Katharina Arndt, BUY NOW, 2013

Mit Arbeiten von
Katharina Arndt, Alexandra Baumgartner, Jennifer Chan, Cesar Escudero Andaluz, Nadine Fecht, Manuel Gras, Maarten Janssen, Ralf Kopp, Alicja Kwade, Erica Lapadat-Janzen, Lorna Mills und Yoshi Sodeoka, Virginie Mossé, Maximilian Roganov, Sebastian Siechold, Philipp Valenta und Vadim Zakharov

Eröffnung: Freitag, 29. August 2014, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Marc Wellmann, Künstlerischer Leiter Haus am Lützowplatz
Einführung: Tina Sauerländer, Kuratorin der Ausstellung


Cesar Escudero Andaluz, Captura de pantalla 2013-04-08 a las 16.59.05.jpg, aus der Serie »File_mon«, Infografie auf Fotopapier, gerahmt 30,4 × 45,7 c, 2013

Die kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Bedeutung des Geldes ist in den vergangenen Jahren ein sehr präsentes Thema in der Kunst geworden. Die »Geldkunst« (Money Works) entwickelte sich seit den 1960er Jahren mit Arbeiten wie dem mit Dollarscheinen beklebten Totenschädel von Robert Morris („Untitled“, 1963/64), den beschrifteten Geldscheinen von Joseph Beuys oder Andy Warhols Bildern mit Dollarzeichen. Heute prägen Finanzkrisen, kaum nachvollziehbare Höchstpreise auf dem Kunstmarkt oder persönliche Erfahrungen ein künstlerisches Spektrum, das in zahlreichen Ausstellungen behandelt wird. Dazu gehören »The End of Money« im Witte de With Center for Contemporary Art (2011), »Sex, Money and Power« in der Maison Particulière in Brüssel (2013), »Money after Money« in Tokio (2013), »Time/Bank« von Julieta Aranda & Anton Vidokle im e-flux Pavillon der documenta 13 (2012) oder auch die »Danae«-Installation von Vadim Zakharov im russischen Pavillon auf der Venedig Biennale (2013). Die Online-Ausstellung www.mon3y.us (seit 2013) bildet mit über 250 Arbeiten das Thema in der breiten Reflektion einer jungen Künstlergeneration ab. Die Ausstellung »MONEY WORKS PART 2« in der Studiogalerie des Haus am Lützowplatz vereint nun aktuelle Arbeiten von internationalen Künstlern verschiedener Disziplinen, die sich mit dem Thema Geld auseinandersetzen.


Alicja Kwade, Das Treibwerk, 8 Münzen, auf Papier montiert, gerahmt, 29 x 36 cm, 2013 – Courtesy Sammlung Block, Berlin

TINA SAUERLÄNDER ist als freie Kuratorin und Autorin tätig. Sie studierte Kunstgeschichte, Betriebswirtschaftslehre und Bayerische Kirchengeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, arbeitete am Münchener Haus der Kunst und bei der Berliner Galerie Camera Work. Mit ihrem Label peer to space (www.peertospace.eu) organisiert und kuratiert sie seit 2010 Ausstellungen in verschiedenen Bereichen der zeitgenössischen Kunst, wie z.B. Visual Noise (Lage Egal, Berlin 2014), Entering Space (Kunsthalle m3 Berlin 2013), Non-Stop Infinity (Boque auf Croque München und Future Gallery Berlin, 2011, kuratiert mit Mike Ruiz) oder Identity Reset? (Boque auf Croque, München 2010, kuratiert mit Maja Block). Als Autorin verfasst sie Künstler- und Katalogtexte u.a. für das Kritische Lexikon der Gegenwartskunst und ist Mitherausgeberin des Kataloges Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld (2013) der Berliner Kunstsammlung Haupt, für die sie ebenfalls als Kuratorin tätig ist.

weitere Informationen:
hal-berlin.de/money-works2/

Haus am Lützowplatz
Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Lützowplatz 9
10785 Berlin

Tel.: +49 30 261 38 05
Fax : +49 30 264 47 13
Mail: office@hal-berlin.de

Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag: 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt frei!

