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Berlin Daily 13.12.2019
Künstlerinnengespräch

19 Uhr: mit Virginia de Medeiros mit Lisette Lagnado im Rahmen des Projektes "Virginia de Medeiros – Feministische Gesundheitsrecherchegruppe" zur 11. Berlin Biennale.
c/o ExRotaprint | Bornemannstraße 9, 13357 Berlin

(Einspieldatum: 05.09.2013)

DOKU.ARTS Zeughauskino Berlin

bilder

ROOM 237 (c) Rapid Eye Movies

Unter dem Titel Second Hand Cinema präsentiert DOKU.ARTS vom 11. bis 29. September 22 Filme aus 17 Ländern.

Als zeitbasiertes Medium ist der Dokumentarfilm prädestiniert dafür, Momente des künstlerischen Schaffens festzuhalten und zu rekonstruieren. Die Werkschau präsentiert 2013 schwerpunktmäßig Kompilationsfilme und neue Dokumentarfilme über Kunst und Künstler, die mit Archivmaterial umgehen. Insbesondere Künstler und Filmemacher aus dem Mittelmeerraum haben sich in den letzten Jahren in ihrer künstlerischen Praxis mit Archiven, found footage und dem Internet auseinandergesetzt. DOKU.ARTS widmet sich 2013 den Künsten und der Kultur der nordafrikanischen Länder ebenso wie der lebendigen Kunst- und Filmszene des arabischen Raumes.

Eröffnung

Eröffnet wird DOKU.ARTS 2012 am 11. September um 20.00 Uhr mit ROOM 237 von Rodney Ascher, der sich anhand von Filmszenen mit verschiedenen Analysen der tieferen Bedeutungsebenen von Stanley Kubricks berühmtem The Shining auseinander setzt und den Zuschauer damit in einen spannenden und witzigen interpretatorischen Strudel reißt.

Wir freuen uns sehr, dass ROOM 237 nach Festivalstationen u.a. in Cannes und Sundance die diesjährige Ausgabe von DOKU.ARTS eröffnet.
Es spricht der Präsident des Deutschen Historischen Museums Prof. Dr. Alexander Koch und wir freuen uns ganz besonders, ankündigen zu können, dass der Regisseur von ROOM 237 Rodney Ascher an diesem Abend unser Gast sein wird.

ROOM 237 hat am 10. September 2013 im Kino Filmpalette seine Kölner Premiere und startet am 19. Sepember 2013 im Verleih von RAPID EYE MOVIES bundesweit in den deutschen Kinos.

Filmprogramm

Zu unserem Schwerpunkt mit Kompilations- und Archivkunstfilmen, gehören außerdem folgende weitere Filme, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten:

Bergman and Magnani: The War of the Volcanoes (R: Francesco Patierno, I 2012), der anhand zweier Filme mit Ingird Bergman und Anna Magnani den leidenschaftlichen Eifersuchtsskandal der beiden Schauspielerinnen um Roberto Rosselini rekonstruiert, der damals Italien und die Filmwelt in Atem hielt,
A Story of Children & Film (R: Mark Cousins, GB 2013), ein leidenschaftliches, poetisches Portrait über die Abenteuer der Kindheit wie des Films – gesehen in 53 ausgewählten Filmen aus 25 Ländern,
Final Cut: Ladies and Gentlemen (R: György Pálfi, H 2012), eine Hommage an das Zappen, die den Zuschauer auf einer traumähnlichen Reise in die Welt des Unbewußten führt; eine Darstellung universeller menschlicher Gesten, gesehen in über 500 Spielfilmen,
Of Time and the City (R: Terence Davis, GB 2008), Die Symphonie der Großstadt für Liverpool unter Nutzung seltener Archivaufnahmen und heutiger Beobachtungen; eine eindringliche Auseinandersetzung mit Armut, Katholizismus und Homosexualität,
La mémoire des anges (R: Luc Bourdon, CDN 2008), eine Hommage an das Montreal der 1950er und 1960er Jahre, in der aus mehr als 120 exzellent fotografierten Filmproduktionen unzählige Aspekte und Orte des städtischen Lebens montiert sind,

Still aus All this can happen (c) courtesy of Siobhan Davies Dance

All This Can Happen (R: Siobhan Davies & David Hinton, GB, 2012), ein frischer Blick auf die bleierne Zeit des Ersten Weltkriegs: Hunderte Stummfilmausschnitte werden zu einer experimentellen und poetischen Collage, die sich leichtfüßig auf den Spuren von Robert Walsers Der Spaziergang bewegt,
Inventory of the Motherland (R: Ben van Lieshout, NL 2012) begibt sich auf die Spuren von Sergeij Prokudin-Gorskij, einem Pionier der Farbfotografie, der von Zar Nikolaus II. entsandt wurde, um sein Reich systematisch mit der Kamera zu erschließen,
Our Nixon (R: Penny Lane, USA 2013), ein neuer, mitreißender Blick auf die Watergate-Affäre unter Verwendung bisher unzugänglichen Super-8-Materials mit privaten Amateuraufnahmen von Mitarbeitern Richard Nixons

Innerhalb unseres Schwerpunktes zu Filmen, die sich den Künsten und Künstlern aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum widmen, zeigen wir folgende Filme:

The Three Disappearances of Soad Hosni (R: Rania Stephan, LB 2011), ein ausgezeichneter Kompilationsfilm, dem es gelingt, aus mehr als 60 VHS-Mitschnitten von Spielfilmen sowohl die Biografie der „Cinderella des ägyptischen Kinos“ als auch dessen Geschichte selbst heraufzubeschwören,
Transmitting (R: Christoph Hübner, D 2013), ein Film über die Begegnung verschiedener Kulturen und richtig gute Musik: die bekannten Jazzmusiker Joachim Kühn, Majid Bekkas und Ramon Lopez verbringen vier Wochen in Marokko, um ein neues Album aufzunehmen,
Domestic Tourism II (R: Maha Maamoun, ET 2009) macht sich mit Hilfe von Sequenzen der ägyptischen Filmgeschichte auf die Suche nach ikonografischen Deutungen des ägyptischen Wahrzeichnes, den gigantischen Pyramiden,
Trances (El Ha) (R: Ahmed El Maanouni, MA/F 1981), ein stimmungsvolles Portrait der legendären marokkanischen Band Nass El Ghiwane, die in den 1970er Jahren traditionelle Instrumente mit hypnotischen Rhythmen zu einer modernen Musik verband,
Maroc en Musique (R: Izza Génini, MA/F 1989), drei Filme aus einer Serie von Kurzdokumentationen, die die reiche musikalische Tradition Marokkos zum Thema hat,
Jaffa – The Clockwork’s Orange (R: Eyal Sivan, IL/D/F/B 2009), die Geschichte der weltbekannten Orangenmarke, erzählt mit einzigartig komponiertem Archivmaterial und den Erinnerungen israelischer und palästinensischer Intellektueller und Mitarbeiter der Zitrusindustrie.

Neben den Filmen aus unseren formalen und regionalen Schwerpunkten präsentiert DOKU.ARTS auch 2013 wieder eine Vielzahl neuer und außergewöhnlicher Dokumentarfilme, die sich dem vielfältigen künstlerischen Schaffen auf der ganzen Welt widmen:

Fürchtegott Steinreich (R: Julia Alberti und Sandra Fiedler, D 2011), eine Hommage an das Düsseldorfer Künstlerleben Karl Böckers, genannt Charly, der sich an den Rat seines Kunstprofessors haltend der Graphik verschrieb, einem Handwerk, das bald im Abseits einer schnelllebigen Zeit verschwand,
Tadao Ando: Von der Leere zur Unendlichkeit (R: Mathias Frick, D 2013), ein fachkundiger und faszinierender Film über den Architekten und Audoditakten Tadao Ando, der nicht nur in seiner japanischen Heimat wie ein Popstar verehrt wird,
Enzo Avitabile Music Life (R: Jonathan Demme, I 2012), dokumentiert in zahlreichen Aufnahmesessions die enorme musikalische Bandbreite und die leidenschaftlichen Überzeugungen des charismatischen Künstlers Enzo Avitabile, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltmusik,

Still aus Revelando Sebastiao Salgado (c) Aurora Cinématografica

Revelando Sebastiao Salgado (R: Betse de Paula, BR 2012), ein sehr persönliches Portrait des weltberühmten brasilianischen Fotografen erzählt u.a. von seinen vielen Reisen durch die Welt auf der Suche nach dem Schönen und Erhabenen im Rahmen seines siebenjährigen Projektes „Genesis“,
Lucien Hervé, photographe malgré lui (R: Gerrit Messiaen, B 2012), ein Rückblick auf das bewegte Leben eines der einflussreichsten Architekturfotografen der Welt, der einen Einblick in dessen inspirierende künstlerische Arbeitsweisen gibt,

Pussy Riot (c) Rost Beef Productions

Pussy Riot – A Punk Prayer (R: Mike Lerner und Maxim Posdorowkin, RUS/USA 2013), eine sensible Dokumentation über den Gerichtsprozess und die Verurteilung von drei Mitgliedern des feministischen Punk-Kollektivs,
Harry Dean Stanton: Partly Fiction (R: Sophie Huber, CH 2012), ein musikalisches Portrait von Harry Dean Stanton, der durch unzählige Nebenrollen und seine einzige Hauptrolle als „Travis“ in Wim Wenders Paris, Texas Weltruhm erlangte,

Still aus Actress (c) Zhao Gang Film Studio

Actress (R: Zhao Gang, RC 2012), ein bewegender Film über Leben und Arbeit einer kleinen traditionelle Operntruppe um Zhao Li in der chinesischen Region Sezuan.

Allgemeine Informationen

Das vollständige Programm mit ausführlicheren Informationen zu den einzelnen Filmen und dem Zeitplan finden Sie auf unserem Flyer, der in Berlin und Umgebung ausliegt, im Programmheft des Zeughauskinos und auf unserer Webpage unter doku-arts.de.

DOKU.ARTS wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Allianz Kulturstiftung und findet statt in Kooperation mit dem Zeughauskino. DOKU.ARTS ist Teil der BERLIN ART WEEK 2013.

Wir danken folgenden weiteren Partnern und Sponsoren für die Zusammenarbeit und freundliche Unterstützung: Hauptsponsor Mercedes-Benz, Sponsoren Bionade und Kuss GmbH, Partner Collegium Hungaricum, Instituto Italiano di Cultura, Dussmann Kulturkaufhaus und Medienpartner ARTE, taz.die tageszeitung, ArtBerlin, INDEX, art in berlin.

Weitere Informationen: doku-arts.de
Trailer DOKU.ARTS 2013: doku-arts.de
Kontakt für Rückfragen: info@doku-arts.com.

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