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Egbert Baqué Contemporary Art

A Tribute to David Bowie - HAUPTSTRASSE - The Berlin Years 1976 – 1978

Gruppenausstellung



Foto: © Joachim Seinfeld, Berlin

Abetz & Drescher - Claus Feldmann - Rainer Fetting - K. H. Hödicke - Ivar Kaasik - Wolfgang Neumann - Tim Plamper - Joachim Seinfeld - Snapple

Als David Bowie am 8. Januar 2013, seinem 66. Geburtstag, für alle Welt überraschend ein Video mit dem neuen Song Where Are We Now, einer anrührend wehmütigen Rückschau auf seine Berliner Jahre, im Internet veröffentlichte und noch dazu das erste neue Album seit zehn Jahren ankündigte – The Next Day erscheint in diesem Monat – fassten wir innerhalb kürzester Zeit den Entschluss, das Frühjahrsprogramm der Galerie zu ändern und für März-Mai eine Hommage an diesen Ausnahmekünstler und -Performer zu organisieren.

Dass David Bowie im damaligen West-Berlin in der Schöneberger Hauptstraße 155 wohnte, ist inzwischen allgemein bekannt. Hauptstraße hat jedoch auch eine wörtliche Bedeutung – in Berlin fand der Mitte 1976 in vieler Hinsicht ausgebrannte Künstler wieder auf die Hauptstraße seines Lebens, zurück zu David Bowie. David Jones alias David Bowie alias Ziggy Stardust alias Thin White Duke musste einer Lebenssituation entfliehen, die ihn zu verschlingen drohte – er brauchte Ruhe und Anonymität, die Freiheit, zu tun, was er wollte. Die fand er in der geteilten Stadt. Hugo Wilcken schrieb: "Berlin war eine Insel, abgeschnitten von der Welt, doch groß genug, sich in dieser Stadt auch verlieren zu können. Jede Schicht des Mythos von Berlin schien einen Aspekt der Persona Bowies widerzuspiegeln – die Künstler des Expressionismus, die Cabaret-Dekadenz, der Nazi-Größenwahn, die verheerenden Zerstörungen, die Isolation hinter der Mauer, die Bedrückungen des Kalten Krieges, die Geister, die nie weichen. Vor allem – Berlin hatte etwas Unwirkliches." Oder, wie Bowie in Where Are We Now singt: "A man lost in time near KaDeWe…"


Der Meistersaal, "the big hall by the Wall", das ehemalige Studio 2 der Hansa Studios in der Köthener Straße 38 im Stadtteil Kreuzberg.
Hier entstanden die Aufnahmen aus Bowies Berliner Jahren. © Joachim Seinfeld, Berlin. Courtesy Egbert Baqué Contemporary Art, Berlin.


In Berlin gesundete Bowie, und es gelang ihm, etwas künstlerisch Bedeutendes von bahnbrechender Wirkung zu schaffen: Die "Berliner Trilogie", die drei Alben Low, ´Heroes` und Lodger, und die von Bowie produzierten Iggy-Pop-Platten The Idiot und Lust for Life gehören bis heute den besten Rock-Alben aller Zeiten.

Unsere Ausstellung versucht, Bowies Berliner Jahre mit Werken von Abetz & Drescher, Claus Feldmann, Rainer Fetting, K.H. Hödicke, Ivar Kaasik, Wolfgang Neumann, Tim Plamper, Joachim Seinfeld und Snapple, mit Malerei, Zeichnung, Fotografie und kurzen Texten nachzuzeichnen, sich dem Phänomen Bowie zu nähern und die Atmosphäre im Berlin der 1970er-Jahre anzudeuten.

Vernissage Samstag, 16. März 2013, 19-21 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 19 Uhr
Samstag 12 – 18 Uhr

Egbert Baqué Contemporary Art
Fasanenstraße 37
10719 Berlin

Tel 030 - 43.91.08.80
Mobil 0179 - 25.26.210
Egbert Baqué Contemporary Art




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    19 Uhr: Zwischen den Bildern lesen, mit Prof. Torsten Schulz, im Rahmen der Ausstellung FOTO | ALBUM Private und anonyme Fotografie aus der Sammlung des Werkbundarchiv - Museum der Dinge | Oranienstraße 25 | 10999 Berlin

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