Hinweis: Während der Umbauzeit in der Großen Galerie des HaL vom 1. bis zum 11. September 2014 ist die Studiogalerie geschlossen.

Verkehrsverbindung:
U1, U2, U3, U4 Nollendorfplatz
Bus M29, 100, 106, 187, N26 Lützowplatz ">
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Haus am Kleistpark | Projektraum


Haus am Kleistpark | Projektraum
10823 Berlin,
Grunewaldstr. 6-7
Telefon: 030-90277-6964

Internet: Haus am Kleistpark | Projektraum
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vom 23.8.2018 | 19 Uhr bis 30.09.2018

Titel: Über Land. Landschaftsfotografien von Peter Oehlmann


Künstler:
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© Peter Oehlmann, bei Stepantsminda, Georgien 2015

Eröffnung Donnerstag, 23.8.2018, 19 Uhr, Einführung Franziska Schmidt

Der Fotograf Peter Oehlmann befasst sich mit einem der großen Themen unserer zeitgenössischen Lebenswelt, dem Verhältnis von Mensch und Natur. Er fokussiert auf die Aneignung der Umwelt durch den Menschen und die Folgen, die daraus erwachsen.

In subtil gestalteten Fotografien zeigt uns der Künstler monumentale Landschaften, die – in unzähligen Jahren durch Naturgewalten geformt – anscheinend allen Veränderungen trotzen. Der Mensch erscheint darin auf großer Höhe winzig und oft am Abgrund. Zu sehen sind aber auch öde Wüstungen, Relikte einer industriellen Kultur, vom Menschen geschaffen und inzwischen von allem Leben geleert.

In den aus drei Jahrzehnten stammenden Arbeiten beschäftigt sich Oehlmann mit Land als knapp werdender Ressource ebenso wie mit den sich wandelnden Vorstellungen von idealen Landschaften, mit der Darstellung von (Stadt-)Landschaften als politisches Statement oder der Beziehung zwischen Landschaft und Heimat.

Der Künstler weitet mit seinem Blick auf die bedrohte und verschwindende Natur den Landschaftsbegriff aus, der als Phänomen der Neuzeit mit sich historisch verändernden Konzepten verbunden ist.

Peter Oehlmann, *1953, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und machte sein Diplom bei Evelyn Richter. 1993 war er Mitbegründer der Fotografengemeinschaft ‚ZeitOrt Bilddokumentation‘ mit den Arbeitsschwerpunkten Veränderung städtischer und ländlicher Räume/Architektur/Umwelt, die bis 1999 bestand. Der Künstler hat vielfach national und international ausgestellt, u.a. war er 2012 in der Ausstellung Geschlossene Gesellschaft – Künstlerische Fotografie in der DDR 1949 –1989 vertreten. Seine Arbeiten befinden sich in namhaften Sammlungen, u.a. der Berlinischen Galerie, der Stiftung Moritzburg oder dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst, Cottbus.

HAUS am KLEISTPARK | PROJEKTRAUM, Grunewaldstr. 6 – 7, 10823 Berlin
Ausstellungsdauer: 24.8. – 30.9.2018, Dienstag bis Sonntag 11 – 18 Uhr
Eintritt frei, hausamkleistpark.de, peteroehlmann.de





vom 26.4.2018 | 19 Uhr bis 12.08.2018

Titel: SAYEDA. Frauen in Ägypten


Künstler: Amélie Losier
Werkabbildung
© Amélie Losier, Nadia Ali Abdala, Sadat City, 2014

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 26. April 2018 um 19 Uhr
im HAUS am KLEISTPARK | PROJEKTRAUM laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung Barbara Esch Marowski, Galerieleiterin
Einführung Franziska Schmidt, Kunst- und Fotohistorikerin, Berlin

Vor dem Hintergrund des Umbruchs in den arabischen Ländern ist die französische Fotografin Amélie Losier zwischen 2014 und 2016 mehrfach nach Ägypten gereist, um mit der Kamera der Frage nachzugehen: Was bedeutet es heute, eine Frau in Ägypten zu sein?
Sie hat Frauen aller gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen getroffen, verheiratete und unverheiratete, religiöse und säkulare, städtisch und ländlich sozialisierte, verschleierte und unverschleierte, Frauen mit und ohne berufliche Ausbildung. Sie hat sie interviewt und porträtiert, war bei ihnen zu Hause und mit ihnen unterwegs auf den Straßen. Ihre Fotos und Interviews geben einen tiefen, facettenreichen Einblick in eine Welt jenseits der gängigen politischen Nachrichten.

