Lieder ohne Worte – Bilder der Erinnerung,>
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B3 Biennale

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Ephraim-Palais

Barbara Loftus
Lieder ohne Worte – Bilder der Erinnerung



Der Brief, Öl auf Leinwand, 2010, © Barbara Loftus

Laufzeit: 04.09.2013 bis 19.01.2014

Die in Brighton lebende Malerin Barbara Loftus entführt uns in die behagliche Welt ihrer jüdischen Großeltern in Berlin-Schöneberg. Während auf dem Klavier Mendelssohn Bartholdys „Lieder ohne Worte“ verklingen, dringt in die Idylle schon bald das Böse in Gestalt von Braunhemden ein. Möbelpacker schaffen das Instrument weg; ein Verweis auf die bevorstehende Deportation seiner Besitzer. Nur die Tochter Hildegard, Barbara Loftus´ Mutter, überlebt den Holocaust in England. Erst im Alter berichtet sie ihr davon. Barbara Loftus vermag über die Rekonstruktion des Schicksals ihrer Angehörigen hinaus dem Geschehenen eine Aura zu verleihen, der sich der Betrachter kaum entziehen kann.


Konfiszierung von Porzellan, Öl auf Leinwand, 1995, © Barbara Loftus

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Ilse-Augustin-Stiftung zur Förderung bildender Künstler.

Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin
Poststraße 16 | 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr
Eintritt: 7,00 / erm. 5,00 Euro
Infoline (030) 24 002–162
stadtmuseum.de


Ephraim-Palais




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