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Berlin Daily 25.06.2019
Denkerei mobil:

18:30 Uhr: Selfie und Otherfie – Selbstbild, Idealbild und Image/Fremdbild. Über das Verhältnis von Dauer und Flüchtigkeit im digitalen Zeitalter – mit Bazon Brock
Berlin-Saal der Bibliothek (ZLB), Breite Straße 36, 10178 Berlin, 2. Stock

(Einspieldatum: 12.07.2010)

Lynn Hershman Leeson erhält den d.velop digital art award

bilder

Die amerikanische Künstlerin und Filmemacherin Lynn Hershman Leeson gewinnt den mit 20.000 € dotierten d.velop digital art award [ddaa] 2010. Mit dem Preisgeld ist außerdem eine Retrospektive in der Kunsthalle Bremen sowie ein Katalog verbunden.

Der d.velop digital art award [ddaa] wird alle zwei Jahre vom Digital Art Museum [DAM], Berlin, an einen Künstler aus dem Bereich digitaler Medien vergeben.

Neben der Künstlerin Lynn Hershman Leeson waren außerdem Lillian Schwartz, USA, Roy Ascott, Großbritannien, Roman Verostko, USA, Hiroshi Kawano, Japan nomminiert.

Jury: Prof. Dr. Wulf Herzogenrath (Direktor der Kunsthalle Bremen), Dr. Norbert Nobis (Stellvertretender Direktor des Sprengel Museums, Hannover), Kelli Dipple (Kuratorin für Intermedia Art, Tate Modern, London), Stephen Kovats (Künstlerischer Leiter der Transmediale, Berlin) sowie Wolf Lieser (Direktor des Digital Art Museums [DAM], Berlin).

Bisherige Preisträger waren: Vera Molnar, Manfred Mohrund Norman White.

"Lynn Hershman Leeson (*1941) arbeitet seit den 70er Jahren mit Medienkunst und setzt auf sehr innovative Weise die immer neusten Technologien in ihren Arbeiten ein. Dabei widmet sie sich den gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit: Privatsphäre, Geschlechterrollen und die Veränderung des Begriffes Identität im Zeitalter virtueller Welten. Oft agiert sie als Erzählerin nicht-linearer Geschichten, in denen sie die Einsamkeit von Menschen in einer von Kommunikationsmitteln durchdrungenen Welt darstellt; sie arbeitet mit Puppen und Agentinnen und widmet sich Systemen künstlicher Intelligenz.
Sie gilt als Pionierin interaktiver Kunst und setzt ihre Ideen mittels Performance, Film, Fotografie, ortspezifischer Installationen und digitaler Medien um. Eines ihrer bekanntesten Projekte ist Roberta Breitmore, eine fiktive Persönlichkeit, konzipiert und gespielt von Hershman Leeson in den Jahren 1973-79. Mit dieser Arbeit griff die Künstlerin virtuellen Avataren voraus. Hershman Leeson ist auch verantwortlich für eine Reihe von technologischen Innovationen, darunter das erste interaktive, computerbasierte Kunstwerk mit dem Titel Lorna (1983-84) und die auf künstlicher Intelligenz basierende Webagentin Dina (2006)."(Presse)

Hershman Leeson erhielt viel imternationale Preise u.a. den SIGGRAPH Lifetime Achievement Award, den Siemens Media Art Prize, ZKM, den Flintridge Foundation Award oder den Prix Ars Electronica und ihre Werke sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, u.a. im Lehmbruck Museums, Duisburg, in der Tate Modern in London oder im ZKM, Karlsruhe. Sie leitet die Filmfakultät am San Francisco Art Institute und ist emeritierte Professorin für digitale Kunst des Studiengang Technocultural Studies an der University of California, Davis. Sie lebt und arbeitet in San Francisco.


Abbildung: Lynn Hershman Leeson, CybeRoberta, 1995–1998, aus der Dollie Clones Serie, Installation mit einem Spielzeug, Miniatur-Nachbildungen von Kleidung und Accesoires, Videokamera, Webcam, Internetverbindung, eigene Software, Courtesy Lynn Hershman Leeson

ddaa-online.org
dam.org

chk

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Daten zu Lynn Hershman Leeson:


- 19 New Acquisitions in Photography,MoMA
- Exo-Evolution 2015
- Glasgow International 2018
- Guangzhou Triennial 2018
- MoMA Collection
- Riga Biennial 2018
- SCHWINDEL DER WIRKLICHKEIT, 2014
- Triennale der Photographie in Hamburg 2015
- UNTITLED 2018
- Zero1 2012 Silicon Valley
- ZKM Sammlung, Karlsruhe


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Titel zum Thema Lynn Hershman Leeson:

Wer sind ich? Lynn Hershman Leeson auf Identitätssuche in den „KW on location“
Heute letzte Möglichkeit die Ausstellung „First Person Plural“ von Lynn Hershman Leeson zu sehen.Unsere Besprechung ...

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Ausstellungsbesprechung: Die niedliche Katze leuchtet grün.

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