„Solange die Rechte der Frauen nicht geachtet werden, kann es keinen wirklichen gesellschaftlichen Fortschritt geben“, so die Fernsehmoderatorin Bothaina Kamel im Gespräch mit Amélie Losier.

Bei ihrer Arbeit am Projekt SAYEDA. Frauen in Ägypten nützt die Künstlerin das Medium Fotografie, um sich auf die Seite der Frauen zu stellen. Amélie Losier machte die Erfahrung, dass die Frauen das Bedürfnis und den Willen haben, sich mitzuteilen. Sie war bewegt von dem Vertrauen und der Offenheit, welches ihr die portraitierten Ägypterinnen entgegen gebracht haben. Entstanden sind Kompositionen aus Licht und Raum, die durch die unverstellte Nähe zu den Protagonistinnen überzeugen.

Amélie Losier (*1976, Versailles) studierte Dokumentarfotografie bei Arno Fischer in Berlin an der FAS (Fotografie am Schiffbauerdamm). Seit 2005 arbeitet sie als freie Fotografin vor allem an sozialen Reportagen, die auf Menschen in ihren Welten fokussieren. Dazu gehören auch ihre der Street Photography zuzuordnenden Projekte in Städten wie Berlin, Buenos Aires, New York und jetzt aktuell in Kairo. Die Künstlerin hat vielfach international ausgestellt, bekannt wurde sie u.a. mit Arbeiten aus der Serie Berliner Nachtarbeiter. Zudem hat sie zahlreiche Stipendien erhalten, darunter die Förderungen der VG Bildkunst und „Grenzgänger“ der Robert Bosch Stiftung für ihr Projekt in Ägypten.

Das dreisprachige Buch SAYEDA. Frauen in Ägypten erschien im Verlag Nimbus. Kunst und Bücher.

27.4. – 12.8.2018

HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin-Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

Führung mit Amélie Losier am Mittwoch, dem 30. Mai 2018, 19 Uhr

amelielosier.com




vom 19.10. 2017 | 19 Uhr bis 10.12.2017

Titel: Wildsidewest - Fotografie


Künstler: Anna Lehmann-Brauns

© Anna Lehmann-Brauns, Oasis, San Francisco 2016, c-print auf Aluminium, 50 x 50 cm

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 19. Oktober 2017, 19 Uhr
Einführung: Dr. Matthias Harder, Kurator, Berlin

Anna Lehmann-Brauns hat 2016 eine längere Zeit in San Francisco gelebt. Dort entstand die Serie von Interieurs in Gay Clubs, die Anna Lehmann-Brauns entsprechend ihrer künstlerischen Bildsprache menschenleer fotografiert hat. Die Künstlerin zeigt in ihren detailgenauen, durch die Sinnlichkeit der Farben bestechenden Fotografien eine Bandbreite an Clubs und bezieht auch die Orte am Rande des Spektrums ein. Lehmann-Brauns interessiert hier der selbstverständliche Umgang mit sexueller Identität und der Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebensmodellen.Auf einer anderen Ebene thematisiert sie in dieser Arbeit den Raum als Ort der subjektiven und kollektiven Erinnerung.

In ihrer Fotografie geht es Anna Lehmann Brauns grundsätzlich darum, Stimmungen und Erinnerungen einzufangen. Am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn baute die Künstlerin Räume in Modellgröße nach, die sie an bestimmte Menschen erinnert haben. Das war ihre Art, ein Porträt zu zeichnen. Ihre Raumaufnahmen sind bis heute immer einzelnen Personen und ihren Lebensräumen gewidmet und sind weit entfernt von dokumentierender Architekturfotografie. Miriam Dreysse schreibt dazu:
„Anna Lehmann-Brauns hat als Grundmotiv ihrer Arbeit einmal die Sehnsucht nach dem Vergehenden und den Wunsch, dieses Vergehende zu konservieren, genannt. Tatsächlich scheint sie die Räume, die sie in ihren Bildern erzeugt, zu konservieren, anzuhalten und so festzuhalten, wie sie sind. Zugleich aber hält sie sie durch die kompositorischen Mittel in einem Schwebezustand: in der Schwebe zwischen einer konkreten Örtlichkeit und irrealen, imaginären Räumen, an denen sich die subjektive Erinnerung des einzelnen Betrachters zu entzünden vermag.“
Künstlerführung und Gespräch, Sonntag, 19. November 2017, 16 Uhr
Moderation Dr. Sabine Ziegenrücker

