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Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Die zerstörte Stadt war meine Chance

Hilde Weström



Hilde Weström: Planufer, Berlin-Kreuzberg (1951/52), © Foto: Friedhelm Hoffmann

Hilde Weström zum 100. Geburtstag

Hilde Weström (* 31.10.1912) gehört neben Ilse Balg oder Vera Meyer-Waldeck zu den wenigen Architektinnen, die sich mit Kriegsende erfolgreich für den Berliner Wiederaufbau einsetzten. Als eine der ersten Frauen wurde sie 1948 in den "Bund Deutscher Architekten" aufgenommen. 1949 gründete sie ihr eigenes Büro. Seitdem nahm Weström gemeinsam mit Kollegen, wie Wils Ebert, Werner Düttmann oder Paul Baumgarten, an zahlreichen Wettbewerben teil.



Hilde Weström, Haus Hanke-Förster, Berlin-Zehlendorf, Teltower Damm 139 (1965), © Foto: Friedhelm Hoffmann

Ihr vielschichtiges, bis 1981 entstandenes Werk zeigt Weströms Auseinandersetzung mit einer vom Aufbruch geprägten Zeit und den Grundsätzen des Neuen Bauens. Weströms unermüdlicher Einsatz für ein soziales, individuell wandelbares Wohnen machte sie überregional bekannt. 1957 wurden ihre – gemeinsam mit Vera Meyer-Waldeck konzipierten – Entwürfe für Musterwohnungen in der Sonderschau "die stadt von morgen" auf der „Internationalen Bauausstellung Berlin“ als richtungsweisend vorgestellt. Ausgewählte Fotografien, Zeichnungen und Modelle aus dem Nachlass der Architektin, ergänzt durch Leihgaben vom Verborgenen Museum und aus Privatbesitz, geben Einblicke in berufliches Wirken und Lebensweg dieser ungewöhnlichen Baupionierin.


Hilde Weström beim Richtfest Planufer 75/76, Berlin-Kreuzberg 1952, © Foto: Günter Machus

Ausstellungsdauer: 26.09.2012–25.02.2013

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