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Berlin Daily 18.08.2019
Führung

16 Uhr: Neues aus Ost-Berlin – Flanieren zwischen VEB und Mokka-Milch-Eisbar
Museum Ephraim-Palais | Poststraße 16 | 10178 Berlin
Eintritt: 10,00 / 7,00 Euro inkl. Museumseintritt

(Einspieldatum: 09.01.2013)

Die Finalisten des Deutsche Börse Photography Prize 2012: Pieter Hugo. Rinko Kawauchi. John Stezaker

bilder

Fachhochschule Aachen, Fachbereich Gestaltung, Studiengang: Visuelle Kommunikation, Fotolabor für Studenten, Boxgraben 100, Aachen, November 8th, 2010; 2010 © Christopher Williams

Vier völlig verschiedene fotografische Positionen versammelt C/O Berlin noch bis 13. Januar in der ehemaligen Turnhalle des Postfuhramtes. Präsentiert werden Arbeiten jener Finalisten, die für den diesjährigen Deutsche Börse Photography Prize nominiert waren: Pieter Hugo, Rinko Kawauchi, John Stezaker sowie Christopher Williams.

Der Deutsche Börse Photography Prize zeichnet jährlich einen nationalen oder internationalen Fotokünstler aus, der durch eine im Vorjahr stattfindende Ausstellung oder veröffentlichte Publikation einen bedeutenden Beitrag zur Fotografie in Europa geleistet hat.

Diesjähriger Träger des Preises ist John Stezaker, der die mit 30.000 britische Pfund dotierte Auszeichnung für seine Ausstellung in der Whitechapel Gallery in London erhielt. Der Brite arbeitet in seinen Werken mit vorgefundenem, oft fragmenthaftem Bildmaterial – darunter Filmstills, alte Postkarten sowie Buchillustrationen – , das er neu zusammensetzt. So schafft er Collagen, die dem ursprünglichen Bildgegenstand andere originelle, zuweilen rätselhafte und ironische Bedeutungen verleihen. Stezaker erprobt auf diese Weise immer wieder unsere Beziehung zur Fotografie.

Die ausgestellten Arbeiten des Südafrikaners Pieter Hugos widmen sich einer ganz anderen Welt: junge Slumbewohner verbrennen ausrangierten Elektroabfall auf einer Müllhalde am Rande Ghanas. Zur Gewinnung wiederverwertbarer Rohstoffe müssen sie sich giftigem Qualm aussetzen, um ihr Überleben zu sichern. Diese anklagenden Bilder versammelt Pieter Hugo in seiner Publikation „Permanent Error“, für die er von der Jury für den Preis nominiert wurde.

Wie Traumsequenzen oder Erinnerungen muten Rinko Kawauchis Bilder an, die Alltägliches in Außergewöhnliches verwandeln. Ihr Gespür für kleine Details und Gesten ist in den Werken ebenso offenbar wie ihr poetischer und gefühlvoller Blick. „Illuminance“ lautet der Titel der erstmals auch im Ausland erschienenen Publikation, die jene Arbeiten der Japanerein versammelt und ihre Nominierung begründet.

Christopher Williams wurde für seine Ausstellung „Kapitalistischer Realismus“ im Haus der Kunst der Stadt Ceské Budejovice in der Tschechischen Republik nominiert. Der amerikanische Fotograf ist zugleich Konzeptkünstler, der technische Gegenstände und Apparaturen fotografiert, um in Anlehnung an kommerzielle Werbefotografie unsere Wahrnehmung der Realität, wie sie in Fotografien dargestellt wird, zu hinterfragen.

Schade ist lediglich, dass es aufgrund der räumlichen Begrenzung bei einem kleinen Einblick in die jeweilige Thematik bleibt.

Deutsche Börse Photography Prize 2012
Pieter Hugo. Rinko Kawauchi. John Stezaker. Christopher Williams
C/O Berlin. Postfuhramt
Oranienburger Str 35/36, 10117 Berlin
Ausstellungsdauer: 10. November 2012 - 13. Januar 2013
Öffnungszeiten: Täglich 11 - 20 Uhr
www.co-berlin.info

Inka Humann

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Titel zum Thema Deutsche Börse Photography Prize:

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