annalehmannbrauns.de

20.10. – 10.12. 2017
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei






vom 22.6.2017 | 19 Uhr bis 13.08.2017

Titel: BURKINI - Fotografien


Künstler: Melina Papageorgiou

Foto: © Melina Papageorgiou, Woman Desert, 2015

Vernissage am Donnerstag, dem 22. Juni 2017 um 19 Uhr, Einführung Matthias Harder

Die junge Fotografin Melina Papageorgiou ist in den letzten Jahren mehrfach in muslimisch geprägte Länder gereist, etwa nach Qatar oder in die Vereinigten Arabischen Emirate. Sie war fasziniert davon, wie anders sich das Baden im öffentlichen Raum zeigt und hat Frauen fotografiert, die im Burkini oder in anderen Kleidungsstücken verhüllt baden gingen.

In der Gesamtheit ist eine heterogene Serie mit Fotografien von Menschen, Straßen und Vegetation entstanden, in der uns Melina Papageorgiou ihren Blick auf eine exotisch wie künstlich wirkende Lebenswelt in der Wüste offenbart. Dabei vermeidet sie Stereotype und zeigt dem Publikum, wie nahe die verschiedenen Welten beieinander liegen können.

Matthias Harder schreibt dazu: „Melina Papageorgiou zwingt uns genau hinzuschauen, uns auf das Detail im Bild zu konzentrieren, dem sie zuvor ihre ganze Aufmerksamkeit gewidmet hat. Mal ist es ein zusammengeklappter Sonnenschirm oder der Sand am Strand bei Nacht, mal der graue Straßenasphalt mit gelben Zebrastreifen, die grüne Vegetation oder das braune Fell der Dromedare – manchmal angeblitzt, häufig im engen Bildausschnitt. Farben spielen hier als charakterisierendes Lokalkolorit eine entscheidende Rolle.“

Melina Papageorgiou wurde 1981 im Freiburg/Breisgau geboren und wuchs in Deutschland und Griechenland auf. Sie studierte Fotografie an der Ostkreuzschule sowie an der Neuen Schule für Fotografie, beide Berlin und war Gaststudentin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Ihre Arbeiten hat sie in Ausstellungen u.a. in Berlin, Cambridge und Athen gezeigt. 2016 wurde ihre Arbeit für den Fotobuch Dummy Award in Kassel nominiert. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.

Zur Ausstellung erscheint das gleichnamige Buch mit einem Text von Dr. Matthias Harder.

HAUS am KLEISTPARK | PROJEKTRAUM Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
22. Juni bis 13. August 2017, Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei
hausamkleistpark.de, melinapapageorgiou.com

Weitere Informationen: Galerieleiterin Barbara Esch Marowski, 030/90277- 6964, esch-marowski@ba-ts.berlin.de
Eine Ausstellung des Fachbereichs Kunst, Kultur und Museen Tempelhof-Schöneberg





vom 30.3. | 19 Uhr bis 24.05.2017

Titel: SEVEN SEAS & LANDMARKS | Prolog. Fotografie und Video


Künstler: Susanne Wehr

© Susanne Wehr, Wandinstallation; Palomino, 2014, Fotografie

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 30. März 2017 um 19 Uhr
im HAUS am KLEISTPARK | Projektraum laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung Barbara Esch Marowski, Galerieleiterin
Zur Ausstellung Dr. Birgit Möckel, Kunsthistorikerin

