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Bereznitsky Galerie / aktuell keine Ausstellungstätigkeit

"ESMUS"

Boris Berger


Boris Berger "ESMUS" - Eine magische Skulptur
Tausende Weltraumengel mit leuchtenden Augen unterwegs aus der Vergangenheit in die Zukunft…
Nur eine Station in Berlin!

Mit Videoinstallation, phosphorisierenden Bildern, unaufdringlicher interaktiver Kommunikation, sowie Glühwein und einer Lesung mit Boris Berger und Viacheslav Kuritsyn

Bereznitsky Berlin. Gallery for Contemporary Art
Linienstr. 144, 10115 Berlin-Mitte
Vernissage: 11.1., 19-22h, 11.1.-22.2., Di-Sa 12-19h
bereznitsky-gallery.com


Boris Berger:
geboren 1965 in Lviv (Ukraine)
Legte und arbeitete in der Ukraine, Dagestan und Moskau, zur Zeit lebt er in Deutschland
Künstler, Theaterregisseur, Autor von Performances und Balletten

ESMUS: eine Entstehungsgeschichte

…der Künstler streift dünne Folie zu einem weichen Bett, ein schwerer Stein und eine Glaskugel, seiner Gewichtpflicht nicht bewusst, finden ihren Platz. Dann knödelt der Künstler - ein Demiurg - eine Skulptur, wie wir einst alle aus Erde und Lehm geknödelt wurden. Sternenstaub ist sein Lehm…

Das Erstaunlichste an der Kunst ist die Kombination von Einfachheit der Form und Frechheit der Ausführung. Die scheinbar einfachsten „Handgriffe“ sind stets auch die schönsten – sei es Van Goghs Striche, Toulouse-Lautrecs Linien oder die Scherenschnitte in den Applikationen von Matisse. Oder die „Lichtkopien“ von Warhol, oder die „Bildrisse“ von Malevitsch.
Die scheinbare Leichtigkeit der Lösung „rechtfertigt“ sich aber durch die „Diktatur der Umsetzung“: ein Feld voll Striche - eine Schwarm von schwarzen Quadraten - ein Legion von ESMUSen: wie Papierkraniche, von der Hand eines todkranken japanischen Mädchens zusammengefaltet, versuchen sie ihren Erschaffer zu erlösen und zu retten. Von den ESMUSen – diesen „Entchen“ oder „Kranichen“, um den Pathos etwas herabzusetzen, - sind bereit über Tausend Stück „geknödelt“ worden. Die in ihnen enthaltene „Tropfen Kunst“ sind, zusammengerechnet, mehr als die bloße „Summe der Summanden“: so verbinden sich die „kleineren“ Seelen zu einem Megaorganismus.
Die Materialien - Stein, Glas, Folie (weder Papier, noch Metall) - bilden ein archetypisches Trio (beziehungsweise ein Quartett), und dies entspricht der „absoluten Form“ der Figürchen: ein Tropfen ist der halbe Kreis des Yun-Yang`s, ein Ewigkeitssymbol, ein gutmütiger Alien. Zum guten Letzt, ein Phallus (der, übrigens, so unaggressiv nur ganz selten in der Kunst zu sehen ist).
Also, „Symbol auf Symbol“ – was vielleicht unangenehm sein könnte, wäre das Ganze doch nicht so luftig, unaufdringlich, spielerisch und festlich.
Viatcheslav Kuritsyn

„Die Wissenschaft kennt die noch nicht, die Tiere mit geschlossenen Augen. Aus Neugier gehen ihre Lider nur auf. Und dann erblinden sie vor Begeisterung“
Andrej Sen-Senkov

Der erste ESMUS kam vor einem halben Jahr in Essen zur Welt. Erst jetzt füllen sich die Reihen der Folien-Armee des unsichtbaren Imperators. Berlin wird als erste Stadt die Parade erleben. Kleinere „Regimente“ traten bereits in Lviv und Moskau auf.
Bereznitsky Galerie / aktuell keine Ausstellungstätigkeit




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    Berlin Daily 11.12.2017
    Fotoalbenlesung
    19 Uhr: Zwischen den Bildern lesen, mit Prof. Torsten Schulz, im Rahmen der Ausstellung FOTO | ALBUM Private und anonyme Fotografie aus der Sammlung des Werkbundarchiv - Museum der Dinge | Oranienstraße 25 | 10999 Berlin

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