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"female signs - In Augenblicken" Fotografie und Malerei

Iwona Wanda Kowalczyk / Fotografie und Katharina Ismer/Malerei


female signs - In Augenblicken
6.April - 19.Mai 2007
Iwona Wanda Kowalczyk / Fotografie und Katharina Ismer/Malerei
Eröffnung am 5.April, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten Mo,Mi 11-19, Di,Do,Fr 11-16, Sa 12-19
janinebeangallery
Torstraße 201
10115 Berlin
janinebeangallery.com

Pressetext

female signs - In Augenblicken
präsentiert zwei Künstlerinnen aus Polen und Deutschland, die zwar mit unterschiedlichen Medien arbeiten, kongruent aber sehr feminin "Augenblicke" begreifen und umsetzen.
Die ikonografischen Fotografien der Künstlerin Iwona Wanda Kowalczyk setzen sich zugleich ästhetisch als auch analytisch mit der historischen wie gesellschaftlichen Mystifikation der Frau als Heiligen auseinander. Kowalczyk montiert dazu physiognomische Merkmale wie Augenpaare von Frauen aus ihrem Leben in die Idealbilder weiblicher Ikonen.
Katharina Ismers Malerei fasziniert durch die Überlagerung geometrischer und organischer Strukturen. Kräftige Braun- und Grüntöne treffen auf helle klare Farben in Konstellationen von großer Verdichtung und kontrollierter Dynamik. Die inhaltlichen Referenzen gehen auf Großstadtarchitekturen zurück, in denen Fragmente von Landschaft auftauchen. Nach ihrer erfolgreichen Ausstellung in der Villa Grisebach präsentiert die janinebeangallery ausgewählte Arbeiten der Berliner Künstlerin innerhalb des Projekts "female signs".

Iwona Wanda Kowalczyk / Fotografie / lebt und arbeitet in Berlin und Lodz
In dem ikonografischen Werk "Kann jede Frau Maria sein" setzt sich Iwona Wanda Kowalczyk zugleich ästhetisch als auch analytisch mit der historischen wie gesellschaftlichen Mystifikation der Frau als Heiligen auseinander.
Die Frau als Mutter, als Ehefrau, als Prostituierte, als Heilige, als Jungfrau oder als Amazone - diese Frauenbilder gibt es seit Urzeiten.
Jedoch birgt diese Idealisierung der Frau einen Kontrast mit dem rauen Realismus des Alltags einer Frau.
Kritisch macht die Künstlerin auf Missverständnisse aufmerksam, die gerne politisch wie religiös zur Stärkung eines unterdrückenden Weltbildes eingesetzt werden.
Dazu montiert Kowalczyk physiognomische Merkmale wie Augenpaare von Frauen aus ihrem Leben in die Idealbilder weiblicher Ikonen.

Eine Einzelperson und ein Ideal verschmelzen, verbinden ihre Eigenheiten.
Einerseits erfährt das Individuum dadurch eine Aufwertung nach den Maßen einer Ikone, andererseits ist es in deren Antlitz isoliert und nur teilweise dargestellt. Die Frage bleibt offen, ob den Betrachter hier Augen aus dem Gefängnis oder dem Träger ihrer Seele anblicken.

Katharina Ismer/Malerei/Deutschland/Berlin
Nach ihrer sehr erfolgreichen Ausstellung in der Villa Grisebach präsentiert die janinebeangallery nun erstmalig neue und ältere Arbeiten der Berliner Künstlerin innerhalb des Projekts "female signs". Die Künstlerin ist fasziniert von der Überlagerung geometrischer und organischer Strukturen. Breite, gestische Pinselstriche beschreiben narrative Elemente, die erkennbar auf Landschaft, Architektur und Innenräume verweisen. Daneben besteht ein formal subjektives System abstrakter Farbflächen. Kräftige Braun- und Grüntöne treffen auf helle klare Farben in Konstellationen von großer Verdichtung und kontrollierter Dynamik. Die inhaltlichen Referenzen gehen auf Großstadtarchitekturen zurück, in denen Fragmente von Landschaft auftauchen.

female signs - ist ein Projekt der janinebeangallery, das ausschließlich weibliche Künstler präsentiert. Das Projekt möchte die femininen Seiten in der Kunst hervorheben und stärken. Unter dem Motto female signs setzen Künstlerinnen Zeichen, zeigen Ansichten, geben Einsichten und verdeutlichen ihre Perspektive auf die heutige Stellung der Frau mit ihren unterschiedlichsten Rollen und gesellschaftlichen Zwängen.
Hierfür werden zu einem thematischen "Untertitel" internationale Künstlerinnen und deren Werke von der Kuratorin der Galerie, Janine Biermann ausgewählt. Bei der Entstehung der Ausstellungen arbeiten Kuratorin und Künstlerinnen sehr eng zusammen. So ist nicht nur das Oeuvre der jeweiligen Künstlerinnen richtungweisend für die Wahl des Themas der Ausstellung, sondern oftmals stellt sich reziprok auch das Thema als Inspiration für das gegenwärtige Schaffen der Künstlerinnen heraus.
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    19 Uhr: Zwischen den Bildern lesen, mit Prof. Torsten Schulz, im Rahmen der Ausstellung FOTO | ALBUM Private und anonyme Fotografie aus der Sammlung des Werkbundarchiv - Museum der Dinge | Oranienstraße 25 | 10999 Berlin

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