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Galerie Wedding

Imaginarium

Aleksandra Koneva / ZZZ / Detlef Günther



Imaginarium lautet der Titel der kommenden Ausstellung in der Galerie Wedding „Kunst & Interkultur“. Arbeiten mehrerer KünstlerInnen werden die ebenerdigen Ausstellungsräume in der Müllerstraße in ein buntes und bewegtes Spiel zwischen den Kulturen verwandeln. Dem Titel verpflichtet, sind die Ausstellungsstücke durch visuelle Vorstellung erzeugte Bilder aus jenem Bereich, der zwischen Bewusstem und Unbewusstem liegt. Die im Wedding arbeitende spanische Gruppe ZZZ schafft mit ihrem Projekt „elmur.net“ dabei eine globale Bildintegration, denn Teil ihrer Videoinstallation sind Kurzvideos von Menschen aus der ganzen Welt. Wer dem Aufruf auf der gleichnamigen Webseite folgt, kann eigenen positiven Gedanken, Träumen und Ideen Ausdruck verleihen und selber Teil der Ausstellung werden.



Detlef Günther, der in der Vergangenheit mit Videogemälden und Raum-Environments viele großformatige und interaktive Ausstellungskonzepte entwickelt hat, zeigt sich im Imaginarium dagegen eher statisch. Seine großflächige Arbeit „Mode of Being“ ist, wie es scheint, ein Zusammenfluss vieler seiner künstlerischen Möglichkeiten: das Material reicht von Transparentfolie über Öl, Polaroid, Print und x-Film. Die Vielschichtigkeit von Wahrnehmung, das Aufbrechen von Zeit und Raum, das Hinterfragen des humanistischen Weltbildes sind die Themen die Günther beschäftigen und in visuell erfahrbare Momente umgesetzt sind, teilweise dem Bereich zwischen Traum und Wirklichkeit entsprechend unscharf und damit auch willkommene Projektionsfläche für den Betrachter.



Ganz anders als die Bildobjekte der 1972 in Kasachstan geborenen Aleksandra Koneva.
Klar strukturiert, prägnant und mit Titeln wie „Traum für Füße“ oder „Santa Politessa“ sprechen ihre Bilder eine eindeutige Sprache. So steht in Santa Politessa die Heilige zwischen dem Verkehrschaos negativer und dem reibungslosen Verkehrsfluss positiver Eigenschaften wie Toleranz und Fürsprache. Viele der Arbeiten zeugen von sprühendem Witz, ihrer Ausbildung als Kunstpädagogin und davon, dass sie gerne Projekte mit Kindern und Jugendlichen macht.
Wie ihren Künstlerkollegen geht es auch ihr um Gesellschaft und Zusammenhänge, um Denkanstöße auf dieser geführten Imagination, dieser Reise in die Phantasie mit Wurzeln, die an den Urgrund unseres Menschseins reichen.

Kurator: Pantelis Sabaliotis

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag: 12.00 Uhr – 18.00 Uhr

„Galerie Wedding – Kunst & Interkultur“
Bezirksamt Mitte von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur/Fachbereich Kunst und Kultur
Müllerstraße 146/147
13353 Berlin
Galerie Wedding




    Berlin Karte Galerie Ausstellungen

    Berlin Daily 14.12.2017
    Videoprojekt: My Mother´s Land / Müttererde
    18-22 Uhr: von Jessica Lauren Elizabeth Taylor in Zusammenarbeit u.a. mit Astrid Gleichmann featuring Camalo Gaskin, Tobi Ayedadjou, Niv Acosta. Im Rahmen der Ausst. WHEN THE SEA LOOKS BACK.
    DISTRICT Berlin | Bessemerstraße 2-14 | 12103 Berlin

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