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Guardini Stiftung

"Zeitsprung"

Erich Salomon / Barbara Klemm


Abbildung: Erich Salomon, Aristide Briand weist auf Erich Salomon mit dem Ausruf "Ah! Le voilà! Le roi des indiscrets.", Paris, August 1931, © Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz

Zeitsprung. Erich Salomon / Barbara Klemm
Eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa) in der Guardini Galerie, Berlin vom 22. Mai bis 13. Juli 2007

Erich Salomon, einem der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und Barbara Klemm, deren Arbeiten sich fest in das kollektive Gedächtnis verankert haben, widmet sich die Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa), "Zeitsprung", die am 22. Mai in der Guardini Galerie Berlin, eröffnet wird.

Die Pressefotografien des 1944 gestorbenen Erich Salomon und die künstlerischen Reportagefotos der 1936 geborenen Barbara Klemm gehen in der Ausstellung "Zeitsprung" eine spannungsvolle Symbiose ein: Neben dem Nachrichtenwert vermitteln sie politische, soziale und psychologische Hintergründe der dargestellten Ereignisse. Barbara Klemm und Erich Salomon sind ihrem Selbstverständnis nach Journalisten und keine Künstler - dass sie heute als Künstler verstanden werden, folgt der Logik ihrer Bilder. In der Ausstellung "Zeitsprung" sind die Bilder von Erich Salomon und Barbara Klemm herausragende Beispiele der deutschen Pressefotografie. Beide haben als Journalisten unwiederbringliche Zeitdokumente und als Künstler Bilder von außergewöhnlicher Intensität geschaffen.

Erich Salomon, seinerzeit Starfotograf, arbeitete in den 1930er Jahren mit List und versteckten Kameras, um berühmte Zeitgenossen in unbewachten Augenblicken zu fotografieren. Seine Methoden nehmen die der heutigen Paparazzi vorweg, seine Bilder jedoch sprechen nicht die sensationslüsterne Sprache der Enthüllung. Dank seiner Prominenz hatte er Zutritt zu den höchsten Zirkeln der Macht - und in die Wohnzimmer von Stars in Film, Musik, Literatur und Kunst.
Barbara Klemm arbeitet hauptsächlich mit der Methode des ungestellten Bildes, jedoch benutzt sie keine versteckte Kamera. Oft steht sie am Rande einer Veranstaltung, sie fotografiert kurz vor oder nach dem Höhepunkt. Barbara Klemm gelingt es auf diese Weise immer wieder, die Inszenierungen von Politik zu unterlaufen und hintergründige Bilder der Ereignisse zu liefern. Sie meidet jeden Effekt, und die Perfektion ihrer Kompositionen wird erst mit dem zweiten Blick sichtbar.

Mit der Ausstellung “Zeitsprung. Erich Salomon / Barbara Klemm“ setzt das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) eine Ausstellungsreihe zur Fotografie aus Deutschland fort, die 1992 begann und in ihrer Komplexität höchst unterschiedliche Ansätze aufzeigt.

Das ifa initiiert, konzipiert, veranstaltet und fördert Ausstellungen zeitgenössischer deutscher oder in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler im Ausland. Daneben gibt das ifa einer jungen Künstlergeneration die Chance, sich international vorzustellen oder an Biennalen teilzunehmen. Weltweite Ausstellungstourneen bringen Künstler und Publikum unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und schaffen Netzwerke. Darüber hinaus präsentieren und vermitteln die ifa-Galerien Stuttgart und Berlin zeitgenössische Kunst, Architektur und Design aus Transformations- und Entwicklungsländern. Das ifa ist der Kooperationspartner des Auswärtigen Amtes für die Realisierung der deutschen Beiträge auf den Biennalen in Venedig und São Paulo.

Konzeption der Ausstellung: Andreas Rost
Eröffnung: 22. Mai 2007 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. Mai bis 13. Juli 2007


Ort
Guardini Galerie
Askanischer Platz 4
10963 Berlin
Tel. +49-30-217 358 - 14, Fax +49-30-217 358 - 99
Öffnungszeiten: Di bis Fr 14 - 19 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutsch und englisch mit Texten von Andreas Rost und Jürgen Leinemann, herausgegeben von Dr. Ursula Zeller / Institut für Auslandsbeziehungen e.V., Stuttgart

Weitere Informationen:
Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa), Karin Lisewski, Tel. 030 - 2844 9115, Fax 030 - 282 3331, E-Mail: lisewski@ifa.de; ifa.de



Pressekontakt: Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Miriam Weber, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Deutschland, Tel +49-711-22 25 105; Fax +49-711-22 25 131; E-Mail: weber@ifa.de, ifa.de


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