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Berlin Daily 23.10.2019
Denkerei-Veranstaltung: Selfie und Otherfie

18.30 Uhr: Selbstbild, Idealbild und Image/Fremdbild. Über das Verhältnis von Dauer und Flüchtigkeit im digitalen Zeitalter – mit Bazon Brock.
Berliner Stadtbibliothek | Breite Str. 30-36 | 10178 Berlin

(Einspieldatum: 23.08.2013)

SAMIRA HODAEI - HAREM OF THE HEART

bilder

Samira Hodaei, Courtesy AB GALLERY Switzerland

Ausstellungsdauer: 6. - 22. September 2013

AQUABIT Gallery, Auguststrasse 35,D-10119 Berlin

Eröffnung, 6. September 2013, um 18-22 Uhr


Ein arabisches Sprichwort lautet »Die Metapher ist die Brücke zur Wahrheit« ...

Die in Teheran lebende Künstlerin Samira Hodaei und langjährige Assistentin des international bekannten Künstlers Reza Derakshani, zeigt ihre neuste Arbeit in den Räumen der Aquabit Gallery in Berlin.

Samira Hodaei (*1981 in Teheran), studierte an der Al Zhara Universität Teheran und repräsentiert die jüngste Generation der iranischen Kunstszene. Ihr einzigartiger Malstil aus akribisch aufgetragenen Glasfarben-Punkten, die sie selbst »Pixel« nennt, erinnert an die heutige technologische virtuelle Welt des Internets.

Doch die »Pixel« symbolisieren weitaus mehr: In Ihrer Werkserie »Stones and Mute Birds«, die Hodaei 2010 als Artist-In-Residence in Luzern geschaffen hat, dienen sie beispielsweise als inhaltliches Element und erzählen auf poetisch und zugleich schmerzliche Art von dem Akt der Steinigung. Hodaei verwendet die Punkte aber auch als formales Bildmedium wie bei ihrer Werkserie »Dancing The Sharp Edge«, die von der ambivalenten Rolle der Frau erzählt. Im 19. Jahrhundert in der Qajar-Dynastie tanzten die Frauen in Persien zur Unterhaltung der Männer mit Schwertern, sozusagen auf »Messers Schneide«. Die Künstlerin zeigt uns die heutige anerkannte Version dieser Tradition: Die Go-Go Tänzerin in Nachtclubs. Indem Hodaei auf die Bildoberfläche Millimeter für Millimeter eine Patina aus kleinsten Punkten aufträgt, scheint diese zu vibrieren und versetzt die Tänzerinnen visuell in Bewegung.

Samira Hodaei, Courtesy AB GALLERY Switzerland

Eigens für die Ausstellung in Berlin hat die iranische Künstlerin nun erstmalig ihre außergewöhnliche Maltechnik ins Dreidimensionale übersetzt und eine Installation speziell für die Räume der Aquabit Gallery entworfen. Diese erzählt von der mystischen und irdischen Liebe zugleich. In der Mitte des Raumes hängt eine Moschee: Das Minarett als das Männliche und die Kuppel als das Weibliche sind umgeben von geometrischen Leinwänden, die Liebesgeschichten andeuten. Die Farben enthalten kritische Anspielungen an den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema der Liebe in ihrer Heimat. Die Leinwände sind schwarz, denn körperliche Liebe gilt als unmoralisch. Die Farbe Rot verweist auf die Menstruation - Auch noch heute gilt der Umgang mit der Frau während ihrer Monatsblutung als Sünde.

Im zweiten Raum gelangt der Besucher dann durch eine weibliche Figur aus Perlenketten, die er zurück schiebt wie einen Schleier, auf die nächste Stufe der Erkenntnis. Hodaei verweist hier auf die sieben Stufen des Sufi-Weges - die spirituelle Orientierung des Islams. Im letzten Raum symbolisiert die Installation als metaphorische Brücke das Ziel jeder mystischen Strömung: Liebesekstase und Erkenntnis.

Samira Hodaei, Courtesy AB GALLERY Switzerland

Die Ausstellung wird organisiert in Zusammenarbeit von kunstundhelden, Berlin und AB Gallery, Luzern/Zürich.

www.art.aquabit.com/

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Daten zu Samira Hodaei:


- ART DUBAI CONTEMPORARY 2015


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Titel zum Thema Samira Hodaei:

SAMIRA HODAEI - HAREM OF THE HEART
Eigens für die Ausstellung in Berlin hat die iranische Künstlerin Samira Hodaei erstmalig ihre außergewöhnliche Maltechnik ins Dreidimensionale übersetzt und eine Installation speziell für die Räume der Aquabit Gallery entworfen. (Anzeige)

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