Susanne Wehr setzt sich in dieser Ausstellungsinstallation mit dem alltäglichen Gebrauch von Fotografie auseinander. Inspiriert durch die Beobachtung, dass die digitalisierte Gegenwartsgesellschaft große Teile ihrer Identität aus wachsenden visuellen Bezügen auf und durch Fotografien bezieht, thematisiert die Künstlerin Fragen zum Umgang mit dem Medium im Feld von Realität, Authentizität und Privatheit. Die gezeigten Arbeiten sind als exemplarisch für den allgemeinen Umgang mit Fotografie zu verstehen. Wie wirken Fotografien? Welchem inneren Bildkodex folgen wir? Welche Folgen hat die massenhafte Verbreitung persönlicher Schnappschüsse auf unser Leben?


© Susanne Wehr, Chicamocha Canyon, 2013, Fotografie, Print auf Zeitungspapier

Zentrum der Ausstellung ist ein Zusammenschnitt aus Filmsequenzen, in denen Fotografien oder der Vorgang des Fotografierens eine wesentliche Rolle im dramaturgischen Zusammenhang spielen. Die Kompilation aus mehr als 30 Filmen, darunter Blow Up von Antonioni, Der kleine Soldat von Godard oder Hitchcocks Das Fenster zum Hof zieht die Betrachter/innen mittels überraschender Verknüpfungen in die Welt der Fotografie. In ihrer Rauminstallation bezieht sich die Künstlerin mit Fotografien auf diese Szenen und setzt poetische Marksteine in einem Meer von Bildern und Wirklichkeiten.

Hinter der künstlerischen Recherche von Susanne Wehr steckt, so die Kunsthistorikerin Birgit Möckel im begleitenden Katalog „...die Suche nach dem Bild hinter dem Bild – nach dem Wesen der Fotografie als etwas dem Bild zugrunde liegenden Eigen(sinnigen), als Moment zwischen Authentizität und Konvention mit Wirkkraft. Mit ihrer aktuellen weitgespannten Präsentation ausgewählter Fotografien digitaler und analoger Herkunft steckt die Künstlerin einmal mehr jenes Feld an Fragestellungen ab, das Fotografie aufwirft.“

Susanne Wehr (*1960) lebt und arbeitet in Berlin. Die Künstlerin wurde vor allem für ihre Arbeit personal views bekannt, mit der sie, wie Christoph Tannert es beschrieben hat, „den fotografischen Bildervorrat dieser Welt durchforstet“. Sie hat in den letzten Jahren u.a. in der Berlinischen Galerie, dem Carré Rotondes (Luxembourg), dem MUSA (Wien), dem Maison Européenne (Paris) ausgestellt.

HAUS am KLEISTPARK – Projektraum, Grunewaldstrasse 6 – 7, 10823 Berlin
31. März bis 24. Mai 2017, Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei
pictures-paradise.de/




vom bis 12.03.2017

Titel: Inszenation - Fotografien


Künstler: Anja Nitz

© Anja Nitz, Tschechische Botschaft in Berlin, Foyer, 2016

Künstlerführung und Gespräch: Sonntag, 12. März, 16 Uhr

Anja Nitz setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Institutionen von gesellschaftlicher Relevanz auseinander. Sie zeigt Innenwelten von Museumsdepots oder Botschaftsgebäuden ebenso wie die von Krankenhäusern oder Atomkraftwerken. Die Fotografin fokussiert auf Vorstellungswelten, die sich in diesen Bauten abbilden, wie das Menschenbild in einer Klinikeinrichtung oder das Verständnis von Zivilisation und Natur in der Konstruktion eines Atomkraftwerks.Über die Darstellung der Räume hinaus dokumentiert Anja Nitz historisch oder kulturell bedingte Werte und deren Veränderung.

