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Fruehsorge | Galerie für Zeichnung

The Gardner’s Labyrinth

Carola Bark


Abbildung: Carola Bark, o.T.Klebeband auf Tür, 70 x 52 cm, Oderbruch 2007

Carola Bark: The Gardner’s Labyrinth

Eröffnung: Samstag, 12.1.2008, 18-21 Uhr
Dauer der Ausstellung: 12.1.-16.2. 2008

Wir präsentieren mit „The Gardner’s Labyrinth“ Carola Barks zweite Einzelausstellung in der Galerie. Die in Berlin lebende Künstlerin, die 2007 am Goldrausch Künstlerinnenprogramm teilgenommen hat, stellt neueste Arbeiten auf Papier sowie eine Wandzeichnung und fotografische Dokumentationen ihrer Arbeiten im öffentlichen Raum vor.

Barks zeichnerisches Vokabular scheint auf den ersten Blick streng ungegenständlich: Linien, Raster, Streifen, rhythmisierte Flächen und Räume.
Fast unzeitgemäß klassisch für eine junge Künstlerin, die auch keinerlei Anstrengungen unternimmt ihren Arbeiten einen besonders „hippen“ oder „zeitgeistigen look“ zu verpassen. In unaufgeregt souveräner Manier adaptiert sie für sich eine auf einfachen, meist linearen Elementen beruhende Formensprache, die seit Künstlern wie Agnes Martin oder Fred Sandback einen festen Platz im ästhetischen Diskurs der Abstraktion innehat.

In Ihren neuen Zeichnungen bezieht sich Bark auf geometrisch organisierte Grundrisspläne italienischer Renaissancegärten und variiert diese zu repetitiven Mustern, die eher an Schaltpläne von Maschinen erinnern als an die ordnende und gestaltende Hand eines Gärtners.

Barks Interventionen, spontane Klebestreifenzeichnungen in der Natur und im öffentlichen Raum, die wie „Minimal Art Graffiti“ wirken, reflektieren urbane und architektonische Gegebenheiten. Hier schafft die Künstlerin aber auch mit einem gewissen Sinn für Humor Irritationsmomente und Perspektivverschiebungen, je nach Bedeutung oder kompletter Bedeutungslosigkeit und Verstiegenheit des Ortes.


Carola Bark: The Gardner’s Labyrinth

Opening: Saturday, 12.1.2008, 6-9 p.m.
Duration of the show: 12.1.-16.2. 2008


We are happy to present „The Gardener’s Labyrinth“, Carola Bark’s second soloshow at the gallery. The Berlin based artist who has participated 2007 in the Goldrausch Postgraduate Professional Development Programme for Female Fine Artists, will show new works on paper, a walldrawing and fotos of her interventions in the public space.

Bark’s drawing vocabulary is at first sight strictly non objective. Lines, grids, stripes, rhythmical explorations of surfaces and spaces. Almost anachronistically classical for a young emerging artist, who shows no interest whatsoever to give a cool or hip look to her works. In a very relaxed and confident manner she is adapting a simple formal language based on linear elements, a vocabulary, deeply rooted in the discourse of non-objective art and connected to artists like Agnes Martin or Fred Sandback.

Her most recent drawings are quoting the geometric structures of italian Renaissance gardens creating repetitive patterns, more reminiscent of a circuit diagram than of the caring gardener’s hand.

Her interventions in the public space and in the natural environmemt , spontaneously executed drawings with masking tape, could be described as „minimal art graffiti“. Bark is herewith reflecting on urban sites and architectural contexts and – with a certain sense of humor, is also creating moments of irritation by shifting the viewers perspective, given the significance or total irrelevance of the location choosen.


jan-philipp fruehsorge
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