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Galerie Wedding

ARCTIC HEAT | EARTH REMEMBERS

Riita Helevä, Kaija Kiuru, Sauli Miettunen, Jaako Pernu, Kari Södö


„Earth remembers“ ist eine Präsentation von fünf Künstlern aus Nordfinnland, erstmals in der Galerie Wedding.
Die Künstler von diesem besonderen Punkt der Erde erschaffen Kunstwerke, beeinflusst von der Natur, die den Geist ihrer ursprünglichen Form trotz der Metamorphose , die sie durchwandert haben, beibehalten.



Riitta Helevä versucht die Existenz der Materialien durch die Struktur und die Umrisse auf verschiedenen Wegen von der Dunkelheit ans Licht zu bringen. „I have a strong sense of affinity with a bare, uncompromising landscape. It is the home of my being; one filled with serenity, almost with emptiness.”



Jaakko Pernu zeigt mit der Installation “Puzzle” von 2007, wie er sich mit zufällig gefundenem Treibholz auseinander gesetzt hat. Er arbeitet intuitiv, so entstehen immer wieder neue überraschende Kunstwerke aus natürlichen Materialen. “The way I work is not to use the nature, but to respect it” Jaakko Pernu sieht seine Arbeit als Teil der Kunstwelt. Entweder im Museum oder irgendwo in der Natur, hauptsache der Betrachter wird intuitive mit einbezogen.



Die Installation ”Fly Me To The Moon” von dem Küsntler Kari Södö ist eine Metapher für die Flucht aus dem Alltag, den Wunsch auszubrechen und einfach woanders zu sein. Als der Künstler sein Kunstwerk schnitze, hörte er den gleichnamigen Song von Frank Sinatra im Radio und von diesem Moment an war ihm vollkommen klar, wie die Skulptur aussehen würde und was sie auszeichnete. Manche seiner Arbeiten erinnern an Puzzleteile. Kari Södö möchte vermieden, seine Arbeiten zu sehr zu erklären. Er versucht stets verschiedene Bedeutungsebenen offen zu halten und überlässt die Interpretation dem Betrachter. Seine Skulpturen sind verspielt, in ihrer Form sowie in ihrer Bedeutung. „Accidents happens all the time. I find working with wooden modules a flexible process which inspires experiments”.



Die Installation “Invasion” von Kaija Kiuru besteht aus Baumpilzen und deren Gipsabgüssen. Die verschiedenen Pilze sind ein wichtiger Teil des Ökosystems des Waldes in Finnland. Manche können dem Baum schaden, andere wiederum leben in Koexistenz mit ihnen. Kaija Kiuru versucht die Interaktion von Mensch, Kultur und Umwelt in ihrem Werk hervorzuheben.



Sauli Miettunen benutzt für seine beiden Werke “Puupiirros” und “Puuranko” verschiedene Arten von Holz. Die Installation „Puuranko“ basiert auf der Wirbelsaule eines Lamms. Viele Materialien die er benutzt, sind recycled.

Kurator: Pantelis Sabaliotis

Galerie Wedding
Kunst & Interkultur
Galerieleitung Efrossini Catrisioti

Bezirksamt Mitte von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereich Kunst und Kultur
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