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Deutsches Historisches Museum DHM

1990 - Der Weg zur Einheit



Ausstellungsplakat, © Deutsches Historisches Museum

1985 begann mit dem Machtantritt Michail Gorbatschows in der UdSSR eine Entwicklung, die das Gesicht Europas in wenigen Jahren grundlegend veränderte. Die Ideen von Perestroika und Glasnost – Umgestaltung und Offenheit – beflügelten die Hoffnungen von Oppositionellen und Bürgerrechtlern im sowjetischen Machtbereich. Wie bereits zuvor in Polen, forderten auch in der DDR Bürgerrechtsbewegungen demokratische Reformen. Seit Sommer verschärfte 1989 sich die Lage: Massenflucht, Wirtschaftskollaps und Massenproteste führten schließlich zum Ende der SED-Herrschaft.

Kaum jemand ahnte in der Nacht des Mauerfalls am 9. November 1989, dass die DDR nur 11 Monate später aufhören würde zu existieren. Die plötzliche Durchlässigkeit der Grenze erschütterte das Land in seinen Grundfesten, und täglich schwand die Macht der SED. Die entstanden Freiräume füllten die Bürger und Bürgerinnen mit Konzepten für die Zukunft des Landes, die sie mit Vertretern der alten Macht am „Runden Tisch“ diskutierten.


Barbara Klemm, Tag der deutschen Vereinigung, Berlin, 3. Oktober 1990, © DHM

Gleichzeitig erkannten auch Politiker in der Bundesrepublik die Möglichkeit, nach 40 Jahren die Teilung zu überwinden; vor allem Bundeskanzler Helmut Kohl ergriff diese Chance.

Bei den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 stimmte die Mehrheit für einen schnellen Beitritt zur Bundesrepublik. Von der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zum 1. Juli 1990 über Einigungsvertrag und Betrittsbeschluss der Volkskammer im August vollzog sich der Prozess bis zum Beitritt der fünf neu geschaffenen Länder.

Gleichzeitig mussten die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges und die Europäische Gemeinschaft am Einigungsprozess beteiligt werden. In vielen Einzelgesprächen und den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen wurden die internationalen Rahmenbedingungen für die Wiedervereinigung festgelegt. So feierten die Deutschen am 3. Oktober 1990 den „Tag der deutschen Einheit“ und ihre wieder erlangte Souveränität.

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Kuratoren: Carola Jüllig, Dr. Jan Werquet, Dr. Dieter Vorsteher

6. Juli 2010 - 2. Januar 2011

Info-Telefon:
+49 - (0)30 - 20304 - 444

Ausstellungsort
Deutsches Historisches Museum
Ausstellungshalle von I. M. Pei
Unter den Linden
Hinter dem Zeughaus
10117 Berlin

Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr

Eintritt
Tageskarte für alle Ausstellungen: 5 €
Jugendliche bis 18 Jahre frei
Deutsches Historisches Museum DHM


Berlin Daily 18.08.2018
Performance
20 Uhr: Else Tunemyr - ALLTING NU im Rahmen der Ausstellung the dead are losing or how to ruin an exhibition.
Ruine der Franziskaner Klosterkirche | Klosterstraße 73a | 10179 Berlin

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