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Akademie der Künste / Pariser Platz

… ließ hier ein ´T` aus, fügte da ein ´S ein…

Hermann Pitz




Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg
16831 Rheinsberg, Tel. 033931 39007
tucholsky-museum.de

Di - So 10-12.30 Uhr und 13-17.30 Uhr
Eintritt 3 / ermäßigt 2 Euro

Eröffnung: Sonnabend, 14. Mai 2011, 11 Uhr
Es sprechen Peter Böthig, Leiter des Kurt Tucholsky Literaturmuseum, und Robert Kudielka, Direktor der Sektion Bildende Kunst, Akademie der Künste. Eintritt frei

25. Juni 2011, 11 Uhr: Künstlergespräch mit Michael Schwarz. Eintritt frei

Die Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste stellt jährlich das Werk eines ihrer Mitglieder im Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg vor. Die diesjährige Ausstellung ist dem Konzeptkünstler Hermann Pitz gewidmet und gibt bis zum 7. August mit zum Teil vordem noch nicht gezeigten Arbeiten einen Einblick in das aktuelle Schaffen. Der Titel verweist auf Kurt Tucholskys Buch „Rheinsberg – Bilderbuch für Verliebte“ und die Zeilen über Claires Wirbeln der Worte bis zur Unkenntlichkeit, „die kaum glaubhaft sind, jedoch mit der Wahrheit übereinstimmen“.



Neben Fotoarbeiten sind Objekte, Zeichnungen und Manuskripte ausgestellt. In der fotografischen Serie „actions returning in a circle“ (Newcastle, 2010), die erstmals als Objekte im Raum präsentiert werden, sind die aufgenommenen Gegenstände zu einer verzerrten Spur des Lichtes auf dem Fotopapier geworden. Aus dem Abstand von Spiegel und Akteur entstehen Bilder, auf denen die Menschen auf dem Kopf stehen können, linsenförmige Einschreibungen lassen das eigene Gesicht in Doppelungen simultan aufscheinen oder Landkarten zu den Rändern hin verschwimmen. Sie erinnern an Pitz’ Installationen mit Spiegelobjekten und sind durch ihre fließenden, farbigen Strukturen oder Linien und die Unschärfe von Teilen des Abgebildeten bestimmt. Es geht um Wahrnehmung, die sich überraschend als Huldigung des analogen Bildes enthüllt.

Hermann Pitz, 1956 in Oldenburg geboren, lebt in München und Aichach. 1975-80 Studium an der Hochschule der Bildenden Künste, Berlin. 1980 gemeinsam mit Raimund Kummer und Fritz Rahmann Gründung der Künstlerinitiative BÜRO BERLIN. Durch seine Lehrtätigkeit ist Pitz der Rijksakademie van Beeldende Kunsten, Amsterdam, und der Akademie der Bildenden Künste, München, verbunden. Mitglied der Akademie der Künste seit 1997. Zahlreiche Einzelausstellungen und Teilnahme an Gruppenausstellungen wie der documenta 8 und 9 in Kassel (1987 und 1992) und zuletzt in Lissabon „1+1+1=3“, Culturgest Organizaçao cultural da Caixa Geral de Depósitos.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg.

>> Über eine redaktionelle Berichterstattung oder einen Hinweis würden wir uns sehr freuen!
Anbei zwei Pressefotos. Die Veröffentlichung ist kostenfrei im Rahmen der aktuellen Berichterstattung über die Ausstellung. Nutzungszeitraum: 6 Wochen vor Eröffnung bis 4 Wochen nach Beendigung der Ausstellung. Nennung der Credits zwingend erforderlich.

Abbildung:
- Hermann Pitz
Rotes Ohr, 2010
Pigmentdruck auf Hahnemühle Photo Rag, 78 x 55 cm
Foto: Anita Edelhofer
© VG Bild-Kunst, Bonn 2011
- Hermann Pitz
Garten, 2010
Pigmentdruck auf Hahnemühle Photo Rag, 78 x 55 cm
© VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin
Tel. +49(0)30 200 57-15 14
Fax +49(0)30 200 57-15 08
adk.de
Akademie der Künste / Pariser Platz


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Lecture Performance Talking Blues
19 Uhr: mit Natasha A. Kelly (Künstlerin), Corina S. Kwami (Künstlerin) und Kelvin Sholar (Musiker) im Rahmen der Ausst. Revolt She Said - dekoloniale und feministische Perspektiven auf 68 . DISTRICT Berlin |
Bessemerstraße 2-14 | 12103 Berlin

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