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Kommunale Galerie Berlin

CRACK*

Gruppenausstellung




30 internationale Masterstudiengänger zeigen ab dem 16. Juli 2010 ihre visuellen und akustischen Interventionen in die Klangumgebung des Fehrbelliner Platzes im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. CRACK* ist eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Sound Studies der Udk Berlin in den Räumen der Kommunalen Galerie Berlin sowie im Außenbereich am Hohenzollerndamm zu sehen und in jedem Fall unbedingt zu hören ist. Mit Installationen und Hörstücken holen die Künstler den Klang des Stadtraums ins Bewusstsein zurück. Dabei brechen sie immer wieder mit der Alltagswahrnehmung der Anwohner, Werktätigen und Besucher.

Die entstandenen künstlerischen Forschungsarbeiten zum Berliner Stadtklang provozieren den Betrachter, bzw. den Zuhörer in seiner Nichtwahrnehmung der ihn täglich am innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt Hohenzollerndamm/Brandenburgische Straße/Fehrbelliner Platz umgebenden akustischen Reize. „Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Anwohner, Besucher, Betrachter und Zuhörer.“, sagt Prof. Sam Auinger, der die Künstler bei der Umsetzung ihrer Projekte begleitet hat.

Im Innenbereich der Kommunalen Galerie Berlin sind vor allem Hörstücke wahrzunehmen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Leben rund um den Fehrbelliner Platz auseinandersetzen. Auch im Außenbereich präsentieren die Masterabsolventen ein breites Spektrum künstlerischer Reflexionen.

So werden die stadteinwärts fahrenden Autofahrer durch einen an der Stirnseite des Verwaltungsgebäudes Hohenzollerndamm 174 – 177 angebrachten Satz zum Nachdenken eingeladen. „Now I can hear you from far away“, verspricht der Künstler Marco Montiel-Soto aus Venezuela. Doch was kann er von uns hören? Und wie löst sich der Widerspruch von Zeit und Raum wieder auf? Die dazugehörige Postkarte, die der Interessierte in der Kommunalen Galerie Berlin erhält, verspricht eine nicht weniger provozierende Antwort.

Der japanische Künstler Daisuke Ishida zeigt eine Laserinstallation, die ebenfalls auf den vorbeifahrenden Autoverkehr reagiert. „Another Facade“ macht die Stille des Hohenzollerndamms bei Nacht sichtbar. Dabei werden die Autofahrer interaktiv miteinbezogen. Immer dann, wenn der akustische Schwellenwert durch vorbeifahrende Autos überstiegen und damit die Stille durchbrochen wird, verlischt das Licht und damit die im Auto „unhörbare“ Stille.

Eine Bank lädt die Vorbeigehenden ein, sich am Eingang der Kommunalen Galerie Berlin, direkt am Hohenzollerndamm 176, hinzusetzen. Doch wer möchte sich schon an eine vierspurige Verkehrsstraße setzen? Ein Automat, den die amerikanische Künstlerin Elen Flügge in ihrer Installation „hear here“ gleich neben die Bank gestellt hat, bietet dem irritierten Besucher, dass, was er hier sonst eher nicht finden kann: Ruhe. Er kann sich aus dem Automaten Ohrstöpsel ziehen.

Abbildung: Dany Scheffer, Hohenzollerdamm 174 - 177, 2010, Fotomontage

Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 17 Uhr, Mi 10 – 19 Uhr, So 11 - 17 Uhr. Eintritt frei

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
Tel: 030. 9029 16710
kommunalegalerie-berlin.de

Kommunale Galerie Berlin




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