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Dina4 Projekte in Kooperation mit der Galerie Alexandra Saheb: Schwarz war immer die Farbe der anderen

Gruppenausstellung




BERLIN: Zu unserer Santa Claus Finissage am Freitag, den 9.12.2011, ab 18 Uhr laden wir Sie herzlichst zu hot spiced wine and ginger bread ein.

Dina4 Projekte. Schwarz war immer die Farbe der anderen

Ausstellung + book release mit Künstleredition

Davide Cantoni, Motoko Dobashi, Moritz Dometshauser, Katja Eckert, Oliver Lanz, Axel Lieber, Matthias Männer, Peggy Meinfelder, Christopher Muller, Katherine Newbegin, Danica Phelps, Sebastian Pöllmann, Sibylle Rath, Carsten Recksik, Wolfgang Stehle

In Kooperation mit der Galerie Alexandra Saheb, Berlin präsentiert Dina4 Projekte, München /Berlin die Ausstellung "Schwarz war immer die Farbe der anderen". Ausgestellt werden Arbeiten der 15 Künstler von Dina4 Projelte zusammen mit einem soeben erschienenem Katalog und einer limitierten Editionsmappe (10 + 3 AP) von je 15 Blättern. Diese Ausstellung spiegelt das breite Spektrum und die mediale Vielfalt des Programms wider und verschafft einen Gesamtüberblick der vergangenen acht Jahre.

Davide Cantoni
Die Grundlage Cantoni´s „Burn drawings“ sind meist aktuelle, politisch brisante Pressefotos der New York Times. Cantoni benutzt diese Fotos als Vorlage; er modifiziert die Motivgröße, überträgt es auf Seidenpapier und brennt das Dargestellte mittels Sonnenlicht und einer Lupe in das feine Papier. Durch diesen Schritt der Konservierung schwindet die Kurzlebigkeit der uns täglich dargebotenen medialen Bilderflut und die Zeichnungen bleiben, trotz ihrer Fragilität, länger in unserer Erinnerung.



Motoko Dobashi, Blumenkübel, 2009, Acryl auf Papier, 24 x34 cm, Courtesy Dina4 Projekte, München

Motoko Dobashi
Dobashi´s Zeichnungen dokumentieren die Kombination verschiedener epochaler Bildelemente, z.B.: der traditionellen japanischen Grafik, der altmeisterlichen Malerei sowie grafische Elemente der Street Art, Mangas oder Computerspiele. Die reduzierte Farbgebung der fragilen Welten, die eine fiktive und abstrahierte Form- und Raumgebung implizieren, ziehen den Betrachter in ihren Bann und betreiben ein Spiel bezüglich seiner Imagination und Suggestion.

Moritz Dometshauser
Zentrale Themen in Dometshauser´s Malerei sind aktuelle gesellschaftliche Tendenzen, soziale Ängste und Zwänge sowie der kritische Umgang mit dem Zeitgeschehen. In seinen Kompositionen zeigen sich narrative, sich verknüpfende Bildfragmente, die miteinander kommunizieren, interagieren und eine eigengesetzliche Realität und Traumstrukturen entstehen lassen.

Oliver Lanz
Die Malerei von Oliver Lanz verbindet in sich zwei konträre Darstellungsarten: das klassische malerische Verfahren und digitale Bildfindungsmöglichkeiten. Dadurch entsteht der Charakter einer „Installationsmalerei“, die die Grenzen und die Definition des Raumes aufhebt und durch das Verbinden figurativer und abstrakter Elemente eine völlig neue Realität entstehen lässt.

Axel Lieber
Gebrauchsgegenstände des Alltags und simple Bedarfsartikel sind die Grundlage und das Leitmotiv für Axel Liebers Arbeiten. Diese werden aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgehoben, transformiert, skelettiert und in einen neuen Zusammenhang gebracht, ohne dass sie jedoch ihre ursprüngliche Identität verlieren. Mit Ironie und Humor unterlegt verweisen die neu entstandenen Skulpturen auf Zitate der Alltags- und Kunstwelt.

Matthias Männer
Männers´s Skulpturen und Zeichnungen beinhalten eine Zweideutigkeit, die sich sowohl im Abstrakten, als auch im Gegenständlichen manifestiert und technoide sowie organische Formen in sich vereint. Der archaische Gegensatz zwischen Technik versus Mensch bzw. Perfektion versus Emotion ist stets ein Grundthema in den Arbeiten von Männer, die auch die materiellen Wünsche der Gesellschaft widerspiegeln.

Peggy Meinfelder
Meinfelders zeichnerische Arbeit ist geprägt durch die wissenschaftliche Technik der Punktezeichnung, die in der Paläontologie und Archäologie angewendet wird. Auch die von ihr angefertigten Versteinerungen zeugen von diesem archäologischen Dokumentationscharakter. In diesen Medien sieht Meinfelder besonders die Möglichkeit sich kritisch mit politisch-gesellschaftlichen Themen und der medialen Geschichtsschreibung v.a. in der BRD und DDR auseinander zu setzen.


