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B3 Biennale

(Einspieldatum: 30.03.2010)

Das richtige Wohngefühl

Eigentlich ist es ja verwunderlich, wenn die Menschen sich ihre Wohnung von einem Makler suchen und finden lassen. Denn eine Wohnung ist schließlich etwas sehr persönliches. Und wie kann ein eigentlich Wildfremder wissen, wo man sich zu Hause fühlen kann? Damit man dem Makler, der einen ja bei der Suche unterstützen soll, so genaue Angaben wie möglich über seine Traumwohnung machen kann, kann man sich selbst ein wenig einstimmen. Auch mit der Außenfassade und Erscheinung seines Wunschhauses. Denn der Architektur sollte insgesamt mehr Beachtung geschenkt werden.

Architektur ist dokumentierte Geschichte

In vielen Städten sind die unterschiedlichen Bauten nach Epochen einzuteilen. Wenn schon nicht nach historischen Epochen, dann zumindest nach Epochen der Baukunst oder einfach nur der Bauweise. Wer weiß in welcher dieser Epochen man sich am ehesten wieder finden und wieder erkennen kann, wird es auf dem Weg zur richtigen Behausung leichter haben. So kann man auf der Suche nach 3 Zimmer Wohnungen entweder in einen mondänen Altbau im Jugendstil ziehen oder sich an ein praktische Bauhaus-Objekt annähern. Ziegelbau der 70er Jahre oder lieber ein modernes Gebäude des 21. Jahrhunderts aus Beton, Glas und Stahl? Für Unentschlossene bleibt noch der Mix aus allem, wenn das Bauamt dabei mitgespielt hat. Man sieht sie nicht oft, aber man sieht sie: Eine Stadtvilla im Kolonialstil, deren erster und fast auch der zweite Stock in alter Bauweise erhalten ist, dann aber zu einer modernen Konstruktion aus Holz- und Glaselementen ausläuft. Leider bekommen Architekten solche Stilbrüche selten genehmigt. Individualisten, die nicht altmodisch leben wollen, aber auch ihre architektonisch-geschichtlichen Wurzeln nicht verleugnen wollen, würden sich jedoch sicher freuen, wenn es mehr solcher Objekte gäbe.

Kunst am Bau

Noch ausgefallenere Gebäude baute wohl nur der Wiener Architekt Hundertwasser. Hier wurde wohl am ehesten versucht, ganz mit dem konstruierten Bauen zu brechen, indem die Wohn- und Geschäftshäuser ein möglichst organisches Aussehen erhielten. Trotz seiner Berühmtheit und vielen Fans findet man heute kaum noch aktive Nachahmer dieses äußerst lebendigen Stils. Am neuen Düsseldorfer Hafen, wo sich junge und etablierte Architekten austoben durften, sind einige Gebäude zu finden, die an den Strich des alten Meisters erinnern. Der neue Zollhof oder besser bekannt als die Gehry-Bauten bestehen aus schiefen Türmen und kippenden Wänden und vermitteln durchaus einen lebendigen Eindruck. Gebaut wurden die drei Häuser vom amerikanischen Architekten Frank O. Gehry und wurden Ende 1998 fertig gestellt, das dritte Gebäude im folgenden Jahr.

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