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Berlin Daily 20.11.2019
Talkin` ´bout my generation | Gesprächsrunde #5

20 Uhr: Kunst und künstlerisches Handeln im öffentlichen Raum. Michaela Melián und Robert Patz, Mod.: Stefka Ammon. Im Rahmen der Ausst. Der Elefant im Raum. Seraphina Lenz. oqbo | raum für bild wort ton | Brunnenstr. 63 | 13355 Berlin

(Einspieldatum: 18.05.2010)

Podiumsdiskussion im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages

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Veranstaltungstipp: Im Rahmen der Lutz Dammbeck Ausstellung im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages findet am 26.5.10/19 Uhr die Veranstaltung: Radikale, Krieger und Gelehrte. Die Geburt der Gegenkultur aus dem Geist des Geheimdienstes? Intellektuelle Genealogien im frühen Kalten Krieg" statt.

Zu diesem Thema legt der Historiker Dr. Tim B. Müller (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Autor eines Buches zu diesem Thema) seine neuesten Forschungsergebnisse dar und diskutiert darüber im Anschluss mit Lutz Dammbeck und Prof. Dr. Gabriele Metzler (Historikerin / Humboldt-Universität).

"Die These von Tim B. Müller lautet: Es ist Zeit für eine radikale Historisierung des Kalten Krieges. Im Mittelpunkt seines Vortrags steht eine Gruppe von Intellektuellen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges zusammenfanden und dauerhafte Freundschaften schlossen. Der Ort, an dem ihre gemeinsame Geschichte begann, war der amerikanische Kriegsgeheimdienst, das Office of Strategic Services (OSS). Neue Zusammenhänge wurden gestiftet, als dort die intellektuellen Emigranten Herbert Marcuse, Franz Neumann und Otto Kirchheimer auf amerikanische Kollegen trafen, auf die Historiker Stuart Hughes, Leonard Krieger und Carl Schorske, den Soziologen Barrington Moore und den Literaturwissenschaftler Norman O. Brown.

Die Intellektuellengeschichte dieser kleinen Gruppe soll als Fenster zu den Lebensbedingungen des Geistes im frühen Kalten Krieg dienen. Regierungsstellen und große Stiftungen wie die Rockefeller Foundation stellten die materiellen und institutionellen Grundlagen bereit, die liberalen Eliten steuerten dieses System von Denk- und Wissensfabriken, das bewusst auch abweichendem Wissen und alternativen Deutungskulturen Platz einräumte." (Presse)

Der Eintritt ist frei.

LUTZ DAMMBECK: ATLASMACHER.
Abbildung: aus "Atlasmacher" von Lutz Dammbeck © Lutz Dammbeck/ Bertram Kober

20. April bis 11. Juli 2010 im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages.
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus am Schiffbauerdamm, Zugang über die Spree-Uferpromenade, Schiffbauerdamm, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.


kunst-im-bundestag.de

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Podiumsdiskussion im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages
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