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Berlin Daily 22.05.2019
Gibt es Kunst gegen Rechts?

19 Uhr: mit Harald Welzer und Raimar Stange.
Im Rahmen der Ausst. GLOBAL NATIONAL - Kunst zum Rechtspopulismus. Haus am Lützowplatz (HaL) | Lützowplatz 9 | 10785 Berlin

(Einspieldatum: 04.04.2011)

Carlfriedrich Claus. Geschrieben in Nachtmeer (Anzeige)

Ausstellung 08. April bis 05. Juni 2011, Eröffnung 07. April, 19 Uhr
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte

Die Akademie der Künste zeigt eine umfassende Werkschau des Künstlers und Philosophen Carlfriedrich Claus (1930-1998). Claus´ Werk entfaltet sich zwischen Poesie, Zeichnung, Grafik und Akustischem in Sprache und Ton. Er lebte zurückgezogen bis 1993 in Annaberg, dann in Chemnitz. Als Zeichner, Schreiber und Denker hat Carlfriedrich Claus die deutsche Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt.

Mit zirka 250 Exponaten stellt die Akademie-Ausstellung, eine Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz, Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv, die geistige und formale Komplexität von Claus´ Werk vor und verdeutlicht sein transdisziplinäres Arbeits- und Lebensprinzip. Im Zentrum steht eine Auswahl der „Sprach-blätter“, einseitige und beidseitige Zeichnungen, die den eigentlichen Kern von Claus´ Werk bilden. Gezeigt werden auch Zeichnungen aus dem Automatischen Tagebuch und der Zyklus Geschichtsphilosophisches Kombinat. Darüber hinaus sind das druckgrafische Hauptwerk Aurora zu sehen und erstmals experimentelle Fotografien, die Claus in jungen Jahren aufgenommen hat. Den Abschluss bildet die Rekonstruktion des Lautprozess-Raums, den der Autor 1995 zum ersten Mal in den Kunstsammlungen Chemnitz einrichtete.

Carlfriedrich Claus war ein Grenzgänger. Arbeit verstand er als unermüdliches Experiment und erforschte die Medien in ihren inneren Zusammenhängen, ihrer Herkunft und anthropologischen Bedeutung. In linearem Duktus zeichnete Claus seine „Sprachblätter“, die sowohl Bild als auch Text sind. Mit ihnen reagiert er u.a. auf die jüdische Mystik, Naturwissenschaft, Kybernetik und auf zeitbezogene Ereignisse. Seine geschichtsphilosophischen Überlegungen orientierten sich an nach Ganzheitlichkeit strebenden Weltmodellen zwischen Paracelsus, Marx und Ernst Bloch. Aus seiner utopisch-kommunistischen Grundhaltung hat Claus nie ein Hehl gemacht. Lange war er in der DDR künstlerisch isoliert und politisch verdächtig. Dennoch war seine Werkstatt seit den 1950er Jahren ein Gravitationszentrum europäischer intellektueller Kräfte. 1991 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste (West) berufen.

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin
Telefon +49(0)30-200 57-1000
Telefax +49(0)30-200 57-1702
info@adk.de
adk.de/

Das Haus ist barrierefrei.

Öffnungszeiten
Mo bis So von 10–22 Uhr (sowie bis zum Ende von Veranstaltungen)
Ausstellungen Di bis So von 11-20 Uhr
Die Passage zur Behrenstraße ist täglich von 10-22 Uhr geöffnet.

Verkehrsverbindungen
S+U Brandenburger Tor, Bus 100, Bus 200, Bus TXL

- adk.de

weitere Artikel von - adk.de

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Daten zu Carlfriedrich Claus:


- Bergen Trienniale 2013
- documenta 8, 1987
- MoMA Collection
- Preisträger 1998, Gerhard-Altenbourg-Preis
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD


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Titel zum Thema Carlfriedrich Claus:

Video: Carlfriedrich Claus - AdK Berlin
In unserem Video sprechen wir mit den beiden Kuratoren Brigitta Milde und Matthias Flügge über historische, philosophische und ästhetische Hintergründe im Werk des Universalkünstlers Carlfriedrich Claus.

Carlfriedrich Claus. Geschrieben in Nachtmeer (Anzeige)
Die Akademie der Künste zeigt eine umfassende Werkschau des Künstlers und Philosophen Carlfriedrich Claus (1930-1998). Claus´ Werk entfaltet sich zwischen Poesie, Zeichnung, Grafik und Akustischem in Sprache und Ton. Er lebte zurückgezogen bis 1993 in Annaberg, dann in Chemnitz.

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