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Akademie der Künste / Pariser Platz

Traumprotokolle -Filmische Präsentation

Hanna Schygulla



Kino Traum, 1978/2005
(eingefügte Szene aus Rio das Mortes, 1970, Regie: Rainer Werner Fassbinder)
© Hanna Schygulla

Ausstellungseröffnung: Freitag, 31. Januar 2014, 19 Uhr, Eintritt frei
Mit Hanna Schygulla und Dieter Kosslick

Hanna Schygulla wurde Ende der 1970er Jahre durch die Fassbinder-Filme „Die Ehe der Maria Braun“ und „Lili Marleen“ zum internationale Star des deutschen Films. In dieser Zeit entstanden auch ihre ersten eigenen Videoarbeiten. Anstelle einer klassischen Dokumentenausstellung zu Leben und Werk von Hanna Schygulla werden in der Akademie der Künste ab dem 1. Februar 2014 ihre Kurzfilme gezeigt. Damit wird ein Teilbereich ihres Schaffens vorgestellt, der der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt ist.

„Angefangen hat es mit dem Träumen, denn wenn wir schlafen und träumen, erwacht in uns ein Dichter, der uns mit gewagten Bildern und Worten das sagt, was unser Wachsein uns verbirgt. Auf Grund von kurzen Aufzeichnungen habe ich einige Träume mit offenen Augen vor meiner laufenden Videokamera nacherlebt.“, beschreibt Hanna Schygulla die Intention für ihre Videos. Entstanden sind die „Traumprotokolle“ (1978/79), die sie mit minimalen Mitteln selbst produzierte und in denen sie teilsweise auch mitwirkte. Die sehr persönlichen und zugleich rätselhaften Videominiaturen spiegeln ihre inneren Vorstellungswelten, reflektieren aber auch reale Begebenheiten. Daneben werden Projekte zu sehen sein wie „Hanna Hannah“ (2006/2007), in dem sie sich ins Labyrinth des Holocaust-Mahnmals mitten in Berlin begibt, im Gedenken an jene Jüdin Hannah, nach der Hanna Schygullas Mutter sie benannt hat. In „Traumtunnel“ (2005) wechseln die Bilder in eine magische Unterwelt, in die eine Frau, 27 Jahre älter und im Heute, den Zuschauer mit den Themen des Verlustes, des Todes und der Versöhnung konfrontiert.


Schwester, 1978/2005
© Hanna Schygulla

Während der Laufzeit finden zwei Begleitveranstaltungen mit Hanna Schygulla statt. Ihre Gesprächspartner sind Andres Veiel (25.02.2014) und Max Moor (06.03.2014).

Eine Ausstellung der Akademie der Künste, Berlin
In Kooperation mit Maison Européenne de la Photographie, Paris, und Le Fresnoy, Lille
Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

1. Februar – 30. März 2014

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin
Tel. 030 20057-1000
info@adk.de

Di–So 11–19 Uhr, Eintritt EUR 5/3, bis 18 Jahre und dienstags von 15 bis 19 Uhr Eintritt frei
Akademie der Künste / Pariser Platz






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    20.30 Uhr: mit Maximilian Marcoll und Annie Garlid + „Amproprification #7: Weiss / Weisslich 17c, Peter Ablinger“ im Rahmen der Gruppenausstellung ECHOES
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