalebasse ist daher ein Symbol des Unglücks, des Auseinanderbrechens, der Uneinigkeit. Aus eben solchen Scherben zeigt uns Bassirou Sarr eine reliefartige Karte von Afrika und des Planeten, wo aufgrund fehlenden Wassers und der Verschwendung natürlicher Ressourcen alles brachliegt.

Terra Nova: Diese neue Welt, die sich vor uns auftut, zeigt uns ein Gesicht, das die Relativität der Gestalt hinter sich lässt und unfassbare Legende wird. Wir Menschen sind nicht nur Rekonstruktionen, die auf organischen Kohlenwasserstoffverbindungen basieren, sondern werden im Großen und Ganzen von einer Zusammenballung von Licht belebt, um sich im Unendlichen auszudehnen.
Galerie Wedding




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