Christopher Muller, Tray, 2004, C-Print h. Acrylglas, 39 x 59 cm, Auflage: 4/6, Courtesy Dina4 Projekte

Christopher Muller
Der Fotograf arrangiert alltägliche Gegenstände zu Bildformen und Kompositionen des Stillebens, dessen Vorbilder er der Malerei entnimmt. Diese fotografischen Inszenierungen schaffen eine betonte Künstlichkeit und durch die Beibehaltung der Originalgröße eine Präsenz, die die Perzeption des Betrachters verstärken soll. Beiläufig Wahrgenommenes wird zum Protagonisten.

Katherine Newbegin
Die Darstellung vorgefundener, gegenwärtiger Zustände und das Aufzeigen der Folgen der stetigen Vergänglichkeit bilden die Thematik in den Arbeiten von Katherine Newbegin. Sie fotografiert Innenräume verlassener Hotel- und Ferienanlagen und forscht nach Gemeinsamkeiten von Architektur und Interieur. Denn auch wenn die einstigen Bewohner fort sind, blieben sie dennoch eine vor Ort spürbare melancholische Erinnerung.

Danica Phelps
Danica Phelps verarbeitet in ihren Stripe Paintings die ökonomischen Bedingungen ihrer Kunstproduktion und rekapituliert diese tagebuchartig. Es geht um die Ausgaben und Einnahmen, die in einem Farbsystem dargestellt werden: ein roter Strich stand für einen ausgegebenen Dollar, ein grüner für einen eingenommenen und ein grauer für den Kredit. Nun sind alle Farbbalken in Erdtönen gehalten und beziehen sich allein auf ihre Produktion. Phelps schafft eine sensible wie systematische Dokumentation ihres Lebens und thematisiert den monetären Wert ihrer kreativen Arbeit im Kontext der ökonomischen Transaktionen ihres Alltags.

Sebastian Pöllmann
Pöllmann´s Zeichnungsanimationen bringen dem Betrachter skurrile Erzählungen nahe. Die zum Teil mit Ton und humorvoller Narrativität unterlegten Bleistiftzeichnungen vermitteln dem Betrachter zwischenmenschliche Problematiken auf ironische Art und Weise. Trotzdem gehen in seinen Arbeiten die kritische Weltanschauung und die Ernsthaftigkeit nicht verloren, vielmehr entkoppelt Pöllmann dadurch manch prekäre Situation und „spielt“ sie so ganz bewußt in Richtung des Betrachters.

Sibylle Rath
Das Interesse der Künstlerin liegt vor allem in der Auseinandersetzung mit der Rolle der Figur und deren Bewegung im Bildraum. Hierbei folgen die Arbeiten keinem einheitlichen Stil, sondern verschmelzen zu Chiffren und Zeichen, die in der eigenen Ikonographie Sybille Rath´s verarbeitet werden. Es kommt zu einer Neubewertung von Figuration und Abstraktion, Geste und Skulptur, die vor allem durch die dynamischen Farbkollisionen eine kraftvolle Qualität aufweisen.

Carsten Recksik
Das Interesse des Künstlers gilt dem öffentlichen Raum, vor allem den Räumen der Kunstszene und des Kunstmarktes. Recksik eröffnet dem Betrachter ein Terrain, das normalerweise nicht zu betreten ist. Er wagt und dokumentiert einen Blick hinter die Kulissen des internationalen Kunstbusiness und zweifelt den zunehmenden Eventcharakter des Ausstellungswesens offen an. Er agiert nicht im Sinne eines strengen Kunstkritikers, sondern eher aus einem ironisch-spielerischen Blickwinkel.

Wolfgang Stehle
Wolfgang Stehle beschäftigt sich mit dem Erscheinungsbild außerstädtischer Kulturlandschaften, wie z.B: Autobahnbrücken, Hochspannungsmasten oder Lastkraftwagen, wobei das „Soziale Ornament“ eine entscheidende Roll spielt. Stehle beobachtet alltägliche Verhaltens- und Bewegungsabläufe und transformiert diese in bewegte, sozial kodierte ornamentale Bewegungsmuster, bei denen durch plötzliche Krafteinwirkung Energie freigesetzt wird.

Xenia Liebl

Eröffnung: 28.10.2011, ab 18 Uhr
29.10.-10.12.2011
Di. - Sa.: 12-18 Uhr

Dina4 Projekte
Hermann-Lingg-Str. 10
80336 München
089-52 38 90 40
dina4projekte.de

Galerie Alexandra Saheb
Auguststraße 91
10117 Berlin
030-20 05 43 84






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