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Kommunale Galerie Berlin

Werke aus dem Zykus MOMENTE. AUGENBLICKE. Malerei

Horst Hirsig



Horst Hirsig, Zyklus „Momente. Augenblicke“, Bild 10.04.11/I, 2011, Mischtechnik auf Papier, 28 x 23 cm, Detail

Eröffnung Sonntag, 4. Mai, 12 Uhr
Laufzeit 4.5. bis 6.7.2014
Ort Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
Öffnungszeiten Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
Eintritt frei

Dem Berliner Künstler Horst Hirsig widmet die Kommunale Galerie Berlin eine umfangreiche Ausstellung zum 85. Geburtstag.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 4. Mai 2014, um 12 Uhr, eröffnet. Es spricht der Kunsthistoriker und Kurator Dr. Eckhart Gillen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und einem Beitrag von Dr. Eckhart Gillen.

Unter dem Titel „Momente. Augenblicke“ werden aktuelle Werke von 2000 bis 2014 aus dem Oeuvre des Malers vorgestellt. In diesen Werken finden Vergangenheit und Gegenwart zueinander, so Horst Hirsig über seine Arbeiten. Im Zentrum der großformatigen Werke stehen markante Zeichen, ausgeführt meistens in Rot oder Schwarz auf heller lichter Leinwand. Aus Linie, Fläche, Raum entwickelt er seine Bildsprache. So präsentiert die Ausstellung zwei Werke aus der Bilderfolge der großen monolithischen Tore. Mit diesen beiden Werken und der Zeichnung „Ein Tag im November von 1989“ stellt er den direkten Bezug zur eigenen Biografie und seiner Generation der 1930er und der politischen Entwicklung von 1989 her.


Horst Hirsig, Zyklus „Momente. Augenblicke“, Großes Zeichen, Bild 03.05.98, 1998, Acrylfarbe auf Leinwand, 230 x 180 cm

Ein weiteres, vielfach verwandtes Bildelement in seinem Schaffen ist die Doppelfigur, anfänglich in den 1960er Jahren noch vollkommen aus der figürlichen Formensprache entwickelt, jetzt auf zwei parallel stehende, rote ineinander verbundene Linien reduziert: zentral in der Bildmitte vereint, indem sie sich stützen und zugleich verdrängen. Dahinter die schattenhaften Umrisse als schwarze Linie.

Horst Hirsig zelebriert den Dialog von Wesen und Dingen in seinen Bildern. Er entwickelt mit den traditionellen Mitteln der Malerei eine universelle Bildsprache, die bis heute aktuell bleibt. 1974 stellte Horst Hirsig seine Werke in der Nationalgalerie aus. Im Katalog dazu heißt es von Jörn Merkert: „Mit seinen präzisen Formkürzeln berichtet er über die Dramatik der Vorgänge in der Innenwelt des Einzelnen im Verhältnis zur Außenwelt, und die ins Bild gesetzten Beschädigungen des Menschen werden dabei von Sicherem und Versöhnlichem als Gegenspannung begleitet.“


Horst Hirsig, Zykus „Ein Tag im November“, Zeichnung 2, 1989, Mischtechnik auf Papier, 82 x 70 cm

Horst Hirsig, geboren 1929, lebt und arbeitet in Berlin. Von 1971-1993 lehrte er an der Hochschule der Künste Berlin; von 1993-1996 war er Rektor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 17
10713 Berlin
Tel: 030 | 9029 16704 (Galerie)
info@kommunalegalerie-berlin. de
kommunalegalerie-berlin.de
charlottenburg-wilmersdorf.de
Kommunale Galerie Berlin




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