sponsored by


Verein Berliner Künstler

AUGENBLICKE

Karin Christiansen (Zeichnung), Vera Krickhahn (Digital-Art), Barbara Quandt (Malerei)


Augenblicke, in der Kunst als Abbildung auf einer Fläche oder als Skulptur dreidimensional visualisiert, sind Manifestationen von Interpretation und Reflexion des bildenden Künstlers.

Immer steht ein Kunstwerk im historischen Kontext. Es kann an den ursprünglichen Augenblick erinnern, aber auch zu anderen Interpretationen von vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Zeiten führen. Goethe beschreibt den Augenblick als Repräsentanten der Ewigkeit.

Die Galerie Verein Berliner Künstler zeigt in dieser Ausstellung drei in Berlin lebende Künstlerinnen.

Seit Jahren stehen diese Künstlerinnen in engem Kontakt und im Gespräch über ihre künstlerische Arbeit. Diese verbindet sie bei sehr unterschiedlichen Biografien mit ihrer Generation. Bei ihren divergierenden, ästhetischen Auffassungen sind es die Augenblicke, Momente, Blicke auf innere Widersprüche und Spannungen die ihre Stellungnahmen herausfordern ohne konsistente Gesellschaftsbilder zeichnen zu wollen.


Karin Christiansen, Fliegen (Ausschnitt), 2011, Zeichnung, Mischtechnik auf Papier, 100 x 70 cm

Bei Karin Christiansen ist es der Blick auf die Menschen, die Dinge, auf das Chaos in uns und um uns herum. Sie zeigt mit unregelmäßigen Tableaus assoziativ zusammengefügte Motive auf Papier, in denen große Portraits eine zentrale Rolle spielen.


Vera Krickhahn, Anbetung des goldenen Kalbes, 2010, Digital-Art, 70 x 70 cm

Vera Krickhahn beschäftigt sich mit Zwischentönen der verschiedenen Ebenen unseres Seins. Die eine ist die nicht materielle, geistige, emotionale, eine andere die äußere Realität, die den Erscheinungen und Bedingungen der jeweiligen Zeit unterworfen ist. Ihr „Augenblick“ definiert sich durch die Überlagerung verschiedener Ebenen.


Barbara Quandt, Ein Jahr - Ein Jahrhundert - Ein Jahrtausend, 1991/92, Öl auf Leinwand, 300 x 600 cm

Barbara Quandt haben die Wende und das Chaos nach dem Fall der Mauer stark beeinflusst. Menschen und Tiere agieren auf der Leinwand ohne Zeit ohne Raum.
Thematisiert werden Bindung und Trennung, Fliegen und Lieben, Verlust und Schmerz, Leben und Tod als Endlosschleife von Werden und Vergehen.

Der Verein Berliner Künstler (VBK) ist eine selbstverwaltete und unabhängige Vereinigung bildender KünstlerInnen, die in Berlin leben und/oder arbeiten. Die vereinseigene Galerie am Schöneberger Ufer wirkt als Plattform für unterschiedliche Ausstellungsformate sowie Diskursveranstaltungen. Darüber hinaus kooperiert der VBK mit nationalen wie internationalen Organisationen und realisiert Kunstprojekte im In- und Ausland. Gegründet 1841 ist der VBK der älteste Künstlerverein Deutschlands und repräsentiert derzeit 120 aktive Mitglieder.

ERÖFFNUNG
Mittwoch, 5. September 2012, 19 Uhr
Begrüßung erfolgt durch die Künstlerinnen

Konzert der „Spirit-Singers„
Gospel-Chor der Lutherkirche Spandau
Freitag, 14. Septemberr 2012, 19 Uhr
Eintritt 8,00 €, ermäßigt für
Mitglieder des VBK und Studenten
Leitung und Moderation
Matthias Bender

Öffnungszeiten
Di-Fr 15 bis 19 Uhr, Sa-So 14 bis 18 Uhr

Verein Berliner Künstler
Schöneberger Ufer 57
D-10785 Berlin Tiergarten-Mitte

Fon 0049 - (0)30 - 261 23 99
Fax 0049 - (0)30 - 269 31 916
info@vbk-art. de

Bürozeiten: Mo-Fr, 10-15 Uhr
Verein Berliner Künstler




    Berlin Karte Galerie Ausstellungen

    Berlin Daily 19.02.2018
    Bericht
    18:30 Uhr: „Wenn China erwacht, wird die Welt erzittern“ (Napoleon). Das Betriebsgeheimnis des chinesischen Erfolgs der letzten 30 Jahre mit Manfred Osten
    Denkerei | Oranienplatz 2 | 10999 Berlin

    Anzeige
    karma

    Anzeige
    rundgang

    Anzeige
    Atelier

    Anzeige
    berlin


    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Kommunale Galerie Berlin




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    museum FLUXUS+




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Kommunale Galerie Berlin




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    Ephraim-Palais




    Anzeige Galerie Berlin

    Werkabbildung
    museum FLUXUS+