Berlin Daily 28.01.2020
Denkerei mobil

18:30 Uhr: Industrialisierung als menschliche Schöpfung und der Konsument als Weltverschlinger
Berlin-Saal der Bibliothek (ZLB), Breite Straße 36, 10178 Berlin, 2. Stock

(Einspieldatum: 03.04.2013)

Egon Schiele meets Yves Saint Laurent – bei Auctionata

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Egon Schiele, Aquarell

In Berlin ist Kunst überall zu finden: Auf der Straße, in Galerien, Museen und in Ateliers. Aber nicht nur in der realen Welt wird Kunst produziert und vermarktet, auch im Web 2.0 findet Kunst in der Hauptstadt statt.

Kunst entdecken kann man in Berlin überall. Man muss dafür nur mit offenen Augen durch die Straßen spazieren und schon lassen sich vielerorts kleine Kunstwerke erspähen: In Hauseingängen, an Brücken, Wänden - die Liste ließe sich noch ewig fortführen. Konservative Kunstkritiker meinen, mit der Kunst in den altehrwürdigen Museen und Nationalgalerien habe das alles nichts zu tun, dennoch haben es Streetartists wie Banksy und Invader zu beachtlichem Ruhm gebracht. Inzwischen handeln sogar Galeristen mit den Kunstwerken der Straßenkünstler und verkaufen sie für exorbitante Preise – sehr zum Unmut der anonymen Künstler selbst, die ihre Werke lieber im öffentlichen Raum sehen als in privaten Häusern.

Etwas klassischer geht es auf dem Internet-Kunstmarkt zu. Bei Auctionata beispielsweise werden in erster Linie Kunstdrucke, Sammlerobjekte aber auch Weine und Antiquitäten aus Berlin Antiquitäten aus Berlin und anderen Städten weltweit versteigert - Streetart sucht man hier noch vergebens. Hier kann man online stöbern und interessante Objekte wie in einer Ausstellung betrachten – zumindest virtuell. In den kommenden Wochen werden sowohl klassische Sammlerauktionen von Modelleisenbahnen stattfinden, die vor allem für ein Spezialpublikum interessant sind, als auch Auktionen von popkulturell wertvollen Objekten. Zu letzteren zählt unter anderem die Auktion einer Swatch-Sammlung, jene Schweizer Armbanduhren, die sich vor allem in den 90er Jahren durch ihre knallbunte Optik und spannende Designkooperationen großer Beliebtheit erfreuten. Schon jetzt kann man sich online einzelne Versteigerungsobjekte anschauen, darunter drei Pop-Swatch-Uhren der britischen Punk-Designerin Vivienne Westwood, bevor sie am 24. Mai unter den Hammer kommen.

Auctionata

Märklin Modelleisenbahn-Sammlung

Für Modefans dürfte es eine Woche später spannend werden. Dann nämlich wird ein Teil einer privaten Yves Saint Laurent Sammlung meistbietend versteigert. 50 Stücke aus den 80er und 90er Jahren suchen so nach neuen Besitzern. Das Sortiment reicht von Prêt-à-Porter Mode über Schuhe bis hin zu Accessoires. Wer den Stil des 2008 verstorbenen französischen Modemachers liebt, der wird schon beim Anblick der gut erhaltenen Vintagestücke leuchtende Augen bekommen. Neben dem klassischen schwarzen Cocktailkleid wird auch eine marineblaue Cabanjacke versteigert, die derzeit wieder überaus angesagt ist. Um erfolgreich mitbieten zu können, muss man aber tief in die Tasche greifen. Denn anders als bei normaler Secondhandmode liegt der Preis für Sammlerstücke aus dem Hause YSL deutlich oberhalb des ursprünglichen Verkaufspreises.

Auctionata

Sonderauflage von Swatch-Uhren

Das künstlerische Auktions-Highlight jedoch wird erst am 21. Juni erwartet. Dann nämlich wird ein wahrer Sensationsfund versteigert: Ein Aquarell von Egon Schiele. Das Werk des Wiener Expressionisten stammt aus einem privaten Nachlass und wäre beinahe im Altpapier gelandet. Das gut erhaltene Werk hatte Jahrzehnte lang unentdeckt in einer Mappe gelegen, was auch die leuchtenden Farben erklärt. Der Startpreis wurde von Auctionata auf 1 Mio. Euro festgesetzt, es ist aber durchaus denkbar, dass der Auktionserlös des Bildes, welches bisher noch in keinem Museum gezeigt wurde, diesen um ein vielfaches übersteigt.

Quelle: Fotos auctionata.de

Anke Ostermann

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