Gegenstand dieser Ausstellung ist die Frage nach der Inszenierbarkeit von nationaler Identität, die Suche nach ästhetischen Konventionen innerhalb der räumlichen Gestaltung von offiziellen Institutionen. Anja Nitz hat in Botschaftsgebäuden in Berlin, London, und im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York fotografiert.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

anja-nitz.com

13.1. – 12.3. 2017
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei






vom 10.11.2016 | 19 Uhr bis 11.12.2016

Titel: Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen


Künstler: Gruppenausstellung

© Abel Meseen, Selbstporträt zu Hause, 2016

Eröffnung: 10.11.2016 | 19 Uhr
Begrüßung Barbara Esch Marowski, Galerieleiterin
Zur Ausstellung Peter Fischer-Piel und Sandra Naumann
Musik Samad Alabed Almaijd, Oud


Fotoarbeitsstipendium des Haus am Kleistpark an Peter Fischer-Piel für ein fotografisches Projekt mit Mohammad, Sahar und Sara Abdulqasem, Alaa Darwish, Abed El Kader Bay, Mohammad Haidari, Abdulaziz Jamran, Abel Meseen, Aziz Salim, Bilal Urfa, Mohammad Urfa, Ahmad Yasin, begleitet von Sandra Naumann

Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen zeigt die Situation von Geflüchteten vor, während und nach ihrer Flucht. Fotografien aus der jeweiligen Heimat – Afghanistan, Eritrea, Syrien – geben einen Einblick in die Welt, aus dersie gekommen sind. Bilder von der Flucht und der Ankunft in einem für sie noch fremden Land vermitteln uns einen Eindruck davon, was die Geflüchteten auf ihrem Weg hierher auf sich genommen haben. Seit Herbst 2015 fotografierten sie ihre ganz persönliche, individuelle Lebenssituation sowie ihren Alltag in Berlin und lassen uns in der Ausstellung Zwischen Welten daran teilhaben.

Dienstag, 22.11.2016, 19 Uhr
Diskussionsrunde zum Thema Zwischen Flucht und Ankommen, mit Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner (Psychoanalytikerin, IPU Berlin), Sara Abdulqasem (teilnehmende Fotografin), Lina Chihabi (Flüchtlingshilfe und Integration, Hannover), Moderation: Sandra Naumann

11.11. – 11.12. 2016
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei




vom 6.9. bis 30.10.2016

Titel: camera plana - Fotografie


Künstler: Marc Volk

© 2016 Marc Volk, 22/07/2015 13:14, Pigmentprint

HAUS am KLEISTPARK I Projektraum
Grunewaldstraße 6 – 7
10823 Berlin
hausamkleistpark.de, marcvolk.de
6.9. – 30.10. 2016, Di bis So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Künstlerführung und Gespräch: Donnerstag, 6. Oktober, 19 Uhr

camera plana
Marc Volk – Fotografie


Marc Volk setzt sich in seinem neuesten Projekt „camera plana“ intensiv mit der abbildenden Funktion von Fotografie auseinander.
Visuelle Reize dominieren das zeitgenössische gesellschaftliche Leben, die Fotografie stand bis vor kurzem im Ruf der Zeugenschaft des „so ist es gewesen“.
Marc Volk greift die aktuelle kritische fototheoretische Diskussion auf. Er fotografierte über einen längeren Zeitraum im Projektraum für Fotografie des Haus am Kleistpark. Dabei verwendete er unterschiedliche fotografische Stilmittel, um die Möglichkeiten des Mediums auszuloten und herauszufinden, welche Bilder ihn „wirklich“ interessieren.


© Marc Volk, 15-10-2015 20.28, Pigmentprint

Dem Publikum bieten sich abstrakte Bilder von hoher Gestaltungskraft, die ein manchmal nahezu surreal anmutendes Eigenleben entwickeln und an alles andere erinnern als an den Raum, in dem sie entstanden sind. Sie weisen so darauf hin, was zu sehen ist, was gesehen werden kann, welche Realität eine Kamera sehen kann.
Die Ausstellung ist ein Vexierspiel um das Unsichtbare im Sichtbaren, ein ästhetisches und intellektuelles Vergnügen.


© Marc Volk, 11-06-2015 15.43, Pigmentprint

Marc Volk, 1967 geboren, studierte Kommunikationsdesign an der Universität Essen sowie der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. Seit 1994 wurden seine Fotografien in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Viele Arbeiten erhielten Auszeichnungen, u. a. gewann er 2013 den internationalen Fotowettbewerb „My Secret Life“, der von C/O Berlin veranstaltet wurde. Marc Volk lehrt seit 2007 an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin und ist Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.





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