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SARA ASPERGER GALLERY

"ISRAELI SHOTS"

Hadas Kedar, Yochai Avrahami, Public Movement, Roy Menahem Markovich, Guy Saggee


Abbildung: Ausstellung "ISRAELI SHOTS" / Photographie von Public Movement, 2008 (Künstlerduo aus Tel Aviv)

SARA ASPERGER GALLERY
Sophienstr. 18
10178 Berlin

Tel: +49 (0)30 28044904
Fax: +49 (0)30 28044905

Email: info@asperger-gallery.de
asperger-gallery.de / sara-asperger-gallery.de

Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 11.00 - 19.00 Uhr


Ausstellungen

1.) 26.4.2008 - 31.5.2008

Titel: ISRAELI SHOTS
Künstler: Hadas Kedar, Yochai Avrahami, Public Movement, Roy Menahem Markovich, Guy Saggee
Beschreibung: junge Positionen aus Israel. Video / Photografie / Zeichnung

Vernissage: Freitag, den 25.4.2008 ab 19.00 Uhr

2.) 7.6.2008 - 5.7.2008

Titel: DIEGO HABOBA
Künstler. Diego Haboba (Buenos Aires)
Beschreibung: Malerei aus Argentinien

Vernissage: Freitag, den 6.6.2008 ab 19.00 Uhr

Licht, Kamera, Action:

(...ein Steppengrasknäuel kullert ins Set)

Auf dem Boden liegen Überreste eines Filmsets. Der Streifen 'Experiment: Utopia' wurde vor langer Zeit abgedreht. Längst sind die Schauspieler fort. Ebenso der Regisseur. Damals glaubten die Kinobesucher noch an konstruierte Realitäten. Zwischen den Studios und den Zuschauern war ein Pakt beschlossen worden.

Ruinen synthetischer Landschaften gestatten dem gelegentlichen Eindringling einen flüchtigen Blick auf das, was man einst für eine praktikable Realität hielt. Widerhallendes Gelächter vom Band belebt, verrottende Requisiten. Dies ist der Schutt aus Traumbildern. Umherverstreute Fragmente ausgesprengter, verfallender Technicolor-Kulissen werden, in der nächsten Generation, zum Hintergrund für "Die Wiederkehr der Geschichte 2".

Die Zusammenfassung der Fortsetzung: Erdrosselte und abgelegte Utopien-Träume, weiter verwertet als neue Ideenkonstellation. Virtuelle Welten, gefertigt aus den Trümmern einer Schimäre. Pappe, Plastik, Basismaterialien, und selbst gemachte innovative Techniken verschleiern das grundlegende Elend des Scheiterns.

Eine neue Generation hat sich aus den Trümmern der Täuschungen geschaffen. Post-utopisch geprägte Israeli der zweiten und dritten Generation finden Zuflucht im Spiel mit der Vorstellung von der Katastrophe. Sie sind belegt mit einem Vermächtnis und scheinbar nicht in der Lage, sich von Schwierigkeiten fern zu halten. Diese Künstler spielen mit der Vorrichtung, die sie ‘Heimatland’ nennen, indem sie schonungslos ihre Furcht, Frustrationen und Faszinationen dessen aufführen, was ihnen von einer Traumwelt hinterlassen wurde.

Roy Menahem Markovichs kompakte Utopien sind aus gerade zur Verfügung stehenden Materialien mühselig miteinander verschmolzen, nur um binnen Sekunden auseinander zu fallen.

Zufällige Begegnungen im Bereich der Öffentlichkeit hinterlassen bisweilen katastrophale, wenn auch recht ästhetische Spuren in den Arbeiten von Public Movement.

Yochai Avrahami lockt Alpträume eines Israeli in Weimar hervor.

Guy Saggee lässt ein Märchen wieder auferstehen, und befiehlt uns so die Rückkehr zur Geschichte.

In den Arbeiten Hadas Kedars nimmt der Angriff eines Modellflugzeugs auf Mini Israel Hunderten die Heimat.

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ISRAELI SHOTS

Hadas Kedar, Yochai Avrahami, Public Movement, Roy Menahem Markovich and Guy Saggee

Lights, Camera, Action:

(...a tumble-weed rolls into set)

Remnants of a film-set rest on the ground. The film 'Experiment: Utopia' was shot way back. The actors have long gone. The director too. Back then audiences believed in constructed realities. A pact had been fixed between studios and audiences.

Ruins of synthetic landscapes allow the occasional intruder a glimpse of what was thought of then as a feasible reality. Echoes of canned laughter animate decaying props. This is the rubble of dream-images. Fragments of blasted out, decaying technicolor scenery strewn about will become, in the next generation, the background for the 'The Return of History 2'. The sequel's synopsis: Stifled and discarded utopian dreams salvaged into a new constellation of ideas. Virtual worlds fabricated from the debris of a chimera. Cardboard, plastic, laminates and do-it-yourself innovative techniques disguise the fundamental misery of failure.

A new generation has built itself out of the debris of delusions. Second and third generation Israeli post-utopians find refuge in toying with the notion of the Catastrophe. Given a legacy they do not seem to be able to steer away from trouble. These artists play with the contraption they call 'Homeland' by relentlessly enacting their frights, frustrations and fascinations of what was left to them of a dreamworld.

Roy Menahem Markovich's Compact utopias are laborously fused together from near-at-hand materials only to fall apart in seconds.

Chance encounters in the public sphere leave at times catastrophic, although quite aesthetic marks in Public Movement's works.

Yochai Avrahami draws out nightmares of an Israeli in Weimar.

Guy Saggee resurrects a fairytale to order us to return to history.

A model airplane attack on Mini Israel leaves hundreds without homes in Hadas Kedar's works.
SARA ASPERGER GALLERY




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